Traumfinsternis http://traumfinsternis.de/ http://traumfinsternis.de/ Traumfinsternis http://traumfinsternis.de/assets/template/images/design/traumfinsternis-logo.png traumfinsternis.de - ein privater Blog mit eigenen Texten, Fotografie, Gedanken und kreativer Kunst. 533 135 traumfinsternis.de - ein privater Blog mit eigenen Texten, Fotografie, Gedanken und kreativer Kunst. de-de Isabel "Dracovina" Impressionen vom Amphi Festival 2015 http://traumfinsternis.de/blog/2015/impressionen-vom-amphi-festival-2015 http://traumfinsternis.de/blog/2015/impressionen-vom-amphi-festival-2015 Do, 20 Aug 2015 21:13:00 +0200 http://traumfinsternis.de/blog/2015/impressionen-vom-amphi-festival-2015#kommentare Musik,Events,Gedanken> Das erste Mal fand das Amphi Festival in der Lanxass Arena in Köln statt. Die damalige Location Am Tanzbrunnen wurde aus verschiedenen Gründen verlassen. So verschieden waren auch die Meinungen für und gegen diesen Wechsel. In diesem Post möchte ich euch einfach meine Eindrücke des Festivals und der neuen Location mitteilen.

Amphi 2015 - Konzert VNV Nation

Dieses Jahr war ich das erste Mal überhaupt auf dem Amphi Festival . Daher kann ich zum vorherigen Veranstaltungsort wenig sagen und nur das beschreiben, was ich mit der Lanxass Arena erlebt habe. Die neue Location ist so aufgebaut, dass die Hauptbühne im Infield der Arena Platz fand und zwei kleinere Open Air Bühnen im Außenbereich der Arena. Die größten Acts sollten also Indoor stattfinden, während sich die Food-Meile und viele Shopping-Läden draußen befanden. Hier die offizielle PDF des Geländes.

Nach der entspannten Ankunft Freitag im Hotel ging es Samstag früh direkt mit dem Taxi zur Arena. Aber bevor ich überhaupt dort ankam, erhielt ich noch während ich mich im Hotelzimmer fertig machte einen Anruf meines Partners vor Ort, der schon etwas früher dort war. Es gab eine Unwetterwarnung für Köln und der gesamte Außenbereich wurde gesperrt. Alle Gäste wurden gebeten in die Arena zu gehen. Andere Open Air Festivals in der Umgebung mussten abgesagt werden - aber aufgrund des großen Indoor-Bereiches durfte das Amphi weiter stattfinden - aber nun leider nur noch in der Arena. Dies hat viele Besucher verärgert, was ich einerseits verstehen kann, andererseits aber auch nicht. Ohne die neue Location, müsste das Amphi nämlich, wie andere Open Airs, auch abgesagt werden. Andererseits konnten so einige Bands gar nicht auftreten, während andere in die Arena verlegt wurden. Dadurch verschob sich der Zeitplan.

Die Kommunikation der Veranstalter zum Gast war leider nicht optimal. Denn wichtige Informationen zu dieser besonderen Situation und der geänderten Running Order wurden zu wenig oder gar nicht weiter gegeben. Zum Beispiel spielte eine Band, Wesselsky, die in der Arena regulär spielen sollte, gar nicht und ohne Vorwarnung baute eine ganz andere Band ihr Bühnenbild und ihren Banner auf, nämlich The Other. Die Besucher, die eigentlich wegen Wesselsky da waren, wunderten sich und fragten sich, was nun hier los sei. Scheinbar mussten Wesselsky absagen (der Grund dafür ist bis heute nicht offiziell bekannt) und The Other sprangen freundlicherweise spontan ein. Hey, ich finde es super, dass eine Band, die eigentlich gar nicht eingeplant war, und die sich natürlich auch nicht für diesen Auftritt vorbereitet haben, so spontan eingesprungen ist. Aber ich muss sagen, dass diese Situation der mangelnden Kommunikation für Gäste und Band nicht glücklich ist. Denn die Menschen vor der Bühne wollten eigentlich Wesselsky sehen und waren vllt. nur wegen dieser Band dort. Während The Other dann vielleicht ein Publikum hat, welche ihre Musik vllt. gar nicht hören will. Ich habe viele Gäste beobachtet, die wütend, enttäuscht oder irritiert den Bereich vor der Bühne verlassen haben.
Wäre die Kommunikation etwas besser gelaufen, dann wäre dies sicherlich etwas glücklicher vonstatten gegangen.

Amphi 2015 - Konzert

Insgesamt ist so eine Arena ein ganz anderes Feeling für ein Festival. Da die meisten Festivals Open Air Festivals sind, sind Veranstalter, Gast und Musiker extrem vom Wetter abhängig. Bei schlechtem Wetter kann so etwas schnell in einer Schlammschlacht enden (wie z.B. das diesjährige Wacken Open Air) oder im Gegenteil - ständig müssen die Sanitäter dehydrierte Menschen aus der brüllenden Hitze retten.
Je nach Windrichtung kann der Sound auch ziemlich matschig oder dumpf klingen. Ebenso wirken die Lichteffekte zur Mittagszeit nicht so eindrucksvoll wie in der Nacht.
Die Toilettensituation ist meistens auch... eher supoptimal. Bei warmen Wetter in stickige Dixies gehen zu müssen... mh, ich stelle mir besseres vor :D Oft sind diese mobilen Toiletten auch nicht immer sauber oder mit genügend Toilettenpapier ausgestattet.

Ganz anders war es in der Arena.

Das Unwetter draußen hat uns innen ganz und gar nicht gestört (natürlich bis auf die Sperrung des Außenbereiches). Der Sound und das Licht war immer und auf jedem Platz super. Toiletten gab es sehr viele (und sie waren sauber) und es gab immer Toilettenpapier! In meinen Augen ist dies schon für ein Festival Luxus pur. Vor allem für Frauen mit etwas aufwändigeren Kostümen, z.B. mit einem Reifrock, ist es eher mühsam sich auf ein Dixie zu zwingen. Da war die Toilettensituation dort wirklich angenehm.

Amphi 2015 - Konzert Chrom

Große Aufmerksamkeit sollte noch den Sitzgelegenheiten gegeben werden. Denn nach meinen Erfahrungen sind genügend Sitzmöglichkeiten auf Festivals meistens eher nicht vorhanden. Ganz anders war es in der Arena. Neben dem Infield gab es noch die Sitz-Reihen ringsherum. Hier kann ich nur schätzen... vllt. waren es 15 Reihen im ersten Block, und in den anderen Rängen auch noch mal 7? Auf jeden Fall gab es eine Menge Sitzplätze. Das heißt, dass jeder Gast die Möglichkeit alle großen Acts auf der Hauptbühne auch gemütlich im Sitzen betrachten konnte. Und das meine ich wörtlich - man konnte tatsächlich die gesamte Bühne mit allem drum und dran sehen.

Amphi 2015 - Konzert VNV Nation

Als ich schon stundenlang auf den Beinen war, habe ich die Möglichkeit eine Band sitzend zu sehen, echt genossen. Denn manche Musiker möchte man sich vllt. nur nebenbei ansehen, vllt. um die Zeit zu überbrücken, vllt. da man sie nicht so gerne mag und sich es nur von außen anschauen möchte. Gäbe es diese Plätze nicht, müsste ich weiter hinten stehen und bei meiner Größe würde ich nicht mehr als die Bühnenlichter sehen können. Daher fand ich diese Sitzplätze wirklich goldwert.

Einige Nachteile hat das Ganze natürlich auch.

Aufgrund der Wetterlage am Samstag waren die Gäste auch gezwungen, sich etwas von der Food-Meile der Lanxass Arena zu ernähren. Das Essen war okay, nicht Besonderes. Aber gerade auf einem Festival probiert man vllt. auch gerne etwas Neues aus, was man eben nicht tagtäglich ist. Aber leider hatten wir den Samstag keine Wahl. Ich bin mir sicher, dass die Standbetreiber im Außenbereich auch lieber geöffnet hätten. Für sie war das sicherlich eine halbe Katastrophe, denn 50% der Gesamtzeit konnten sie keine Einnahmen erzielen und mussten ebenso warten.

Ein weiterer Nachteil der Arena ist die Müllsituation. Ich bin mir hier nicht sicher, ob es einfach nicht anders gelöst werden konnte/durfte, oder ob dies einfach nicht bedacht wurde. Denn die Arena an sich verkauft Getränke nur in Einweg-Plastikbechern. Und ihr könnt euch sicherlich vorstellen, was passiert, wenn hunderte, tausende Menschen ein Getränk kaufen, sich damit vor die Bühne stellen und vllt. auch einige Konzerte lang dort verweilen. Es gab keinen Becherpfand und keine Müllbehälter im Infield, daher wurden diese Plastikbecher eifnach dort stehen und liegen gelassen, wo sich die Besucher gerade befanden. Dies führte dazu, dass man sich zur späteren Stunde durch Müllberge wühlen musste.
Selbst im Verkaufsbereich der Arena gab es meiner Meinung nach viel zu wenig Mülleimer. Man musste echt Glück haben einen zu finden.

Am Samstag Abend wurde eine offizielle Entwarnung der Wetterlage ausgesprochen, der Außenbereich durfte wieder geöffnet werden, aber dies hat die Stimmung aller Beteiligten nicht maßgeblich gehoben. Zudem spielte das Wetter am Abend noch nicht zu 100% mit und es war eher ungemütlich an der frischen Luft.

Der Sonntag verlief dann wie geplant - zum Glück. Die Stimmung der Gäste war deutlich besser und die Stand-Besitzer waren erleichtert, dass sie zumindest an diesem Tag ihre Leistungen anbieten können.
Selbst die Bands haben angemerkt, dass das Publikum sehr gut gestimmt war und haben sich natürlich gefreut zusammen mit den Besuchern zu feiern.

Zum finalen Abschluss spielte einer der Headliner des Festivals, VNV Nation. Das Licht wirkte in der Arena wirklich sehr stimmungsvoll, der Sound war sowieso immer gut.

Amphi 2015 - Konzert VNV Nation

Meine persönliche Erkenntnis der Arena-Konzerte ist, dass die Konzerte von den Sitzreihen aus gut zu sehen waren, und das ganz entspannt sitzend. Der Anblick von "oben" aus war gigantisch, die Lichter, die Effekte, alles so so toll aus. Wenn man sehr kaputt und vllt. schon müde ist, sind diese Reihen optimal.
Aber einen großen Nachteil hat das Ganze natürlich auch: Das Feeling ist einfach nicht das gleiche als würde man im Infield direkt vor der Bühne stehen. Von den Sitzreihen aus wirkte alles eher wie ein Film, den man sich ansah, ich fühlte mich irgendwie nicht richtig "dabei". Ganz viele Gefühle, die stimmungsvolle Atmosphäre, das alles geht auf den Sitzreihen ziemlich verloren, zumindest empfand ich es so. Wenn die Band auf der Bühne die Besucher zum Klatschen o.ä. animierte, dann habe ich mich da oben auf den Reihen irgendwie auch nicht ganz angesprochen gefühlt. Es war irgendwie mehr ein Zugucken.

Meine Aufgabe für die nächsten Konzerte in einer Arena: Versuchen, die Konzerte, vor allem die Headliner, vom Infield aus zu sehen :-) Gerade das Finale eines Festivals ist etwas Besonderes, finde ich. Auch, wenn man zum Ende eines Events schon sehr entkräftet und müde ist, möchte ich es zumindest versuchen, so viele Konzerte wie möglich von "unten" aus zu sehen.

Amphi 2015 - Konzert Combichrist

Hier noch einige fotografische Impressionen des Amphi Festivals 2015:

Amphi 2015 - Konzert Oomph
Amphi 2015 - Konzert
Amphi 2015 - Konzert Combichrist
Amphi 2015 - Konzert Das Ich
Amphi 2015 - Konzert Das Ich mit Schneewittchen
Amphi 2015 - Konzert Das Ich mit Schneewittchen
Amphi 2015 - Konzert Goethes Erben
Amphi 2015 - Konzert Goethes Erben
Amphi 2015 - Konzert Goethes Erben
Amphi 2015 - Konzert Schöngeist
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WhatsApp und Facebook - wechseln ja oder nein http://traumfinsternis.de/blog/2014/whatsapp-und-facebook-wechseln-ja-oder-nein http://traumfinsternis.de/blog/2014/whatsapp-und-facebook-wechseln-ja-oder-nein Mo, 28 Jul 2014 22:16:00 +0200 http://traumfinsternis.de/blog/2014/whatsapp-und-facebook-wechseln-ja-oder-nein#kommentare SocialMedia> Facebook hat den Nachrichtendienst WhatsApp gekauft. Diese Meldung Anfang des Jahres ist aufgrund der vielen Berichte und Meldungen in den Nachrichten wohl kaum jemandem entfallen. Aber was hat dies für Folgen? Hat diese Tatsache überhaupt Folgen?

WhatsApp oder Threema?

Ob nun ein Wechsel von WhatsApp zu einem anderen Messenger sinnvoll ist, ist in den vergangenen Monaten immer noch ein heiß diskutiertes Thema. Zwei klare Fronten kristallisieren sich aus dem ganzen Getummel heraus:

Es gibt einmal diejenigen, die genug von Facebooks Datensammlungen haben und den Nachrichtendienst wechseln wollen und jene, die den Grund nicht sehen zu wechseln, es eventuell sogar als unnötigen "Hype" sehen und denken, dass Facebook doch schon eh alle Daten hat.

Ich möchte hier nicht beide Standpunkte erläutern und die Vor- und Nachteile abwägen. Sondern ich möchte euch meine Meinung näher bringen, argumentieren und begründen, warum ein Wechsel vielleicht doch in Betracht gezogen werden könnte. Dafür nehme ich gerne auf einige Aussagen bezug, die ich in den letzten Monaten aufgeschnappt habe.

1) Facebook hat doch eh alle Daten

Nein, hat Facebook nicht! Klar kann es sein, dass durch die Facebook App auf Smartphones sämtliche Daten und Telefonbucheinträge erpäht werden konnten. Alles kann sein. Das könnte dann wirklich jede App. Davon ist meiner Meinung nach aber nicht auszugehen.

Wenn ich so extrem sensibel auf Datenschutz reagiere, darf ich mich gar nicht im Internet aufhalten, da ich dort ununterbrochen Spuren hinterlasse und ich sollte erst recht keine kostenlosen App installieren. Es gibt einen Spruch: "Wer kostenlos herunterlädt, zahlt mit seinen Daten."
Demnach hat Facebook "nur" alle Daten, die ich an Facebook direkt sende, wie Posts, Bilder, Videos, Likes usw.

2) WhatsApp hat vorher doch auch alle Daten gespeichert, wo ist jetzt das Problem?

Hier könnte man auch sagen, dass die Daten vielleicht (vielleicht auch nicht) schon vor der Übernahme verwendet wurden, aber dann sind wir wieder bei meinen Argumenten in Punkt 1). Klar war und ist WhatsApp sicherlich nicht die sicherste Form der Nachrichtenübermittlung. Nun kommt aber noch Facebook hinzu, bei denen "Datenschutz" auch nicht sonderlich groß geschrieben wird, was vorsichtig ausgedrückt ist. Lest ihr euch die Datenverwendungsrichtlinien dort durch, werdet ihr feststellen, dass ihr eine Menge Daten an das Unternehmen übermittelt und dass diese Daten auch weiter verwendet werden dürfen. Diese Daten beschränken sich hier nur auf alle Interaktionen auf Facebook direkt, nicht auf private Nachrichten über einen Nachrichtendienst wie WhatsApp. Geheime oder sehr private Nachrichten sollte man natürlich immer persönlich überreichen oder einen anderen Weg wählen als soziale Netzwerke u.ä.

Ich persönlich poste selten auf Facebook und halte den Kontakt zu anderen überwiegend über einen anderen Nachrichtendienst, da es für mich privater scheint. Wenn dieses Unternehmen also nun auch alle Informationen und alle Telefonnummern aus diesem Kommunikationsverkehr erhält, dann fühle ich mich persönlich noch gläserner als es nicht ohnehin schon ist.

3) Wem interessiert's, was für Nachrichten ich schreibe? Mir ist es egal, das können die ruhig sehen.

Sicher? Es geht nicht darum, dass du sofort bei den Worten "Bombendrohung" und "Terror" festgenommen wirst, da du eine potenziele Gefahr darstellst. Sondern es geht viel mehr um Daten, deine persönlichen Daten, das Geschäft mit deinen Daten und Werbung. Klar könntest du auch in diesem Sinne bespitzelt werden. Das könnte man rein theoretisch überall sofern eine Verbindung zum Internet besteht. Wer kann sich da heutzutage sicher sein.

Meiner Meinung nach sollten wir alle sorgsamer und vor allem bewusster mit unseren Daten umgehen. Denn es geht wie gesagt nicht hauptsächlich um die Nachrichten, sondern auch um die ganzen Telefonbucheinträge und später dann die Verknüpfung zu Facebook-Profilen und weiteren Informationen aus deren riesigen Datensammlung. Jeder würde dann ziemlich offen dastehen. Es muss jedem bewusst sein, dass jede kleinste Aktion bei Facebook aufgezeichnet und wie ein Puzzle-Teil zu einem riesigen Puzzle von dir zusammengesetzt wird – und das Puzzle bist du in deinem Leben. Würdest du einer wildfremden Person dein gesamtes Leben wie ein offenes Buch präsentieren? Und dann auch noch zulassen, dass diese mit den erhaltenenen Informationen Geld verdient, indem deine Daten verkauft werden?

4) Was bringt mir ein neuer Dienst wie Threema, wenn keiner meiner Freunde dort ist? Alle haben eben WhatsApp.

Ja, das stimmt. Ein Nachrichtendienst ohne Kontakte, mit denen man kommunizieren kann, bringt wirklich wenig, dem stimme ich vollkommen zu. Aber wenn alle so denken, gewinnt niemals eine vielleicht bessere Alternative diese Popularität. Das Wichtigste ist der erste Schritt, der erste Schritt sich auf eine neuen Dienst einzulassen. Was spricht dagegen, eine Alternative auszuprobieren und parallel laufen zu lassen? Meistens siegt die Bequemlichkeit, denn so läuft ja alles problemlos weiter. Vielen ist vermutlich gar nicht bewusst, was es bedeutet, wenn diese beiden "Riesen" von Facebook gesteuert werden. Das Ziel von Facebook ist die gesamte Welt zu vernetzen. Dieser Gedanke macht mir persönlich wirklich Angst. Natürlich verlieren wir ohnehin schon eine Menge Daten, wenn wir allein im Internet surfen, aber warum soll ich mir nicht eine Grenze setzen dürfen. Bis hier hin und nicht weiter.

5) Wenn du WhatsApp deinstallierst, musst du konsequenterweise deinen Account auch bei Facebook deaktivieren

Meiner Meinung nach ist das nicht inkonsequent. Denn für mich sind dies zwei unterschiedliche Dinge, denen ich auch unterschiedlich gegenübertrete. Für mich war dort immer eine Grenze zwischen dem, was ich auf Facebook schreibe, sei es privat oder öffentlich, und dem, was ich über einen Nachrichtendienst wie WhatsApp schreibe. Da ich mehr Nachrichten über WhatsApp versende, fühlt sich das nach der Übernahme so an, als ob ich nun noch mehr Daten "verliere". Es hat ja einen Grund, warum ich vorher nicht auch ausschließlich über Facebook kommuniziert habe, und der Grund ist nicht, dass es dort schönere Icons gibt. Durch den Facebook Messenger wollte das Unternehmen einen hohen Status und die Beliebheit von WhatsApp erreichen, was aber nicht erzielt werden konnte. Und dieser bietet ähnliche Funktionen an wie WhatsApp (Chat, Bilder, Video, Emoticons usw.). Warum wurde dieser stattdessen nicht von der breiten Masse verwendet? Ich vermute, da viele von euch WhatsApp doch mehr getraut haben als dem Facebook Messenger. Das Argument, das WhatsApp jeder hat, verliert hier seine Gültigkeit, da sogar noch mehr Personen bei Facebook registriert sind.

WhatsApp und Threema bieten ähnliche Funktionen

Eine andere Diskussionsgrundlage verschafft die Tatsache, wenn eine Person sein ganzes Leben öffentlich auf Facebook preisgibt und dann auf der anderen Seite WhatsApp nun zu unsicher findet. Das widerspricht sich wirklich, aber davon ist hier ja nicht die Rede. Jeder soll das unternehmen, was er für richtig hält.

Die Frage, warum ich nicht vorher gewechselt habe, lässt sich auch ganz einfach begründen. Vor der Übernahme war WhatsApp auch öfters in den Schlagzeilen aufgrund der unsicheren Datenübermittlung. Wer versucht hat, zu diesem Zeitpunkt zu wechseln, wird festgestellt haben, dass kaum jemand mitgezogen ist und dieser neue Messenger dann ziemlich wertlos ist, wie weiter oben schon beschrieben. Aber jetzt haben viele einen Punkt erreicht, an dem sie merken, dass sie sich selbst nicht mehr wohl fühlen. Und diese Gelegenheit habe ich persönlich genutzt, um den Messenger endgültig zu wechseln.

Nun, im Grunde muss jeder für sich selbst entscheiden, welchen Nachrichtendienst er wählt. Ich habe für mich nun eine Grenze gesetzt und die Entscheidung getroffen, diese App nicht weiter nutzen zu wollen.

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Festival-Packliste http://traumfinsternis.de/blog/2014/festival-packliste http://traumfinsternis.de/blog/2014/festival-packliste Fr, 14 Mär 2014 21:08:00 +0100 http://traumfinsternis.de/blog/2014/festival-packliste#kommentare Events,Musik,Tipps> Wir befinden uns kurz vor der Festival-Saison. Einige von euch haben bestimmt schon euer 2014-Ticket gesichert, wie z.B. für Rock am Ring, das Hurricane Festival, das Wave-Gotik-Treffen oder das Amphi Festival.

Wer jetzt noch ein Wacken Open Air 2014 Ticket ergattern möchte, wird wohl lange warten müssen. Denn es war schon knapp zwei Tage nach dem VVK-Start komplett ausverkauft. Und der VVK begann Sonntag Mittnacht direkt nach dem W:O:A 2013 – Wahnsinn! Ich selbst konnte für 2014 glücklicherweise gerade noch eines sichern :-)

Wacken 2013 - Konzert Rammstein
Meine 10 Favoriten des Lineup vom Wacken Open Air 2014
  1. Heaven Shall Burn
  2. Amon Amarth
  3. Arch Enemy
  4. Saltatio Mortis
  5. Children Of Bodom
  6. Schandmaul
  7. Omnia
  8. Apocalyptica & Avanti! Orchestra
  9. Hatebreed
  10. Kreator
Meine 10 Favoriten des Lineup vom M'era Luna Festival 2014
  1. Marilyn Manson
  2. In Extremo
  3. Within Temptation
  4. Subway To Sally
  5. ASPs von Zaubererbrüdern
  6. Combichrist
  7. And One
  8. Sahlmann
  9. Sündenklang
  10. Covenant

Nun gut. Ich möchte hier nicht über Festival-Tickets oder die verschiedenen Line-Ups schreiben, sondern über die wichtigste Zeit vor einem Festival – die Vorbereitungszeit. Diese finde ich immer sehr aufregend. Es wird schon im Vorfeld mit Freunden geklärt, wer was an Verpflegung und nützlichen Dingen mitbringt, damit man möglichst optimal vorbereitet die Zeit dort verbringen und genießen kann. Um einen kleinen Überblick zu behalten, habe ich hier die wichtigsten "Gegenstände" aufgezählt, die ihr auf keinen Fall vergessen dürft. Außerdem gebe ich euch ein paar nützliche Tipps aus meinen eigenen Erfahrungen weiter.

1. Zelt

Ich kann nur empfehlen auf Festivals zu zelten. Die Atmposphäre, das Gefühl dabei zu sein, ist beim Campen auf einer Koppel mit Tausenden anderen Besuchern einfach unbeschreiblich und nicht vergleichbar mit einer Unterkunft, wie einem Hotel oder einer Jugendherberge. Natürlich ist es kälter, ungemütlicher in einem Schlafsack, es auch nicht immer möglich jeden morgen duschen zu gehen und klassisch zu frühstücken — aber hey, es ist ein Festival! Da gehören Pulverkaffee und abgepackte Schokobrötchen zum Frühstück, selbstgekochte Nudeln und 5 Minuten Terinen, Lärm und Dreck einfach dazu!
Allerdings gibt es auch wenige Ausnahmen, wie z.B. das WGT (Wave-Gotik-Treffen ), das einen anderen Festival-Charakter hat. Dort ist ein Hotel o.ä. eher unvermeidbar.

Tipp: Vergesst nicht, die Anzahl eurer Heringe zu kontrollieren und genügend mitzunehmen! Geht immer sorgsam damit um und baut es vernünftig auf und ab. Haltet das Zelt immer geschlossen, damit der eventuelle plötzliche Regen euer "Bett" nicht überschwämmen kann, wenn ihr mal auf dem Festivalgelände seid. Schließt es eventuell mit einem Schloss ab, um sicher zu gehen, dass niemand einfach etwas entwenden kann (mir wurde in den Jahren bisher noch nichts gestohlen oder mutwillig zerstört). Nach dem Festival solltet ihr das Zelt noch einmal zu Hause im Garten (oder dort, wo ihr draußen etwas Platz habt) aufbauen, sauber machen, lüften und austrocknen lassen. Schließlich soll es noch ein paar mehr Festivals erleben! ;)

Zelte auf Wacken

2. Campingstuhl

Ihr werdet mit Sicherheit einen Campingstuhl brauchen. Denn wenn (noch) keine (relevanten) Konzerte beginnen oder das Festivalgelände noch gar nicht öffentlich zugänglich ist, dann seid ihr froh, wenn ihr euch nicht in das nasse Gras am Morgen setzen müsst. Und die ganze Zeit zu stehen, ist ja auch recht anstrengend. Ihr bekommt so einen Stuhl schon für knappe 10 Euro in jeder Campingabteilung eines Baumarktes, und das ist es auch wert. Der einzige Nachteil ist, dass sie für den Transport recht groß sind. Reist ihr mit eurem eigenen Auto an, dann sollte das eigentlich kein Problem darstellen.

Tipp: Stellt den Campingstuhl immer beiseite, wenn ihr aus eurem kleinen Zeltlager oder schlafen geht. Denn wenn ihr kein Dach habt (sprich Pavillon o.ä.), dann kann es ziemlich unangenehm werden, wenn man sich aus versehen auf einen nass-durchtränkten Stuhl setzt, da es in der Nacht geregnet hat. Abgesehen davon ist es sicherer. Wahrscheinlich ist es nicht einmal absichtlich, aber ich kann mir vorstellen, dass die Stühle auch gerne mal verwechselt werden.

Der Campingstuhl

3. Pavillon

Reist ihr in einer kleinen Truppe an, dann kann ich euch nur nahe legen, euch ein günstiges Pavillon zu kaufen (um 40 Euro im Baumarkt), bei dem es nicht so schlimm, wenn eventueller starker Wind mal das ein oder andere Gestänge verbiegt. Seid ihr z.B. acht Personen, dann sind das nur fünf Euro pro Kopf – und das ist im Verhältnis zu dem, was man bekommt, wirklich nicht viel. Der Regen-, Wind-, und Sonnenschutz ist optimal für Festivals, da ihr dort immer Unterschlupf findet. Wenn mal ein kleiner Schauer vorbeizieht, dann müsst ihr auch nicht alleine in euren Zelten verharren, sondern könnt im Trockenen weiter feiern und selbst bei Wind und Wetter Spaß haben. Scheint die Sonne sehr stark, dann seid ihr auch froh, nicht in der heißen Mittagssonne zu schwitzen und ein schattiges, nettes Plätzchen zu haben.

Tipp: Legt wirklich zusammen. Das Geld ist sinnvoll angelegt, wenn man die ganze Zeit auf der Koppel mehr oder weniger geschützt ist. Aber es gibt auch wiederrum einen kleinen Nachteil, denn ich finde, sie sind recht instabil. Nehmt am besten noch ausreichend (stabiles, starkes) Klebeband mit, falls der Wind das Pavillon wegpusten will. Befestigt die Stangen dann einfach mit dem Klebeband, dann sollte es die paar Tage durchhalten.

Ein Festival-Pavillon

3. Isomatten

Je mehr desto besser! Nehmt alle Isomatten mit, die ihr habt. Ihr solltet das gesamte Zelt von innen zumindest mit einer Schicht vollständig bedeckt haben. Dort könnt ihr alle Sachen trocken lagern (wenn nachts und morgens alles klamm ist) und ihr erkältet euch nicht. Denn die Kälte kommt von unten, da reichen Decken alleine nicht aus. Wenn ihr welche über habt, dann benutzt sie für eine zweite Lage, da es zusätzlich noch etwas "abfedert". Ohne diese Matten solltet ihr niemals zelten gehen. Auch, wenn ihr eine Luftmatratze benutzt. Ihr wollt schließlich nicht direkt nach dem Festival krank sein.

Tipp: Um Platz zu sparen, legt ihr als erstes alle Isomatten ausgebreitet übereinander und rollt sie anschließend wieder zusammen auf. So habt ihr nur eine große Rolle und nicht viele kleine bis mittelgroße.

4. Luftmatratze

Damit euer Schlaf nicht allzu ungemütlich wird, würde ich eine Luftmatratze oder ein Luftbett mitnehmen. Lediglich das Aufpumpen ist zu Beginn etwas nervig, aber ihr werdet es nicht bereuen, wenn ihr am Morgen ausgeschlafen aus eurem Zelt kommt, während euer Nachbar über Rückenschmerzen plagt, da es so hart ist auf dem Boden zu schlafen. Unterschätzt es nicht! Es ist wirklich nicht spaßig nur auf Isomatten zu nächtigen.

5. Luftpumpe

Ihr braucht die Luftmatratze nicht mühselig selbst aufpusten, wenn ihr eine Luftpumpe mitnehmt. Sie ist meistens nicht groß und erspart euch eine Menge Zeit, Arbeit und Nerven. Wenn ihr eine solche Matratze benutzt, dann ist die Pumpe schon fast unumgänglich.

6. Schlafsack

Klein, praktisch und wärmend. Was soll ich dazu noch groß sagen. Ein Schlafsack ist genauso wichtig wie ein Zelt. Nachts wird es teilweise wirklich sehr kalt draußen und da ist es wirklick ungemütlich, wenn man die ganze Zeit friert. Also, Mitnehmen ist hier auch Pflicht!

Tipp: Eine gute, kuschelige Alternative ist eine normale Daunendecke. Für den Transport eher ungeeignet, aber bei einer Anreise mit Auto sollte das kein großes Problem darstellen. Mit einer normalen Daunendecke fühlt man sich schon fast wie zu Hause.

6. Kopfkissen

Ein Schlafsack hat meistens kein richtiges Kissen, das stört mich jedes Mal irgendwie. Daher würde ich auch ein Kissen mitnehmen, damit ihr es so gemütlich wie möglich habt.

7. Wolldecken

Wenn ihr eine Person seid, die schnell friert, dann würde ich Wolldecken mitnehmen, um sie unter oder nochmal über den Schlafsack zu legen. Das wärmt zusätzlich.

8. Ohrenstöpsel

Sie sind nicht nur optional für die Konzerte (falls einem die Lautstärke nicht gut kommt, oder man seine Ohren einfach schützen möchte), sondern auch gut für die Nacht. Habt ihr einen leichten Schlaf, also könnt ihr bei Lärm nicht gut einschlafen und wacht bei Geräuschen wieder auf, dann würde ich nachts Ohrenstöpsel tragen. Dann hört ihr wirklich kaum etwas. Ein Festival schläft eigentlich nie – es ist immer etwas los, auch tief in der Nacht. Also Ohrenstöpsel nicht vergessen! Und sie stören nachts auch nicht sonderlich, man gewöhnt sich recht schnell an sie. Aber denkt daran: Auf Dauer sollte man sie nachts nicht verwenden!

Nicht nur auf einem Konzert ist etwas los

9. Taschenlampen

Oh, wie oft habe ich nachts im Zelt im Dunkeln meine Sachen gesucht, da ich eine Taschenlampe vergessen habe. Nehmt unbedingt mindestens eine mit und legt sie immer direkt am Eingang ins Zelt oder ins Vorzelt! Dann findet ihr euch auch nachts in eurem Zelt zurecht. Heutzutage haben Handys bzw. Smartphones zwar eine "Taschenlampe", aber dafür würde ich den wertvollen Akku nicht vergeuden.

Tipp: Nehmt dafür auch passende Ersatzbatterien mit!

Das Wacken Gelände bei Nacht

10. Hygieneartikel

Zahnbürste, Zahnputzbecher (auf Festivals immer sinnvoll), Zahnpasta, Deo, Shampoo, Bürste, Kosmestiksachen (Kajal, Lidschatten, Mascara, Eyeliner, Puder usw.), Haargummis und Abschminktücher dürfen nicht fehlen. Eure Cremes, Salben, Tabletten sollten auch dabei sein (Festival heißt ja nicht gleich ungepflegt sein) und vor allem für die Mädels: die Pille nicht vergessen!

11. Handtücher, Küchen- oder Taschentücher

Kleine und große Handtücher werdet ihr immer brauchen. Entweder, wenn ihr euch morgens kurz Wasser ins Gesicht spritzt und euch abtrocknen wollt oder wenn ihr es sogar schafft, auf einem Festival zu duschen. Küchen- oder Taschentücher sind auch immer sinnvoll. Entweder um dreckiges Geschirr schnell abzuwischen oder wenn ihr euch mal die Nase putzen wollt.

12. Kleidung

Aber nicht zu viel! Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen, dass ihr nicht viele Klamotten benötigen werdet. Natürlich solltet ihr aber trotzdem ausreichend Klamotten zum Wechseln und zum Schichten (in der Nacht) dabei haben.

13. Regenjacke/-poncho

Nichts ist ärgerlicher als Regen während eines Konzertes. Es ist ungemütlich, nass und kalt. Eine einfache Regenjacke oder ein Poncho kann einem dann wirklich das ein oder andere Konzert "retten". Ponchos bekommt man teilweise für einen Euro. Und den solltet ihr übrig haben. Es ist total unangenehm, wenn man den halben Tag in nassen Klamotten herum läuft. Abgesehen davon könnt ihr dann auch schneller krank werden. Also besorgt euch ruhig vorher einen "Einmal-Poncho", wenn ihr keine Regenjacke besitzt. Das kann ich wirklich nur empfehlen (z.B. ein 10er Vorratspack (auch für Freunde) für ein paar Euro bei eBay).

Es kann auch während eines Konzertes regnen

14. Stabile Stiefel

Am besten mit Stahlkappe, die wasserfest sind. Ihr werdet so vielen Menschen begegnen, mit so vielen auf engstem Raum stehen, da kann es schonmal passieren, dass der ein oder andere Fuß auf eurem landet. Und bei Turnschuhen oder für die Mädels bei Ballerinas kann dies ziemlich schmerzhaft werden. Müsst ihr durch Schlamm gehen, seid ihr auch froh, dass ihr diese Stiefel tragt... sie sind stabil, dicht und ihr verliert sie nicht im tiefsten Schlamm (wenn sie richtig geschnürt sind).

Tipp: Nehmt auch ein Paar Ersatzschuhe mit!

Stabile und wasserdichte Stiefel sind nie verkehrt

15. Gaskocher mit Töpfen und Geschirr

Die Klassiker: Wasser, Nudeln oder Ravioli auf dem Camping-Gelände kochen. Ein Campingkocher ist da wirklich nützlich. Er ist einfach zu bedienen und er bekommt euer Essen nach ein paar Minuten auch so mehr oder weniger heiß. Natürlich ersetzt er keinen Herd, aber er ist immerhin besser als nichts.

Tipp: Nehmt mindestens eine Ersatz-Gaskatusche mit! Wenn ihr ihn viel benutzt, dann sogar lieber mehrere. Es wäre sehr ärgerlich, wenn ihr genügend Essen und Geschirr habt, aber euch das Gas zum Kochen fehlt.

16. Wasser

Wasser ist immer nützlich und fast immer erforderlich. Zum Geschirr abwaschen, sich selbst waschen, zum Zähneputzen, zum Trinken und besonders zum Kochen (Heißwasser zum Essen-Aufgießen, Nudeln usw.).

Tipp: Besorgt euch ein oder zwei Wasserkanister und befüllt sie vorher mit Leitungswasser. Das erspart euch die Suche und den Gang zu den Trinkwasserbehältern auf dem Festival. Eine Alternative wären auch einige Liter-Flaschen mit stillem Wasser.

17. Getränke

Ihr werdet auf einem Festival trinken müssen – und damit meine ich nicht nur Alkohol. Getränke sind auf dem Festivalgelände sehr, sehr teuer, daher kann ich jedem nur Nahe legen, sich genügend alkoholfreie Getränke mitzunehmen, um am Campingplatz schon ausreichend mit Flüssigkeit versorgt zu werden.

Getränke auf einem Festival

Tipp: Informiert euch vorher, ob auf dem Camping-Gelände Glasflaschen überhaupt erlaubt sind! Sorgt ansonsten vor und besorgt euch Plastikflaschen zum Umfüllen. Oder kauft euch von vornherein Getränke in erlaubten Verpackungen.

Wenn ihr noch mehr Geld sparen wollt, solltet ihr euch einige 1-Liter-Tetrapak Getränke mitnehmen. Denn diese (oder befüllt mit Wasser), dürft ihr auf einigen Festivals mit auf das Gelände nehmen. Mit ein wenig Klebeband könnt ihr euch ganz einfach einen "Träger" bauen, um das Tetrapak um die Schulter zu hängen. Dies ist vor allem nicht nur günstiger, sondern ihr werdet froh sein, mitten in der Masse eines Konzertes zu stehen und den Platz nicht weggeben zu müssen, um etwas zu trinken. Es wird leider ganz häufig auf Konzerten zu wenig getrunken (vor allem bei einigen Konzerten direkt hintereinander), wodurch Besucher Kreislaufprobleme bekommen oder sogar umkippen. Und das möchte sicherlich keiner!

18. Essen

Nehmt genügend Essen mit! Das kann ich nur jedem Festivalgänger empfehlen. Speisen sind dort meistens sehr teuer. Fertigessen, wie 5-Minuten-Terinen, Ravioli, Spaghetti und Suppen sind immer sehr einfach und schnell gemacht. Brot ist natürlich auch immer gut.

Auf dem Camping-Gelände Selbstgebrachtes essen ist günstiger

Tipp: Kauft euch Fertigwaffeln und diese Tüten-Brötchen und Croissants (meist sind sie mit Schokolade) und nehmt sie mit. Ihr werdet dankbar sein, wenn ihr selbst am letzten Tag morgens etwas brotiges essen könnt. Normales Brot hält sich ja nicht so lange, aber da diese einzeln in Plastik verpackt sind, finde ich sie wirklich wie für Festivals gemacht.

19. Knabberkram

Snacks sind für den Appetit zwischendurch oder den Abend, vor allem dem ersten Abend, sehr schön :-)

20. Geld

Aber nehmt nicht euer gesamtes Geld im Portmonaie mit, sondern lasst, wenn möglich, etwas verschlossen im Auto! Denn wenn ihr wirlich eure Geldbörse verliert, dann seid ihr zumindest nicht ganz mittellos.

21. Handy

Am besten verschießt ihr euer teures Smartphone im Auto oder nehmt es gar nicht mit und habt stattdessen immer ein altes Handy dabei, damit ihr eure Freunde im Notfall immer erreichen und wiederfinden könnt.

Tipp: Macht mit euren Freunden immer einen "Notfall-Treffpunkt" aus, an den ihr zurück kehren könnt, falls ihr euch wirklich mal verliert und auch nicht erreichen könnt. So erspart ihr euch das Gesuche in der großen Menge. Voraussetzung ist natürlich, dass alle einen halbwegs klaren Kopf haben und behalten.

22. Festivalticket

Das wichtigste zum Schluss: das Festivalticket! Packt es am besten in euer Portmonaie oder an einen anderen Platz, wo ihr es nicht verliert oder vergesst. Nichts ist schlimmer und ärgerlicher als auf einem Festival gereist zu sein, aber das Ticket vergessen zu haben!

Ohne Ticket läuft nichts
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Einfach zum Responsive Webdesign http://traumfinsternis.de/blog/2013/einfach-zum-responsive-webdesign http://traumfinsternis.de/blog/2013/einfach-zum-responsive-webdesign Mo, 30 Sep 2013 21:46:00 +0200 http://traumfinsternis.de/blog/2013/einfach-zum-responsive-webdesign#kommentare Webdesign,Tipps> Da mich dieses Thema in der letzten Zeit selbst beschäftigt hat, möchte ich euch nun meine neuesten Erkenntnisse dazu mitteilen.

Wer sich etwas mit Webdesign beschäftigt, wird sicher einmal auf das Thema "Responsive Webdesign" gestoßen sein – heutzutage ein unumgängliches Thema, neben CSS3 und HTML5. Nicht zuletzt, da sicherlich jeder zweite ein internetfähiges Smartphone oder einen Tablet PC besitzt, mit dem ganz bequem im Netz gesurft werden kann. Auf diesen Trend müssen Webdesigner reagieren, denn die Darstellung normaler Websites ist auf z.B. Smartphones nicht so optimal.

Aber bevor ich hier weiter ins Detail gehe, möchte ich kurz erläutern, worum es hier eigentlich geht. Eine Website hat in den meisten Fällen immer eine feste Breite zugewiesen bekommen, beispielsweise eine Breite von 1000 Pixeln. Schaut man sich diese Site auf einem heute normal großen Desktop (PC mit Bildschirm) an, dann sehen die Seiten genau so aus, wie sie aussehen sollen. Meistens ist am Rand links und rechts sogar noch etwas Platz zu erkennen.

Traumfinsternis - Desktop

Doch wenn ich mir die gleiche Seite auf einem Smartphone ansehe, dann ist die gesamte Site meistens so winzig klein, dass man kaum etwas erkennt, geschweigedenn lesen kann. Hier ein Beispiel anhand meines Blogs:

... mit dem Smartphone ohne mobile Anpassungen
... mit dem Smartphone ohne mobile Anpassungen - man muss viel scrollen

Die Ursache dafür sind die beiden unterschiedlich großen "Anzeigeflächen". Ein normaler Bildschirm ist von den Maßen her wesentlich größer als ein kleines Smartphone-Gerät. Daher werden 1000 Pixel auf dem Bildschirm "normal" groß angezeigt, während auf dem Smartphone alles verkleinert dargestellt wird. Diese 1000 Pixel passen bei einer 100%-Ansicht nicht voll auf die Fläche. Daher wird gezoomt, was alle Seiten verkleinert. Jetzt könnte der Smartphone-Benutzer einfach mit dem Fingern wieder ranzoomen, muss dann aber, um auch den Text am rechten Rand lesen zu können, immer hin und her wischen, damit alles auf einem Blick zu lesen ist. Aber diese Lösung ist nicht optimal und vor allem nicht sehr benutzerfreundlich. Deshalb benötigen wir hier responsive Webdesign.

Responsive Webdesign heißt wörtlich "reagierendes" Webdesign. Das Layout und das Design reagieren auf die Größe des Bildschirms. Wird eine Website auf einem kleinen Smartphone aufgerufen, dann erkennt die Website dieses und reagiert dementsprechend. Bereiche werden verkleinert, unwichtiges wird ausgeblendet, Schriften werden vergrößert uvm. – da gibt es keine Grenzen. Natürlich stellt sich hier die Frage, ob es überhaupt Sinn macht, eine Website "reagieren" zu lassen, oder ob nicht gleich eine eigenständige mobile Website erstellt werden sollte – man hat also zwei unabhängig voneinander laufende Versionen. Nun, alles hat seine Vor- und Nachteile. Für große Online-Shops macht eine richtige App sicherlich am meisten Sinn, da responsive Webdesign nicht die Benutzerfreundlichkeit wiedergibt wie eine individuell erstellte App. Aber für uns kleine Bloggger ist eine reagierende Website vorteilhafter, da z.B. Inhalte nur einmal gepflegt werden müssen. Abgesehen davon empfehlen Suchmaschinen für eine Website auch nur eine URL zu verwenden, also z.B. traumfinsternis.de (siehe dazu auch "Bedeutung des www in Top-Level-Domains") – würde ich eine abgekoppelte mobile Version erstellen, hieße die mobile Domain z.B. mobile.traumfinsternis.de – diese beiden Domains sind eigenständig und verschieden, beinhalten aber die gleichen Texte und Bilder, was für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) sehr nachteilig ist! Deshalb bleiben wir nur bei einer Website-Version, lassen sie aber auf verschiedene Bildschirmgrößen anders optisch reagieren.

Grundsätzlich bedeutet es immer viel mehr Arbeit, wenn man eine vorhandene Website mobiltauglich umgestalten möchte, als wenn eine neue Website von vornerein als Desktop- und Mobile-Version gestaltet, programmiert und/oder umgesetzt wird. Zudem gibt es mittlerweile sicherlich viele Lösungsansätze und Konzepte. Hier möchte ich euch ein paar Tipps und Kniffe erklären, wie euer vorhandener Blog oder eure vorhandene Website relativ einfach "responsive" werden kann.

Ich benutze hierfür einfach Media Queries, die vielleicht schon durch CSS etwas bekannter sein könnten. Mit Hilfe von Media Queries kann man z.B. festlegen, welche CSS Datei für die Anzeige einer Website am Bildschirm verwendet werden soll und welcher CSS Datei benutzt werden soll, wenn man eine Seite ausdruckt. Das gleiche Prinzip funktioniert auch mit Bildschirm-Größen. Ihr definiert also CSS Styles, die nur bei bestimmten Bildschirmgrößen greifen sollen. So könnt ihr beispielsweise definieren, dass eine Box bei einem großen Bildschirm 1000 Pixel breit ist und bei einem Smartphone 100%, wodurch sich die Box-Breite dann an die maximale Breite des Smartphone-"Bildschirmes" richtet.

Nehmt auch als erstes eure Website vor Augen (auf dem Bildschirm, ausgedruckt oder als Skizze) und geht durch, welche Bereiche, welche Boxen, welche Objekte usw. überhaupt auf mobile Endgeräte erscheinen sollen. Super große Hintergrundbilder machen hier z.B. eher weniger Sinn, da dies nur unnötigen Datentransfer kostet (mobiles Internet ist nicht immer günstig). Auf meinem Blog habe ich mich dazu entschieden, dass ich lediglich den breiten Header-Slider im Kopfbereich ausgeblendet haben möchte. Der Rest soll bei mir angepasst werden.

Es gibt nun drei Möglichkeiten, wie ihr euren CSS Style auf eurer Website einbinden könnt.

  1. durch das Einbinden einer "mobile.css"-Datei im Head-Bereich einer Seite, wobei unter "media" definiert wird, ab welcher Bildschirm-Größe diese Datei greifen soll; für jede Bildschirm-Größe muss dann also eine neue CSS Datei erstellt werden
  2. durch Media Queries, mit denen ihr CSS-Code-Blöcke pro Bildschirmgröße definiert, diese können sich in der vorhandenen CSS-Datei befinden
  3. durch eine Kombination aus beidem, indem eine normale "mobile.css"-Datei immer eingebunden wird (egal bei welcher Bildschirmgröße bzw. -auflösung) und in der Datei die Media Queries ins Spiel kommen (dadurch benötigt man nur eine mobile CSS-Datei)

Der Code zum Einbinden von zwei CSS Dateien im Head-Bereich:

   
   
  

Der Code zu den Media Queries im CSS:

@media screen and (max-width: 480px) { /* Smartphone */	
	.vorhandene_css_klasse {
		width: 100%;
		uvm...
	}
}
  

Ich habe auf meinem Blog die dritte Option gewählt und umgesetzt. Ich habe eine neue CSS-Datei erstellt, die "mobile.css" heißt und dann meine CSS Styles in den Media Queries definiert.

Da es noch weitere mobile Geräte als Smartphones gibt (z.B. Tablets), könnte man eine Website in verschiedene "Break-Points" einteilen. Der erste responsive CSS-Block greift ab 900 Pixeln Bildschirmbreite und der zweite bei 480 Pixeln. Dadurch kann man definieren, wie sich die Website bei Tablets und Smartphones verhalten soll. Der „Bildschirm“ bei Tablets ist ja wesentlich größer als der bei Smartphones. Hier auf meinem Blog wollte ich es aber so definieren, dass alles ab 900 Pixeln variabel mit 100% dargestellt wird. Das heißt, dass die ausgewählten Breiten von Elementen bei 900 Pixeln und auch bei 480 Pixeln über die gesamte „Bildschirm“-Breite gehen. Im Prinzip füllen diese Elemente immer die komplette Breite aus, egal wie groß der Bildschirm oder das mobile Endgerät ist. Vorteil hier ist, dass man nur einmal das Website-Layout „umbauen“ muss. Der Nachteil ist natürlich, dass schon bei einer Bildschirm-Breite ab 900 Pixeln die meisten Breiten auf 100% gehen, was vielleicht nicht immer so vorteilhaft ist.

Lass uns langsam mit dem Code beginnen. Im Head-Bereich meiner Seiten steht nun:

   
   
  

Die CSS Datei „mobile.css“ sieht folgendermaßen aus (greift ab 900px Breite):

@media screen and (max-width: 900px) {
	.vorhandene_css_klasse {
		width: 100%;
		uvm...
	}
}
  

Alles, was zwischen der ersten und der letzten geschwungenen Klammer { und } steht, ist der Bereich, in dem man den neuen CSS Code schreiben kann. Dafür werden nur CSS Klassen und IDs verwendet, die schon vorhanden sind und in der normalen style.css Datei definiert wurden! Es können keine neuen sogenannten Bezeichner erstellt werden! Wir haben beispielsweise folgenden Layout-Aufbau auf unserer Website:

Website Layout

Die index.html-Datei mit dem HTML-Gerüst sieht dann so aus: (ihr könnt euch Testweise den Code auch vollständig kopieren und als eine HTML-Datei abspeichern und anschließend zur Ansicht in eurem Browser öffnen)

<html>
<head>
 <meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0" />
 <link type="text/css" rel="stylesheet" media="screen" href="css/style.css" />
 <link type="text/css" rel="stylesheet" media="screen" href="css/mobile.css" />
</head>
<body>
<div id="wrapper">
 <div id="header">Header</div>
 <div id="navigation">Navigation</div>
 <div id="content">Content</div>
 <div id="footer">Footer</div>
</div>
</body>
</html>
  

Die Syntax-Highlights funktionierten hier leider nicht.

Die style.css-Datei könnte so aussehen (sie ist im gleichen Ordner wie die index.html-Datei abgespeichert):

#wrapper {
	width: 900px;
	margin: 0 auto;
}
#header {
	width: 900px;
	height: 100px;
	margin: 0 0 20px 0;
	background: #00c; 
	color: #fff;
}
#content {
	width: 660px;
	min-height: 400px;
	float: left;
	margin: 0 0 20px 0;
	background: #900;
	color: #fff;
}
#navigation {
	width: 200px;
	min-height: 400px;
	float: right;
	margin: 0 0 20px 0;
	background: #393;
	color: #fff;
}
#footer {
	width: 900px;
	height: 50px;
	clear: both;
	background: #c60;
	color: #fff;
}
  

Tipp: Die Reihenfolge der Div-Container ist hier entscheidend. Habt ihr eine vertikale Navigation auf der rechten Seite (wie hier im Beispiel), solltet ihr trotzdem als erstes den Div-Container für die Navigation (mit float: right) und dann erst den Container für den Content (mit float: left) definieren. Vom logischen Aufbau her, wäre eine umgekehrte Reihenfolge sinnvoller. Aber wenn die Seite für mobile Geräte angepasst wird, dann kann man die Reihenfolge der Elemente nicht mehr beeinflusse, das heißt, die Navigation wäre dann auf Smartphones unter dem Content. Daher sollte der Navigation-Div vor dem Content sein, auch wenn das Menü auf einem normal großen Desktop hinter dem Content liegt. Dies ist einfach benutzerfreundlicher. Natürlich kann man die Navigation bei mobilen Endgeräten auch absichtlich ganz nach unten setzen. Da stellt sich immer die Frage, was man selbst möchte.

Um diese Seite nun für mobile Endgeräte flexibel werden zu lassen, müssen wir den verschiedenen Div-Containern nur sagen, wie sie sich verhalten sollen, in diesem Fall sollen alle Divs ab 900 Pixeln Breite eine eigene Breite von 100% besitzen. Zurzeit würde der Wrapper-Div mit 900 Pixeln Breite bei kleinen Geräten viel zu breit sein. Außerdem sollen der Content- und der Navigations-Bereich nicht mehr nebeneinander, sondern untereinander stehen, also nicht mehr "floaten". Der Body allgemein soll 5 Pixel Padding aufweisen, damit die Container nicht am Rand "kleben".

Der CSS-Code für die mobile.css-Datei sieht folgendermaßen aus (sie ist im gleichen Ordner wie die index.html-Datei abgespeichert):

@media screen and (max-width: 900px) {
	body {
		padding: 5px;
	}
	#wrapper,
	#header,
	#footer {
		width: 100%;
	}
	#content,
	#navigation {
		width: 100%;
		float: none;
	}
}
  
Mobile Layout

Nach diesem Prinzip werden alle Elemente behandelt.

Mein Blog sieht nun so aus:

... mit dem Smartphone und mobilen Anpassungen
... mit dem Smartphone und mobilen Anpassungen

Responsive Images

Damit auch alle Bilder, vor allem, wenn sie die gesamte Content-Breite beanspruchen, nicht zu groß dargestellt werden und ebenso "responsive" werden, hilft folgender Trick im CSS (mobile.css):

@media screen and (max-width: 900px) {
	body {
		padding: 5px;
	}
	#wrapper,
	#header,
	#footer {
		width: 100%;
	}
	#content,
	#navigation {
		width: 100%;
		float: none;
	}
	#content img {
		max-width: 100%;
	}
}
  
Bild

Somit werden alle Bilder, die sich im Content-Div befinden, maximal eine Breite von 100% (max-width) besitzen. Es ist zwar keine elegante Lösung, da das Bild nicht in "echt" heruntergerechnet wird, aber es funktioniert, und vor allem ziemlich unkompliziert.

Als ich dies auf meinem Blog umsetzen wollte, bin ich auf ein Problem gestoßen. Die Bilder wurden bei mobilen Geräten verzerrt dargestellt. Dies habe ich behoben, indem ich zusätzlich die Höhe der Bilder auf 100% gesetzt habe, also height: 100%

Responsive Navigation

Habt ihr eine (sehr) große Navigation, könnten die Menüpunkte auf dem Smartphone schon fast erschlagend wirken, da sie viel Platz beanspruchen. In der Regel werden Menüpunkte auf dem mobilen Endgerät in 100% Breite untereinander angezeigt, denn so kann man sie mit dem Finger (Touch) besser anwählen. Damit diese Menü-Liste aber nicht unendlich lang wird, kann man sie verkürzen, indem man eine Überschrift hinzufügt, die per "Klick" alle Navigationspunkte einblendet. Das Prinzip ist folgendermaßen: alle Menüpunkte werden auf einem Desktop-Bildschirm nebeneinander als eine Liste angezeigt. Verkleinert sich der Bildschirm, dann werden automatisch alle Menüpunkte versteckt und ein zusätzlicher Punkt eingefügt, der die Klick-Funktion enthält.

Ich möchte an dieser Stelle auf dieses Tutorial verweisen: www.hongkiat.com/blog/responsive-web-nav/

Auf dieser Seite wird gut erklärt, wie ihr euch dieses repsonsive Menü selbst erstellen könnt. Ich kann nur empfehlen, die Codes herunterzuladen und dann selbst einfach mal zu testen. So sieht es jetzt final auf Traumfinsternis aus:

Responsive Menu
Responsive Menu

Hover-Effekte anpassen

Vergesst nicht, dass bei mobilen Endgeräten ein Hover (Mouseover) Effekt nicht möglich ist. Man kann nur etwas auswählen (mit dem Finger "klicken"). Das heißt, dass z.B. Menüs mit einem Submenü, welches nur beim Hover sichtbar wird, umkonzipiert werden müssen. Entweder sollten dann alle Menüpunkte immer oder durch einen Klick sichtbar werden anstatt durch Mouseover.

Danke nochmal an chrissi für diesen Nachtrag :-)

Testen

Besitzt ihr kein mobiles Endgerät, könnt ihr eure mobile Website auch testen, indem ihr euer Browserfenster verkleinert. Dies ist nicht die eleganteste Lösung, aber besser als es gar nicht testen zu können :)

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Mittelalterliche Bilderflut http://traumfinsternis.de/blog/2013/mittelalterliche-bilderflut http://traumfinsternis.de/blog/2013/mittelalterliche-bilderflut Fr, 26 Jul 2013 10:19:00 +0200 http://traumfinsternis.de/blog/2013/mittelalterliche-bilderflut#kommentare Fotografie,Events,Gothic> Von der lieben Leeri inspiriert, möchte ich euch nun auch mit Bildern aus dem Mittelalter fluten.

Alle Fotos habe ich auf dem Mittelalter Phantasie Spectaculum (MPS) in Hohenwestedt (Mitte Schleswig-Holsteins) aufgenommen. Dieses in ganz Deutschland wanderndes Mittelalterfest ist jedes Jahr in der gleichen Stadt. Ich gehe schon seit ich 16 bin jährlich auf dieses Fest. Die Stimmung, die Atmosphäre, die Menschen und die Musik ist einfach einzigartig.

Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | F/4 1/180 Sek. ISO-200 50mm | 05/2013

Das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum, kurz MPS, ist ein wandernder Mittelaltermarkt in Deutschland, welcher offiziell als Mittelalter Kultur Festival bezeichnet wird. Seit 1993 nehmen jedes Jahr insgesamt über 1000 Darsteller an verschiedenen Orten in Deutschland teil.

Wikipedia - Mittelalterlich Phantasie Spectaculum

Hier könnt ihr euch die Termine 2013 ansehen, wann das MPS wo stattfinden wird oder stattgefunden hat.

Termine 2013 des MPS

06. April Dortmund (Westfalenhalle - Jubiläumsparty 20 Jahre MPS)
20. + 21. April 79713 Bad Säckingen (Schlosspark)
27. April - 01. Mai 47652 Weeze (Festivalgelände am Flughafen)
04. + 05. Mai spielfrei
09. - 12. Mai 26180 Rastede bei Oldenburg (Schlosspark)
18. - 20. Mai 24594 Hohenwestedt bei Neumünster (Park Wilhelmshöhe)
25. + 26. Mai 41849 Wassenberg (Burg Wassenberg)
01. + 02. Juni 79576 Weil am Rhein (Drei Länder Garten)
15. + 16. Juni 44147 Dortmund - City Nord (Freizeitpark Fredenbaum)
22. + 23. Juni spielfrei
29. + 30. Juni spielfrei
06. + 07. Juli spielfrei
13. + 14. Juli 31675 Bückeburg bei Minden (Schlosspark)
20. + 21. Juli 31675 Bückeburg bei Minden (Schlosspark)
27. + 28. Juli 76131 Karlsruhe (Schlossgarten)
03. + 04. August 50769 Köln-Fühlingen (am Fühlinger See)
08. - 11. August 01067 Dresden (Festivalwiesen der Messe Dresden [OSTRAGEHEGE])
17. + 18. August 48291 Telgte (Planwiese)
24. + 25. August 67346 Speyer (Unterer Domgarten)
31. August + 01. September 22113 Hamburg-Öjendorf (Öjendorfer Volkspark)
07. + 08. September 31655 Remeringhausen/Stadthagen (Rittergut Remeringhausen)
14. + 15. September 46325 Borken (Freizeitpark Pröbsting)
21. + 22. September 83104 Schloss Maxlrain (Tuntenhausen bei Bad Aibling)
28. + 29. September voraussichtlich spielfrei
03. - 06. Oktober Festivalgelände am Flughafen "Hungriger Wolf", Hohenlockstedt

Weitere Informationen könnt ihr euch auf der Website holen: www.spectaculum.de

Mir gefällt die Kleidung, ich mag die Schausteller, Kostüme und Vorstellungen, aber ich möchte ehrlich gesagt nicht in dieser Zeit leben. Auf diesem jährlichen Spektakel können die Besucher sich fast in einer anderen Welt aufhalten. Der Veranstalter sagt sogar, dass keine authentische Umgebung geschaffen werden soll, sondern ein "phantastisches Erlebnis".

Wir stellen uns nicht hin und erzählen den Leuten was von authentischen Veranstaltungen und von authentischen Ausrüstungen, Bekleidungen und Waffen, das ist doch alles nur dummes Gelaber und totaler Blödsinn dieser sogenannten "A Päpste" so eine heutige Mittelalter Veranstaltung kann man nicht authentisch durchführen, so viel Müll und Dreck und so viele Pestkranke kann man gar nicht heranschaffen um halbwegs authentische Mittelalterliche Verhältnisse zu bieten.
Und wer will das haben ? – Niemand!

www.spectaculum.de/ueber/logos - Mittelalterlich Phantasie Spectaculum

Besonders der Park von Hohenwestedt, in dem das MPS jährlich stattfindet, vermittelt eine stimmige Atmosphäre, besonders am abendlichen/nächtlichen Lagerfeuer mit all den Fackeln an den Gehwegen. Das Feuerspektakel zur Abendstunde ist jedes Mal immer ein besonderer Höhepunkt, auch, wenn ich die Shows schon kenne. Aber es ist doch jedes Mal wieder beeindruckend, was die Künstler leisten.

Das Feuerspektakel auf dem MPS Hohenwestedt | F/4.8 1/150 Sek. ISO-800 50mm | 05/2013

Dann gibt es die ganzen Stände, an denen man sich nicht alltägliche, schöne Kleidung und Accessoires kaufen kann. Die meisten Sachen bekommt man zwar im Internet wesentlich günstiger, aber einfach ein wenig bummeln bringt dort wirklich Spaß. Die Speisen und die Getränke sind teilweise wirklich originell und alles schmeckte mir (bisher) immer sehr gut. Wobei man auch hier schauen muss, ob man wegen des Preises nicht doch vorher zu Hause noch sein Mittag isst.

Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | F/3.5 1/125 Sek. ISO-100 50mm | 05/2013

Die Künstler und Musiker auf den Konzerten sind jedes Jahr immer mein Highlight für mich. Vor allem die Band Saltatio Mortis, die sich mittlerweile ein hohes Ansehen erarbeitet haben, spielen trotz ihres großen Erfolges immer noch an dem Ort, wo sie quasi einmal angefangen haben. Und das finde ich an dieser Band super sympathisch.

Konzert: Saltatio Mortis auf dem MPS Hohenwestedt | F/2.8 1/128 Sek. ISO-100 50mm | 05/2013

Nun möchte ich euch meine bunte Mischung der mittelalterlichen Bilder präsentieren. Sie sind an verschiedenen Tagen in verschiedenen Jahren aufgenommen worden, überwiegend aus den Jahren 2012 und 2013. Zum Teil habe ich meine DSLR benutzt, teilweise meine kompakte Kamera, aber dies werdet ihr sicherlich erkennen, denke ich.

Der Mittelaltermarkt

Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2013
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2013
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2013
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2013
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2013
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2013
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2013
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2013
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2013
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2013
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2013
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2013
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2013
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2013
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2012
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2012
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2012
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2012
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2012
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2012
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2012
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2012
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2012
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2012
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2012
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2012
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2012
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2012
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2012
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2012
Auf dem Mittelaltermarkt des MPS Hohenwestedt | 05/2012

Die Konzerte von Saltatio Mortis

Konzert: Saltatio Mortis auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Konzert: Saltatio Mortis auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Konzert: Saltatio Mortis auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Konzert: Saltatio Mortis auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Konzert: Saltatio Mortis auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Konzert: Saltatio Mortis auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Konzert: Saltatio Mortis auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Konzert: Saltatio Mortis auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Konzert: Saltatio Mortis auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Konzert: Saltatio Mortis auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Konzert: Saltatio Mortis auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Konzert: Saltatio Mortis auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Konzert: Saltatio Mortis auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Konzert: Saltatio Mortis auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Konzert: Saltatio Mortis auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2012
Konzert: Saltatio Mortis auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2012
Konzert: Saltatio Mortis auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2012
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Konzert: Saltatio Mortis auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2012
Konzert: Saltatio Mortis auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2012
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Konzert: Saltatio Mortis auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2012

Das Konzert von Undschuldig

Konzert: Undschuldig auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Konzert: Undschuldig auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Konzert: Undschuldig auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Konzert: Undschuldig auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Konzert: Undschuldig auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Konzert: Undschuldig auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013

Die Konzerte von Versengold

Konzert: Versengold auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Konzert: Versengold auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
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Konzert: Versengold auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Konzert: Versengold auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Konzert: Versengold auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
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Konzert: Versengold auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2012
Konzert: Versengold auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2012
Konzert: Versengold auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2012
Konzert: Versengold auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2012
Konzert: Versengold auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2012
Konzert: Versengold auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2012

Das Feuerspektakel

Das Feuerspektakel auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Das Feuerspektakel auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Das Feuerspektakel auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Das Feuerspektakel auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Das Feuerspektakel auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
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Das Feuerspektakel auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
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Das Feuerspektakel auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Das Feuerspektakel auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013
Das Feuerspektakel auf dem MPS Hohenwestedt | 05/2013

Vielen Dank an die Veranstalter, die Schausteller, die Besucher und an die Bands Saltatio Mortis , Undschuldig und Versengold !

Wenn dich mittelalterliches ein wenig interessiert, kannst du dir auch Weihnachtsbilderflut (Fotografien vom Lübecker Weihnachtsmarkt und historischem Weihnachtsmarkt) ansehen. Dort gibt es weitere Bilder zu einem mittelalterlichem Weihnachtsmarkt aus der Hansestadt Lübeck.

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Filmvorstellungen 2 http://traumfinsternis.de/blog/2013/filmvorstellungen-2 http://traumfinsternis.de/blog/2013/filmvorstellungen-2 Do, 04 Jul 2013 10:23:00 +0200 http://traumfinsternis.de/blog/2013/filmvorstellungen-2#kommentare Filme> Dies ist der zweite Teil meiner kleinen Horror-Film-Vorstellrunde. Dieses Mal habe ich nicht nur Empfehlungen geschrieben, sondern auch Kritiken. Und ich habe wieder festgestellt, dass es wirklich nicht einfach ist einen guten Horror-Film zu finden.

Die ersten vier Bewertungen mit "Der Fluch der 2 Schwestern", "Orphan – Das Waisenkind", "Eden Lake" und "Hunger" findet ihr hier: Filmvorstellungen #1

Possession - Das Dunkle in Dir

Possession - Das Dunkle in Dir
Titel: Possession - Das Dunkle in Dir
Originaltitel: Possession - Darkness lives inside
Jahr: 2012, USA
Genre: Horror, Thriller
Länge: 94 Minuten
Altersfreigabe: FSK 18
Regie: Ole Bornedal, Sam Raimi
Drehbuch: Juliet Snowden, Stiles White
Hauptdarsteller: Jeffrey Dean Morgan: Clyde Brenck
Kyra Sedgwick: Stephanie Brenck
Natasha Calis: Em Brenck
u.v.m.
Bewertung:

Bei einem Flohmarktbesuch ersteht die kleine Em ein antikes Kästchen. Ihre Eltern Clyde und Stephanie Brenck schenken der neuen Obsession zunächst keine große Beachtung, bis Em sich zunehmend sonderbar verhält und immer aggressiver wird. Bei seinen Nachforschungen stößt Clyde auf einen alten, jüdischen Volksglauben, nach dem in dem Kästchen ein Dibbuk gefangen sein soll. Ein Totengeist, der von den Seelen der Lebenden zehrt und er hat sich bereits tief in seinen unschuldigen Wirtsorganismus gebohrt...

Possession - Das Dunkle in Dir (2012)

Possession - Das Dunkle in Dir

Meine Meinung: Beim Anblick des Covers war ich erst skeptisch, da ich diese Darstellung mit eher schlechten Horror-Filmen verbinde. Aber ich war am Ende wirklich berührt, wenn man das bei einem Film diesen Genres sagen kann. Ich fand ihn wirklich sehr gut. Als ich mir die Extras angesehen habe, brachte mich folgende Aussagen zum Nachdenken (nicht der direkte Wortlaut):

Wenn Du dich jetzt an deinen PC setzt und dich dem Glauben und den Geistern beschäftigst, bist Du schon Teil dieser Geschichte."

Possession - Das Dunkle in Dir - Extras (2012)

Und ich muss sagen, dass ich wirklich kurz davor war, nach Dämonen-Geschichten und deren Glauben im echten Leben im Internet zu recherchieren. Es gibt ja viele Filme, die von Teufelsaustreibungen handeln, die alle auf wahren Begebenheiten beruhen. Und ich hatte wirklich etwas Angst, mich damit weiter zu beschäftigen. Denn wer weiß, wohin mich das bringen würde...

Für jeden, der sich dafür interessiert und dafür "begeistern" lässt, ist dieser Film wirklich zu empfehlen! Und mein persönlicher Tipp: Schaut euch die Extras an, die wahre Geschichte hinter dem Film. Das hat mir wirklich fast Gänsehaut bereitet...

Das Cover repräsentiert übrigens nicht den Film, finde ich. Zwar spiegelt das Motiv schon den richtigen Inhalt wider, aber trotzdem erweckt er meiner Meinung nach den Eindruck, der Film wäre eher brutal mit vielen solcher Szenen und eben ein typischer Dämonen-Film. Er ist aber weniger ein Schocker, sondern eher ein "Gruselfilm".

Insidious

Insidious
Titel: Insidious
Originaltitel: Insidious
Jahr: 2010, Vereinigte Staaten
Genre: Horror, Thriller
Länge: 98 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16
Regie: James Wan
Drehbuch: Leigh Whannell
Hauptdarsteller: Patrick Wilson: Josh Lambert
Rose Byrne: Renai Lambert
Barbara Hershey: Lorraine Lambert
u.v.m.
Bewertung:

Neues Haus, neues Glück: Für den Lehrer Josh Lambert, seine Frau Renai und ihre drei Kinder ist de Umzug die Erfüllung eines lange gehegten Wunschtraums. Aber die Freude währt nur kurz: Ihr neues Heim wird von unheimlichen Dämonen heimgesucht. Nach einem mysteriösen Unfall fällt ihr Sohn Dalton in ein Koma, das die Ärzte vor ein Rätsel stellt. Mit einem erneuten Umzug wollen die Lamberts ihren Sohn retten und dem unablässigen Terror entfliehen. Doch es ist nicht das Haus, das besessen ist...

Insidious (2010)

Insidious

Meine Meinung: Anfangs dachte ich "typischer Geister-Film, in dem jemand besessen ist". Aber er verfolgt einen ganz anderen Ansatz als die meisten anderen Dämonen-Filme. Die Idee und die Umsetzung fand ich wirklich sehr gut! Es gibt einige Schock-Momente und zum Ende hin gab es einen "Aha-Effekt". Ein wirklich packender Film, wobei mich einige Szenen und Darstellungen noch zum Schmunzeln gebracht haben. Es ist wohl eher Geschmackssache, wie das Böse verkörpert wird. Einige bevorzugen eher einen Schatten, etwas "Dunkles", und einige mögen die klassische Darstellung des Teufels, rot mit Hörnern.

Wer einen weiteren, alternativen Geister-Film sehen möchte, kann ich diesen nur empfehlen"

Excision

Excision
Titel: Excision
Originaltitel: Excision
Jahr: 2013, USA
Genre: Horror
Länge: 81 Minuten
Altersfreigabe: FSK 18
Regie: Richard Bates Jr.
Drehbuch: Richard Bates Jr.
Hauptdarsteller: Annalynne McCord: Pauline
Traci Lords: Phyllis
Ariel Winter: Grace
u.v.m.
Bewertung:

Pauline ist ein verstörter, soziopathischer Teenager, der eines am besten kann: Jeden, den sie trifft, vor dem Kopf stoßen! Dazu ist nicht mehr nötig, als einfach sie selbst zu sein. Das reicht von ihrer herrschsüchtigen Mutter bis zu jedem Menschen, mit dem sie in der Schule spricht. Pauline möchte Ärztin werden, um ihrer kranken Schwester eines Tages helfen zu können. Doch Pauline wird noch von ganz anderen Sehnsüchten heimgesucht. Nachts hat sie obszöne Träume, die nicht nur von Sex handeln, sondern auch mit Nekrophilie zu tun haben. Als sie endlich ihre Jungfräulichkeit verliert, ist dies zutiefst enttäuschend für Pauline. Immer weiter verfällt sie dem Wahnsinn, bis ihr klar wird, wie sie sich vor ihrer Mutter rehabilitieren kann: Indem sie die Lungentransplantation ihrer Schwester vornimmt. Hier und jetzt!

Excision (2013)

Excision

Meine Meinung: Der Klappentext machte mich skeptisch, aber das Cover fand ich dieses Mal originell, was mich auch zum Kauf dieses Filmes veranlasst hat. Doch leider wurde ich enttäuscht. Die Idee hinter des Films fand ich eigentlich ganz gut, aber die Umsetzung war ich eher langweilig. Auf den Charakter von Pauline hätte noch viel detaillierter eingegangen werden und ihre psychisch kranken Gedanken hätten bildlich sowie inhaltlich viel ausgebauter werden können. Aber die Macher des Films haben alles nur oberflächlich angekratzt, was den Film eher verwirrend darstellen lässt. Ihre nächtlichen Träume fand ich auch eher fragwürdig als erleuchtend, denn sie haben scheinbar nichts mit der Persönlichkeit der Hauptdarstellerin zu tun, zumindest wird darauf nicht weiter eingegangen. Sie hat ihre perversen Träume, und weiter? Welchen Einfluss dies auf sie selbst hat, wird, wenn überhaupt, nur mit einer Szene angedeutet.

Im Großen und Ganzen fand ich den Film unausgereift und langweilig. Wirklich sehr schade, denn aus der Idee hätte man einen wirklich guten Psycho-Film machen können.

Obsession - Tödliche Spiele

Obsession - Tödliche Spiele
Titel: Obsession - Tödliche Spiele
Originaltitel: Obsession
Jahr: 2012, Großbritannien
Genre: Horror
Länge: 91 Minuten
Altersfreigabe: FSK 18
Regie: Sean Hogan, Simon Rumley
Drehbuch: Sean Hogan, Simon Rumley
Hauptdarsteller: Mike Anfield: Michael
James Anniballi: Hoodie
Kate Braithwaite: Claire
u.v.m.
Bewertung:

Perverse Spiele, Rache und Tod sind die schockierenden Themen, die sich durch "Obsession - Tödliche Spiele" ziehen.
Ein sadistisches Ehepaar veranstaltet perverse Sex-Spielchen, die eines Tages eine tödliche Wendung nehmen. Ein grausamer Nazi-Arzt sucht für seine schrecklichen Experimente ein neues Opfer. Und auch Claire geht in ihren sexuellen Rollenspielen mit Pete weit über die Schmerzgrenze hinaus, bis dieser eiskalte Rache nimmt. Ein gnadenloser Schocker, der uns zeigt wie tief und pervers die Abgründe in uns sein können.

Obsession (2012)

Obsession

Meine Meinung: Auch hier gibt es ein cooles Cover, aber einen sehr schwachen Inhalt. Ich glaube, dies ist sogar der schlechteste Horror-Film, den ich je gesehen habe.

Was ich leider dem Text nicht entnehmen konnte ist, dass es sich um drei unabhängig voneinander handelnde Geschichten geht. Dies ist kein Film, sondern auf der DVD sind drei Kurzfilme, was mich wirklich enttäuschte und auch verwirrte. Denn ich habe krampfhaft versucht irgendwelche Verbindungen herzustellen, die auf dem ersten Blick vielleicht nicht sofort ersichtlich sind.

Wenn das der einzige Makel wäre, könnte ich vielleicht noch damit leben. Aber die drei Geschichten finde ich unklar und hinterließen mich immer am Ende mit einem "hä?" oder einem "okaaay....". Die Situationen wenden sich oder werden aufgeklärt, es wird dabei aber nicht genauer auf den Hintergrund eingegangen oder auf das "Warum". Dass auf die Charakter nicht genauer eingegangen wird, ist ja schon fast klar. Hätten die Macher nur eine Geschichte genommen und sie wirklich ausgebaut, hätte da ein wirklich kranker, Horror-Psycho-Film bei herauskommen können. Aber diese drei abgespeckten Versionen sind wirklich in meinen Augen eine Zeitverschwendung. Klar, es fließt Blut, sie sind brutal und krank, aber das macht ja keinen guten Horror-Film aus, auch keinen Horror-Splatter-Film. Ein bisschen Hintergrundinformation wäre da wirklich interessant gewesen. Das hätte alle drei Kurzfilme aufgewertet. Aber so kann ich wirklich nur sagen: Überlegt euch, ob ihr euch diesen Film (diese Filme) ansehen wollt. Mich persönlich hat er überhaupt nicht überzeugt. Das interessanteste an der gesamten DVD ist wirklich nur das Cover, so hart es auch klingen mag.

Epilog

Kennt ihr einen der Filme? Wie findet ihr sie? Mögt ihr lieber Splatter- oder Psycho-Horro?

Ich freue mich auf eure Meinungen!

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Tue Gutes und höre Musik http://traumfinsternis.de/blog/2013/tue-gutes-und-hoere-musik http://traumfinsternis.de/blog/2013/tue-gutes-und-hoere-musik Fr, 21 Jun 2013 13:46:00 +0200 http://traumfinsternis.de/blog/2013/tue-gutes-und-hoere-musik#kommentare Musik,Leben,Gothic> Es ist doch immer wieder schön zu erfahren, dass Musiker und Künstler ihren eigenen Erfolg mit anderen Menschen teilen möchten.

So ist es auch mit der Band Mono Inc..

Mono Inc. Wallpaper

Mono Inc. ist eine Rock-Band aus Hamburg. (...) Musikalisch sind Mono Inc. zwischen Alternative- und Dark Rock eingeordnet. (...)

Wikipedia - Mono Inc.

Besonders mit ihrem letzten Album "After the War" (2012) waren sie sehr erfolgreich und möchten nun etwas davon weitergeben. Ab heute (21.06.2013) steht die neue Single "Heile, heile Segen" als MP3-Download bereit, dessen vollständigen Einnahmen in der ersten Veröffentlichungs-Woche an die Stiftung Bärenherz gehen, zugunsten schwerstkranker Kinder.

"Heile, heile Segen" als MP3 kaufen und downloaden

Mono Inc. – Heile, heile Segen
Titel: Heile, heile Segen
Künstler: Mono Inc.
Bandmitglieder: Martin Engler
Carl Fornia
Manuel Antoni
Katha Mia
Veröffentlichung: 21.06.2013
Label: NoCut
Album: Nimmermehr, VÖ.: 09.08.2013
Bewertung:

Offizieller Bericht von Mono Inc. auf www.mono-inc.com

MONO INC. und ihre Fans engagieren sich seit Jahren zugunsten schwerstkranker Kinder für die Stiftung Bärenherz.
„Es war nach all den Jahren, in denen wir zum Teil engeVerbindungen zu Betroffenen Eltern und Kindern aufbauen konnten, einfach an der Zeit, dass wir diesem Thema einen eigenen Titel widmen, um Bärenherz in der breiten Öffentlichkeit bekannter zu machen“, so MONO INC. Sänger Martin Engler.

So sei es nur logisch, dass man sich, um größtmögliche Aufmerksamkeit zu erregen, nicht nur einen bekannten Kinderreim teilweise zu einem Refrain verarbeitete, sondern auch um der Überraschung willen, einen komplett Deutschen Text schrieb. Engler erklärt: „wir stehen nun mit bereits mit unserem siebten Studioalbum in den Startlöchern, die bisher alle in englischer Sprache veröffentlicht wurden. Einen größeren Aha!-Effekt als nun auf einmal in der Muttersprache eine Single zu veröffentlichen, hätten wir uns also nicht wünschen können!“

Folgerichtig spenden MONO INC. in einer noch nie dagewesenen Aktion ALLE Einnahmen der Band der ersten Veröffentlichungswoche (die Single erscheint am 21.06. überall als Download) komplett an Bärenherz. Martin Engler abschließend: „wir stehen spätestens seit dem Riesenerfolg von unserem vorigen Album „AFTER THE WAR“ auf der Sonnenseite des Lebens. Dafür sind wir unendlich dankbar. Aber nun ist es an der Zeit, etwas davon weiterzugeben. Also bitte, bitte kauft alle die Single – und zwar unbedingt in der ersten Veröffentlichungs-Woche!“

Mono Inc. Website - www.mono-inc.com

Konzert: Mono Inc. | 10/2012

Ich muss sagen, dass ich es total super und sympathisch finde, dass eine so große und angesehene Band wie Mono Inc. ihren Erfolg mit Menschen teilen möchte, die es wirklich brauchen. Anstatt im Ruhm völlig abzuheben und sich als etwas besseres zu fühlen, bleibt die Band auf dem Teppich und ist für den Hörer und Fan immer noch "echt", "nah" und beweist mit solchen Taten, dass sie mit ihrem Erfolg immer noch uns, die Menschen, als großen, wichtigen Teil sehen.

Wenn man an eine manch andere Band oder Künstler denkt, dann muss man sich leider eingestehen, dass diese Denkweise noch lange nicht die Regel in der Musik-Branche ist. Denn einige (oder viele) heben mit ihrem Erfolg ab und vergessen dabei völlig den wahren Kern. In diesen Fällen ist es denke ich eine Frage der Zeit, bis sie wieder auf die Boden der Tatsachen geholt werden und der "Hype" sich als eine reine Modeerscheinung entpuppt. Erst dann wird man erkennen, welche die wahren Fans sind und welche einfach nur mit dem Strom mitgeschwommen sind. Dann erkennt man, was einem Musiker wirklich wichtig sein sollte: die wahren, treuen Fans und nicht Mode-Fans.

Mono Inc. sind in und außerhalb der Szene über die Jahre wirklich sehr erfolgreich geworden. Sie brauchten dazu keine speziellen Werbespots oder große Marketing-Kampagnen, sondern erreichten dies einfach nur durch ihre gute, harte Arbeit, ihre Musik und ihr sympathisches Auftreten.

Diese Spenden-Aktion unterstreicht nur meine Denkweise. Der Song "Heile, heile Segen" wirkt etwas herausstechender gestaltet. Mit dem deutschen Text "brechen" sie die Gewohnheiten ihrer ganzen Vorgänger-Songs und mit der Anlehnung an das Kinder-Gedicht und mit Kinder-Chor erregen sie zusätzlich die Aufmerksamkeit der Hörer, was sich im Endeffekt gut auf die Spenden-Aktion auswirkt.

Heile, heile Segen
sieben Tage Regen,
sieben Tage Sonnenschein,
wird alles wieder heile sein.
Heile, heile Segen,
sieben Tage Regen,
sieben Tage Schnee,
tut dem Kind schon nicht mehr weh.

Heile, heile Segen - Gedicht auf www.storchs.de

Sicherlich trifft er nicht den Geschmack aller Fans, aber ich denke, dass es bei den meisten einen Ohrwurm auslöst ;-)
Daher bitte ich euch: Hört euch die Songs im Trailer einfach mal an und wenn er euch gefällt, kauft ihn als MP3. Damit helft ihr der Stiftung Bärenherz und vielen kranken Kindern!

Und zum "Kommerz": All jene, die diesen Song als "Kommerz" betiteln und einen kleinen Shit-Storm auf der Facebook-Seite von Mono Inc. ausgelöst haben, wissen eigentlich gar nicht, was sie da reden. Denn jede, auch wirklich jede Band und jeder Künstler ist in diesem Sinne "kommerz", da sie natürlich, wie jeder andere auch, ihre Brötchen verdienen müssen und das geht in der heutigen Zeit eben mit Geld. Daher es ist das Normalste der Welt, dass Musiker erfolgreich sein und erfolgreicher werden möchten. Und wenn eine Band den Geschmack mehrerer Zielgruppen treffen kann, dann kann es für sie doch gar nicht besser laufen. Wichtig ist dabei nur, dass die Fans nicht verraten oder verleumden ("das war ein Ausrutscher damals" - "ich habe mich in der Szene eigentlich nie wohl gefühlt"). Und das ist bei Mono Inc. doch absolut nicht der Fall, eher das Gegenteil ist auch mit dieser Aktion der Fall. Also: erst denken, dann reden! Geschmäcker sind immer verschieden.

Trailer

Heile, heile Segen - Trailer 1.0

Heile, heile Segen - Trailer 2.0

Heile, heile Segen - Trailer 3.0

Quellen

  1. mono-inc.com

Vielen Dank an die Band Mono Inc. für die freundliche Erlaubnis eure Werke hier nutzen zu dürfen!

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Filmvorstellungen 1 http://traumfinsternis.de/blog/2013/filmvorstellungen-1 http://traumfinsternis.de/blog/2013/filmvorstellungen-1 Do, 13 Jun 2013 16:16:00 +0200 http://traumfinsternis.de/blog/2013/filmvorstellungen-1#kommentare Filme> Nach langem Hin und Her habe ich mich schließlich doch dazu entschlossen, ein paar kleine Filmvorstellungen aus dem Horror-Genre zu schreiben. Warum gerade Horror? Weil ich erst letztens auf der Suche nach ein paar neuen, guten Horror-Filmen war und ich feststellen musste, dass es echt schwierig ist, gute zu finden, in denen nicht nur gemetzelt wird.

Neben der Fotografie zählen außerdem auch das Schauen und Sammeln von Filmen in Form von DVDs, und mittlerweile auch Blu-ray Discs, zu meinen Hobbies, wenn man das so ausdrücken kann. Seltener gehe ich dafür ins Kino, da es sich nicht immer für mich lohnt. Dafür kann ich mittlerweile über 150 Original-DVD/BR-Filme und Serien mein Eigen nennen.

In dieser ersten Horror-Film-Vorstellung präsentiere ich euch welche, die ich alle auf gut Glück gekauft habe. Bei keinem dieser habe ich mir vorher eine Bewertung durchgelesen oder den Trailer angeschaut. Lediglich der Kurztext auf der Rückseite hatte mich überzeugt. Mein Gefühl dabei hat mich glücklicherweise fast nie enttäuscht. Und damit eurem Horror-DVD-Abend nichts im Wege stehen kann, schreibe ich euch hier meine kleinen Rezensionen. Ich werde mich extra kurz fassen, damit ich euch nicht das meiste im Vorfeld nehme, das wäre doch langweilig ;-)

Übrigens: Mir fällt mal wieder auf, dass die ins Deutsche übersetzten Filmtitel meistens echt total doof sind, und das ist noch freundlich ausgedrückt. Fast immer klingt die Originaltitel am besten, durch die Übersetzung verliert er total den Charme und klingt total "plump". Wer denkt sich so etwas aus? Meinetwegen müsste man nichts übersetzen... aber nun gut.

Der Fluch der 2 Schwestern

Der Fluch der 2 Schwestern
Titel: Der Fluch der 2 Schwestern
Originaltitel: The Uninvited
Jahr: 2009, USA, Kanada, Deutschland
Genre: Horror, Thriller, Drama
Länge: 87 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16
Regie: Charles Guard, Thomas Guard
Drehbuch: Craig Rosenberg, Doug Miro, Carlo Bernard
Hauptdarsteller: Emily Browning: Anna Ivers
Arielle Kebbel: Alex Ivers
Elizabeth Banks: Rachel Summers
u.v.m.
Bewertung:

Die Produzenten von The Ring und Disturbia präsentieren erneut einen nervenaufreibenden Thriller – Der Fluch der zwei Schwestern.
Beim Versuch, die mysteriösen Umstände zu klären, unter denen ihre Mutter starb, verstricken sich die Schwestern Anna und Alex in eine tödliche Auseinandersetzung mit Rachel, der neuen Verlobten ihre Vaters und... ehemaligen Pflegerin ihrer Mutter. Als die Schwestern mehr über Rachels fragwürdige Vergangenheit in Erfahrung bringen, müssen sie sich Geistererscheinungen, schrecklichen Albträumen und tödlichen Konsequenzen stellen. Alles führt zu einem schockierendem Ende, bei dem einem fast das Blut gefriert.

Der Fluch der 2 Schwestern (2009)

Der Fluch der 2 Schwestern

Meine Meinung: Diesen Film hielte ich einige Male in der Hand, bevor ich ihn mir wirklich gekauft habe. Denn der Text auf der Rückseite des Filmes hatte mich zuerst nicht ganz überzeugt. Er wirkte so "standard" und "vorhersehbar" und das ist bei Filmen wirklich ein Killer-Faktor. Nichts ist ermüdender, wenn man alle Schritte im Film vorher sagen kann. Und das Cover hat mich auch nicht zu 100% überzeugt. Wobei ich im Nachhinein festgestellt habe, dass dieses nicht den Inhalt des Films widerspiegelt.

Bei "Der Fluch der 2 Schwestern" ist das "Vorhersehen" absolut nicht der Fall. Anfangs scheint es den Eindruck zu erwecken, dass es sich um eine klassische Horror-Geschichte mit der bösen Stiefmutter handelt. Aber nach und nach erlangt der Zuschauer einen anderen Blickwinkel, bis am Ende des Filmes alles ganz anders ist, als es schien. Ich hoffe, ich habe damit nicht zu viel verraten. Aber gerade dieser Stil, die Umsetzung und die Schauspieler gefallen mir hier besonders gut. Gut gemacht, "echt" und nur zu empfehlen!

Orphan – Das Waisenkind

Orphan
Titel: Orphan – Das Waisenkind
Originaltitel: Orphan
Jahr: 2009, USA, Deutschland, Kanada, Frankreich
Genre: Mystery, Thriller, Horror
Länge: 123 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16
Regie: Jaume Collet-Serra
Drehbuch: Alex Mace, David Leslie Johnson
Hauptdarsteller: Vera Farmiga: Katherine Coleman
Peter Sarsgaard: John Coleman
Isabelle Fuhrman: Esther Klammer
u.v.m.
Bewertung:

Nach einer Serie von Schwierigkeiten in ihrer Ehe, die im Verlust eines ungeborenen Kindes gipfeln, entscheiden sich Kate und John für die Adoption der neunjährigen Esther. Kurz nach der Ankunft des Mädchens wird die Familie von einer Serie tragischer Ereignisse heimgesucht, der vermuten lassen, dass die engelhafte Esther vielleicht doch nicht die ist, die sie zu sein scheint. Es dauert nicht lange, bis sie bemerken, was mit ihr nicht stimmt: Hinter der Fassade des hübschen, intelligenten Waisenkinds verbirgt sich das Böse – kompromisslos, berechnend und kaltblütig...

Orphan – Das Waisenkind (2009)

Orphan

Meine Meinung: Eine Wahnsinns-Geschichte, die ich so noch nirgends gehört, gelesen und gesehen habe. Die Idee dahinter ist wirklich sehr gut und ungewöhnlich, was den Film daher wohl auch so brillant macht. Der "Klappentext" beschreibt genau das, was der Besucher anfangs wissen darf. Alles andere wird sich im Film klären. Mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen: Daumen hoch!

Eden Lake

Eden Lake
Titel: Eden Lake
Originaltitel: Eden Lake
Jahr: 2008, Großbritannien
Genre: Drama, Horror
Länge: 87 Minuten
Altersfreigabe: FSK 18
Regie: James Watkins
Drehbuch: James Watkins
Hauptdarsteller: Kelly Reilly: Jenny
Michael Fassbender: Steve
Thomas Turgoose: Cooper
u.v.m.
Bewertung:

Am idyllischen Eden Lake wollen Jenny und Steve ausspannen, doch statt eines romantischen Wochenendes durchlebt das Paar einen Albtraum. Die Provokationen einiger Jugendlicher eskalieren zur brutalen Gewalt, als der Kampfhund des Anführers getötet wird. Von jetzt an machen die Kids in den Wäldern unerbittlich Jagd auf die Erwachsenen und lassen auch die Grenze zwischen Leben und Tod hinter sich.

Eden Lake (2008)

Eden Lake

Meine Meinung: Ein typisches Beispiel für... nichts. Es ist nichts passiert und trotzdem schaukelt sich alles so weit hoch, bis die Grenze zwischen "Spaß" und "Ernst" so weit verschwimmt, dass es wirklich keinen Ausweg mehr gibt. Dies ist kein typischer Horror-Klassiker, sondern mehr ein schreckliches Drama, wie es sich in der heutigen Welt wirklich abspielen könnte. Und diese "echte", "nahe Gefühl" macht den Film nur noch angsteinflößender und schockierend. Auch sehr empfehlenswert!

Wie hättet ihr an der Stelle des Paares gehandelt?

Hunger

Hunger
Titel: Hunger
Originaltitel: Hunger
Jahr: 2009, USA
Genre: Thriller, Horror
Länge: 97 Minuten
Altersfreigabe: FSK 18
Regie: Steven Hentges
Drehbuch: N/A
Hauptdarsteller: Lori Heuring
Linden Ashby
Joe Egender
u.v.m.
Bewertung:

Fünf Menschen wachen in einer dunklen Höhle auf. Keiner kennt den Anderen. Keiner weiß, wie sie in die Höhle gekommen sind. Keiner ahnt, was für ein grausames Spiel auf sie wartet. Von einem Psychopathen beobachtet und ohne Nahrung sehen sich die Gefangenen einem perversen Albtraum gegenüber. Es beginnt ein Kampf ums nackte Überleben. Wo der Hunger beginnt, da endet die Menschlichkeit...

Hunger (2009)

Hunger

Meine Meinung: Auch hier war ich anfangs etwas skeptisch. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie man eine scheinbar einfache Geschichte interessant darstellen kann. Aber als ich ihn mir ansah, waren alle Zweifel verflogen. Die alltäglichste Sache wird in diesem Film zu einem richtigen Kampf. Dieser Konflikt wurde so gut und realistisch dargestellt, dass ich mir schon selbst nicht mehr sicher war, wie ich an deren Stelle handeln würde. Ich möchte aber nicht zu viel verraten (wie immer ;-)). Schaut ihn euch an, er ist wirklich gut!

Epilog

Demnächst folgt ein weiterer Beitrag mit neuen Horror-Filmen!

Könnt ihr mir vielleicht noch gute Horror-Filme empfehlen?

Information: Wusstet ihr, dass die Verwendung der Filmplakate im Gesetz geregelt ist? Das UrhG (Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte) § 50 "Berichterstattung über Tagesereignisse" besagt: "Zur Berichterstattung über Tagesereignisse durch Funk oder durch ähnliche technische Mittel, in Zeitungen, Zeitschriften und in anderen Druckschriften oder sonstigen Datenträgern, die im Wesentlichen Tagesinteressen Rechnung tragen, sowie im Film, ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe von Werken, die im Verlauf dieser Ereignisse wahrnehmbar werden, in einem durch den Zweck gebotenen Umfang zulässig."

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Gedanken über die Welt http://traumfinsternis.de/blog/2013/gedanken-ueber-die-welt http://traumfinsternis.de/blog/2013/gedanken-ueber-die-welt Mo, 13 Mai 2013 07:51:00 +0200 http://traumfinsternis.de/blog/2013/gedanken-ueber-die-welt#kommentare Gedanken,Musik,Leben,Fotografie> Diese Stunde nehme ich mir die Zeit, um endlich – nach sehr langer Zeit – wieder einen neuen Eintrag zu schreiben. Ich hoffe, nicht alle haben das Interesse an meinem Blog verloren.

Anfangs wollte ich über ein relativ aktuelles Thema schreiben, das mich zurzeit (in manchen Situationen sogar sehr) bewegt. Aber da ich mir regelmäßig Gedanken über die kleinen Dinge des Lebens mache, verfasse ich nun einen Beitrag über "Gott und die Welt", wie es so schön sprichwörtlich heißt. Da einige oder sogar auch viele anderer Meinung sind als ich, nutze ich nun die Chance, euch meine Gedankengänge etwas näher zu bringen und euch dazu anzuregen, über diese Themen selbst einmal nachzudenken. Und bevor ich noch weiter drum herum schreibe: es geht um Hilfsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein und Musik, genauer gesagt um "kopierte" Musik, Tribute, "Kommerz", Respekt und die Federn anderer.

Mit fremden Federn

Vor einigen Wochen war der Schlagersänger Heino mit seinem neuen Album "Mit freundlichen Grüßen" überall in den Medien vertreten. Selbst das, was ich jetzt darüber schreiben werde, beweist eigentlich schon, dass er mit seinem Album voll ins Schwarze getroffen hat. Denn ich hätte nicht einmal im Traum daran gedacht, jemals über die Musik von Heino zu schreiben. Nun ist dies aber (irgendwie auch "leider") der Fall, denn die verschiedenen Meinungen zu diesem Thema bewegen mich wirklich zum Nachdenken – zum Nachdenken über Musik.

Konzert: Henke | F/2.8 1/91 Sek. ISO-1600 50mm | 03/2013

Um den Rahmen einmal vorweg zu klären: Ich habe mich nicht sonderlich mit der Veröffentlichung beschäftigt und ich kenne Heinos Beweggründe für dieses Album nicht. Daher kann ich nur meine persönlichen Empfindungen nieder schreiben.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und möglicherweise ist das Album musikalisch gut umgesetzt, aber ich finde es in gewissermaßen eine Frechheit. Meiner Meinung nach wurden erfolgreiche Musikstücke unterschiedlichster Bands und Künstler schamlos kopiert und lieblos verunstaltet. Hört man sich zum Beispiel den Titel "Junge" von Die Ärzte an, dann wirkt es wie ein schlecht nachgemachtes Duplikat. Der Druck, die Tiefe und die Emotionen fehlen bei "Sonne" von Rammstein komplett. Ich muss gestehen, dass ich mir nicht alle Lieder in voller Länge angehört habe. Das, was ich hörte, hat mir bereits genügt. Ein richtiger Song bringt eigentlich so viel rüber, so viele Eindrücke und Emotionen...

Konzert: Lisa Morgenstern | F/2 1/45 Sek. ISO-1600 50mm | 03/2013
Konzert: Lisa Morgenstern | F/2 1/45 Sek. ISO-1600 50mm | 03/2013
Konzert: Henke | F/1.7 1/45 Sek. ISO-400 50mm | 03/2013

Welche Gründe treibt ein Musiker eines anderen Genres dazu, Musiktitel erfolgreicher Künstler nachzumachen, die ursprünglich nichts mir der eigenen Musikrichtung zu tun haben? Natürlich kann er etwas Neues ausprobieren. Aber was bewegt ihn noch dazu? Es sollte ein Tribut sein – eine Anerkennung und Respekt vor dem Werk, das der andere Musiker erschaffen hat. Musik ist nämlich nicht nur eine Anreihung von Noten mit hinterlegten Texten – Musik ist viel mehr und das sollte in einer Neuinterpretation nicht in Vergessenheit geraten. Nicht umsonst gibt es ganze Alben von unterschiedlichsten Bands, die Titel einer Musikgruppe neu und in eigenem Stil aufgenommen haben. Sie fühlen sich geehrt, die Songs bekannter Künstler neu interpretieren zu dürfen. Und so sollte es auch sein. Es sollte wirklich ein richtiger Tribut sein, besser kann man es nicht beschreiben.

Der Antrieb des Albums "Mit freundlichen Grüßen" war meiner Meinung nach kein Tribut, sondern, um es direkt auszudrücken: Geldgier und Vermarktung. Und der Plan ist doch voll aufgegangen. Der Musiker, von dem man lange nichts mehr in den Medien gelesen oder gehört hat, ist nun in aller Munde und jeder, auch wirklich jeder, diskutiert über sein neues Album. Selbst im Fernsehen wirbt er damit, dass sein Album "das verbotene Album" ist. Das muss man sich erst einmal richtig vor Augen halten und einem bewusst werden lassen: er wirbt auch noch damit, dass es negative Kritiken gibt, dessen Inhalte meiner sehr ähnlich sind. Er wirbt damit, dass viele der Meinung sind, dass die Songs lieblos gestohlen und in Schlagerpop verformt wurden. Das Schlimmste hierbei ist meiner Meinung nach, dass er mit dieser Marketing Methode auch noch so einen großen Erfolg erzielt. In meiner Umgebung habe ich überwiegend eine positive Stimmung über dieses Album wahrgenommen. Es sei "ganz cool", "etwas Neues" und "irgendwie witzig". Keiner von ihnen hat sich aber mehr Gedanken dazu gemacht. Mich ärgert es irgendwie wirklich, dass ein Musiker mit der Arbeit, der Zeit, den Fleiß und den Ideen anderer so viel Erfolg haben kann. Dabei werden die Bands, von denen kopiert wurde, nicht einmal in der Tracklist erwähnt. Ich kenne das Booklet nicht, aber ich vermute, dass sich nicht einmal dort ein "Danke" verirrt hat.

Ich frage mich: Wie kann das sein? Wie kann man mit der Arbeit anderer so viel Geld verdienen? Und ich denke, die Antwort kennt jeder. Es ist unsere Zeit. Wir leben in einem modernen Jahrhundert, wo solche Geschichten eher Alltag sind als dass sie viel Aufmerksamkeit verdienen. Es ist sehr schade. Aber es ist leider so. Ich möchte niemanden verurteilen, der sich dieses Album gekauft hat und gerne anhört. Aber ich würde euch einfach bitten, den Ursprung nicht zu vergessen, wessen Werke das wirklich sind. Die wahren Fans werden sicher wissen, wo sie hingehören.
Und by the way: ist euch schonmal aufgefallen, dass einige neue Alben der Underground Szene bei Veröffentlichung plötzlich nach oben der offiziellen Album Charts schießen und dann wieder verschwinden? Da sieht man mal, dass die meisten alternativen Fans noch klassische Tonträger-Käufer sind, die bei Release sofort Einkaufen gehen.

Das Verantwortungsbewusstsein

Nun möchte ich euch eine kleine Geschichte erzählen.

Es war einmal in einem Freizeitpark direkt am Meer eine Achterbahn Attraktion. Ein "Wagon" dieser beschleunigt in völliger Dunkelheit auf ebener Strecke in 1,4 Sekunden auf 100 Km/h, schießt dann einen Berg hinauf, rast ihn dann fast senkrecht wieder hinunter und landet nach sämtlichen Überkopf-Drehungen und Schlingen wieder in einer dunklen Höhle.

Hansa-Park – Fluch von Novgorod
Hansa-Park – Fluch von Novgorod

Dort angekommen schleicht dieser Wagon in Schrittgeschwindigkeit einen weiteren Berg bei 97° senkrecht hinauf. Durch die langsame Bewegung verstärkt sich das Gefühl des freien Falls, wenn die Spitze des Bergs erreicht wird und das Fahrzeug wieder senkrecht hinunter rast. Dabei ist es immer noch stock duster. Der Wagon schlingt und windet sich die verdrehten Gleisen, die auf und ab gehen, entlang bis er urplötzlich im Dunkeln zum Stillstand kommt. Abschließend fällt ein Skelett hinunter, sodass der Höhepunkt der Fahrt erreicht wird. Nun wechseln die Fahrgäste.

Diese Fahrt beschreibt eine Runde mit der Achterbahnattraktion "Fluch von Novgorod" im Hansa-Park direkt an der Ostseeküste.

Hansa-Park Luftbild mit dem Fluch von Novgorod

Dort habe ich etwas wirklich unglaubliches erlebt. Wahrscheinlich klingt es auf den ersten Blick gar nicht so schlimm, vor allem da ich mir darüber so viele Gedanken mache, obwohl ich mich darum nicht kümmern müsste. Aber mich bestürzte das Verhalten dieser älteren Dame sehr.

Nach ("nur") 20 Minuten Wartezeit war ich endlich bald dran und konnte in einen Wagon steigen. Ich stand in der Schlange der ersten Reihe und beobachtete neben mir, in der der Schlange der zweiten Reihe, einige Menschen. Eine Mutter war mit ihrem schätzungsweise sechsjährigen Sohn dort. Ich erinnerte mich an die Warnschilder am Eingang, die besagten, dass Personen unter 125 cm Körpergröße diese Attraktion nicht benutzen dürfen. Neben sämtlichen anderen Warnhinweisen war dies noch die auffälligste. Dann blickte ich zu dem Jungen neben mir und fragte mich, ob dieser schon so groß sei. Nachdem der Kontrolleur dies auch feststellte, fragte er die Mutter des Jungen, ob der kleine Knirps auch mitfahren soll. Dann stellte sich aber glücklicherweise heraus, dass nur die Mutter fährt und sie den Jungen auf die andere Seite des Bahn-Steges bringen wollte, wenn der Vater, der gerade eine Runde fährt, wieder angekommen war. Sie sind versetzt gefahren, damit der Junge nicht alleine ist. Dies war sehr vorbildlich, aber dennoch finde ich es etwas fragwürdig, den Jungen so lange warten zu lassen, damit die Eltern eine Runde fahren können. Aber nun gut, jedem das Seine. Wer weiß, vielleicht war das ja auch die einzige Fahrt und den Rest der Zeit warten sie auf den Jungen, der mit der Kinderbahn fährt.

Nun beobachtete ich einen weiteren kleinen Jungen. Dieser war mit eine etwas älteren Dame dort, möglicherweise die Oma, die Tante oder vielleicht sogar die Mutter. Ich stellte fest, dass der Kleine wohl knapp, wenn überhaupt, die Mindestgröße erreicht. Der Kontrolleur bemerkte auch dies und ließ den Jungen an einen Mess-Pfahl stehen. Auf Zehenspitzen und mit einer Kapuze über dem Kopf wollte er etwas tricksen, aber das Sicherheitspersonal war ja nicht von gestern. Als der Junge sich normal an den Pfeiler stellte, war deutlich er erkennen, dass er nur knapp 1-2 cm zu klein gewesen ist. Der Kontrolleur zögerte, bis er schließlich sagte, dass es so nicht ginge. Er ist zu klein für die Fahrt, auch wenn es nur einige Zentimeter sind. Daraufhin regte sich die ältere Dame auf. Sie stünden schon so lange an, um nun festzustellen, dass sie nicht mitfahren können (die Hinweistafel der Sicherheit stand übrigens wie gesagt am Anfang des Tores zur Attraktion, das sie wohl nicht gelesen hat, sonst stünde sie ja nicht dort). Sie schimpfte richtig rum, sagte etwas mit dem Sinn "was für ein Saftladen" und drohte nie wieder in diesen Park zu kommen und dass es eine Frechheit sei. Davon ließ sich der Kontrolleur nicht beeindruckten und schickte die beiden auf die andere Seite der Gleisen, damit sie die Attraktion verlassen könnten. Ich hörte die Dame noch immer fluchen und schimpfen.

Und nun frage ich mich: warum? Warum ist diese Dame nicht einfach froh darüber, dass die Sicherheitsanweisungen so gut und gewissenhaft befolgt werden und ihrem Jungen nichts passiert ist? Warum ist sie nicht erleichtert, dass zumindest das Personal auf die Sicherheit achtet, wenn sie es schon nicht selbst tut?
Was, wenn der Kontrolleur ein Auge zugedrückt hätte und der Junge bei der steilen, langsamen Strecke aus dem Bügel gerutscht wäre? Würde sie nicht das zuständige Personal für dieses Unglück verantwortlich machen, auch wenn sie darauf bestand, dass er mitfährt?
Ja, würde sie. Ehrlich gesagt kann ich diese Dame überhaupt nicht verstehen. Ich verstehe nicht, wie man so unverantwortungsbewusst mit einem oder sogar dem eigenen Kind umgehen kann. Sie hat doch dafür Sorge zu tragen, dass es dem Jungen immer gut geht und sie sollte aufpassen, dass er sich nicht in gefährliche Situationen begibt. Aber sie schien alles andere als Sorge empfunden zu haben – und das macht mich wirklich traurig. Es macht mich traurig, dass ich mich scheinbar mehr Gedanken um das Wohl ihres Kindes mache als sie selbst...

Ich helfe dir - nicht?

In was für einer Welt leben wir, dass wir einfach nicht helfen wollen, weil wir Angst haben?

Tagtäglich pendle ich eine gute dreiviertel Stunde zur Arbeit hin und wieder zurück. Dabei sehe ich viel: Genossen, die genauso wie ich zur Arbeit pendeln, LKW-Fahrer, die Güter sicher zum nächsten Ort bringen, Biker, die die Freiheit genießen, Fahrradfahrer, die eine gemütliche Radtour durch den Wald vornehmen, Jogger, die ihre sportliche Aktivität auf dieser Strecke leisten, Spaziergänger, die, warum auch immer, neben der Bundesstraße einen guten Fußmarsch hinlegen, Busfahrgäste, die auf den stündlich fahrenden Bus warten – und jene, die am Straßenrand stehen und ihrem Daumen zur Straße hin zeigen.

Neulich sah ich einen Tramper an der Bushaltestelle einer Bundesstraße stehen, der im abendlichen Berufsverkehr versuchte, einen Autofahrer dazu zu bringen anzuhalten und ihn irgendwohin mitzunehmen. Der Verkehr war relativ dicht für eine Strecke, die außerorts liegt. Also sollten die Chancen doch recht gut stehen, dass jemand anhält und ihn ein kleines Stück mitnimmt. Da ich ihn schon von weitem erkennen konnte, sah ich auch, wie alle PKW-Fahrer an ihn vorbeirasten. Ich denke, gerade da der Verkehr so dicht war, ist die Wahrscheinlichkeit vielleicht doch eher geringer, mitgenommen zu werden, da wohl viele denken "der kommt da schon weg, jemand anderes hält sicherlich an" und fahren vorbei.
Ist dies nicht irgendwie paradox? Bei wenig Verkehr hält keiner an, da einfach kaum jemand dort ist und wenn mal jemand da ist, übersieht er ihn vielleicht sogar noch. Und wenn viel Verkehr ist, hält auch keiner an, da alle denken "die anderen machen's". Diesem Phänomen begegne ich sehr oft im Alltag – dies ist aber eine andere Geschichte.

Als ich mich dann dem Anhalter näherte, habe ich überlegt an den Straßenrand zu fahren und zu fragen, wo diese Person denn hinreisen möchte. Vielleicht hat sie kein Geld dabei oder die Busse fahren nicht mehr. Wer weiß, welche Beweggründe sie hatte. Letztendlich habe ich mich dann dazu entschlossen wie alle anderen vorbeizufahren. Ich wäre gerne angehalten. Vor allem, da ich in die Stadt fahre und sie dort mehr Möglichkeiten hätte, weiter zu reisen. Aber ich hatte Angst. Ich hatte wirklich Bedenken, dass diese Person mir vielleicht doch etwas Böses will – wenn nicht geplant, dann vielleicht willkürlich und spontan. Man hört so viel Schlechtes in den Nachrichten und die Warnungen, man solle als junge Frau bei fremden Menschen vorsichtig sein. Das macht mich gleichzeitig auch irgendwie traurig. Wo sind wir hingekommen, dass wir Angst haben, eine Person, einen Mitmenschen im Auto mitzunehmen – am helligten Tage, mitten im Berufsverkehr, in die Stadt, wo viele Menschen sind? Tja... selbst das kann einem heutzutage auch keine Sicherheit mehr bieten. Denn wie oft kommen Nachrichten, dass ein Gewaltverbrechen mitten in der Menschenmasse geschehen ist, ohne, dass jemand eingriff oder Hilfe holte? Vielleicht ist diese Tatsache gerade so offensichtlich, dass sie wieder unrealistisch und unecht wirkt.

Es gibt so viele Dinge, über die ich noch schreiben könnte. Aber ich denke, dass drei Themen für diesen Beitrag genau richtig sind. Was meint ihr zu den Gedanken? Ich würde mich sehr über eure Meinungen freuen!

Epilog

Zum Schluss möchte ich euch zwei inhaltlich und musikalisch sehr gute und passende Songs von Blutengel und ASP zeigen.

Blutengel - All These Lies

Blutengel ist eine deutsche, technoid beeinflusste Elektronik-Band aus dem Umfeld der Schwarzen Szene. (...)

Wikipedia - Blutengel

I can’t stand the words they say
But they won’t stop talking anyway
Do they know what’s right or wrong?
Do they really know the truth?

Everybody’s looking for a new sensation
Everybody’s seeking for more attention
Everybody’s lying for his own profit
Mankind is drowning in a world of lies

There are only lies in my heart and in my life
I hold the future in my hands
I don’t think I can change the world
But I will always try to fight against all these lies

Blutengel - All These Lies

ASP - GeistErfahrer

ASP (ausgesprochen „wie Ast, nur mit P“[4]) ist eine Rockband aus Frankfurt am Main, die von Hörern und Presse auf Grund von Stil, Auftreten und Herkunft allgemein der schwarzen Szene zugeordnet wird. (...)

Wikipedia - ASP (Band)

Im Gleichschritt marsch!
In Saus und Braus!
Die Flagge senkt sich!
Scheinwerfer aus!

Ich lief Hand in Hand mit Gläubigen und Frommen,
genauso wie mit Schurken, sündhaft und verrucht.
Sie glichen sich aufs Haar und liebten, sich zu widersteh'n.
Ich bin in dem Schwarm und mit dem Strom geschwommen -
zumindest hab ich es am Anfang noch versucht -,
um dort am Horizont die Gischt des Wasserfalls zu seh'n.

Doch du, kehr um! Kehr um! Kehr um!
Du nicht! Kehr um! Kehr um! Kehr um!

Ich folgte Vätern mit Raketen oder Keulen
von Nord nach Süd, im Kreis herum, von Ost nach West
und dann zurück und dann von vorn und stets in Reih und Glied.
Willst du mit Wölfen wild im Chor des Rudels heulen?
Schau dich gut um, wo immer du dich niederlässt,
denn böse Menschen haben leider ebenfalls ein Lied.

Doch du, kehr um! Kehr um! Kehr um!
Du nicht! Kehr um! Kehr um! Kehr um!

Ab!
Zurück ins Glied!
Denn wer nicht einsam bleiben will, der reist in Scharen!
Leb!
Den Unterschied!
Reiß dich heraus! Ab heute wirst du endlich geisterfahren.

Ich sah die Technikjünger sich zusammenrotten.
Sie schleiften galoppierend Seelen hinterher,
bis jedem sie zerfetzt und blutig an der Leine hing.
Ich war so lang allein, drum flog ich mit den Motten
zum Kerzenschein, als ob es nicht das Ende wär-
Ich kehre um und bin statt Lichtgestalt nur ein Schmetterling.
Doch du, kehr um! Kehr um! Kehr um!
Du nicht! Kehr um! Kehr um! Kehr um!

Ab!
Zurück ins Glied!
Denn wer nicht einsam bleiben will, der reist in Scharen!
Leb!
Den Unterschied!
Reiß dich heraus! Ab heute wirst du endlich geisterfahren.

Neid und Gier sind die Motoren dieser Welt, und ganz verloren
wurden sie hineingeboren, nichts stillt ihren Appetit.
Trägheit bremst nur unerheblich, Predigen ist so vergeblich,
drin und draußen bleibt es neblig, dennoch rasen alle mit.

Messer, Gabel, Schere, Feuer locken Kinder ungeheuer.
Blinde Narren hinterm Steuer, denn der Abgrund wartet schon.
Finger suchen rote Knöpfe, Zungen immer Honigtöpfe,
und am Ende rollen Köpfe, so will es die Tradition.

Ab!
Zurück ins Glied!
Denn wer nicht einsam bleiben will, der reist in Scharen!
Leb!
Den Unterschied!
Denn über eines bist du dir schon längst im Klaren:
Fühl!
Was niemand sieht:
Dass alle andern immer schon im Irrtum waren.
Los!
Was auch geschieht:
Reiß dich heraus! Ab heute wirst du endlich geisterfahren.

Geist erfahren.

ASP - GeistErfahrer

Quellen

  1. henkeband.wordpress.com
  2. lisamorgenstern.wordpress.com
  3. blutengel.de
  4. aspswelten.de
  5. magistrix.de/lyrics/BlutEngel/All-These-Lies-1164512.html
  6. magistrix.de/lyrics/ASP/Geisterfahrer-1159444.html
  7. merkur-online.de
  8. metal-hammer.de

Vielen Dank an die Band Henke und an die Künstlerin Lisa Morgenstern für die freundliche Erlaubnis die Fotografien von euren Konzerten am 29.03.2013 im Logo (Hamburg) hier nutzen zu dürfen!

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Das Staubtuch und der Glanz http://traumfinsternis.de/blog/2012/das-staubtuch-und-der-glanz http://traumfinsternis.de/blog/2012/das-staubtuch-und-der-glanz Sa, 13 Okt 2012 12:35:00 +0200 http://traumfinsternis.de/blog/2012/das-staubtuch-und-der-glanz#kommentare Alltag,Webdesign> Meine lieben Besucher, dem einen oder anderen wird sicherlich aufgefallen sein, dass mein letzter Beitrag nun mehr als drei Monate her ist. Ich hoffe, ihr habt deswegen nicht das Interesse an meinem Blog verloren, da hier der Eindruck vermittelt werden könnte, dass meine Seiten nun verstauben und nicht mehr gepflegt werden.

"Im Gegenteil" möchte ich an dieser Stelle nicht behaupten – aber ich habe mich um einen Serverumzug gekümmert – ein interner Umzug auf einen anderen Webserver, ein neuer Hoster und neue Funktionen, die mir das Leben als Website-Besitzerin etwas erleichtern. Das größte Problem meines Blogs ist die recht lange Ladezeit. Leider konnte ich es bis jetzt noch nicht beheben. Aber ich arbeite daran, indem ich Dateien opti- und komprimiere. Habt ihr vielleicht noch einen Tip dazu? Aber nun gut.

Natürlich, das "reale Leben" geht vor und wie ihr einem älteren Artikel entnehmen könnt, habe ich meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, weshalb ich mich beruflich sowie persönlich weiter entwickelt habe. Dies könnte vielleicht eine kleine Entschuldigung sein, weshalb ich leider nicht mehr die zeit für Texte und Fotografien gefunden habe.

Da ich euch vor ein paar Monaten versprochen habe, meine Abschlussarbeit zu präsentieren, möchte ich dies auch hiermit umsetzen. Meine Gesamtpunktzahl meiner Abschlussprüfung beträgt 86 und liegt damit im Rahmen der Note 2. Außerdem wurde ich in meinem Kreis von der IHK zur Bestenehrung eingeladen und mit einer Urkunde beehrt, da ich die Prüfungsbeste in meinem Ausbildungsberuf dieses Jahr bin.
Zwar war ich überrascht, positiv überrascht, da ich überhaupt nicht damit gerechnet habe, vor allem nicht so viele Wochen nach der Prüfung, aber trotzdem habe ich mich darüber sehr gefreut.

Meine praktische Arbeit in meiner Ausbildung zur Mediengstalterin

Zusammengefasst bestand die Aufgabe darin, eine Website für ein internationales Jugend Camp zu gestalten. Nur Bilder, Texte, das Logo und die interaktiven Elemente waren vorgegeben, weshalb jeder Prüfling doch ziemlich freie Hand hatte.

Ich habe mich für einen Grunge-Style entschieden, da es einen flippigen, frischen Eindruck bei den Jugendlichen hinterlassen sollte. Außerdem habe ich mich an Gestaltungselementen orientiert, die an ein Reisetagebuch erinnern.

Meine praktische Arbeit, was die Bewertung der Gestaltung, der technischen Umsetzung, der Einhaltung der Vorgaben, der Dokumentation und der äußeren Form der abgegebenen Prüfung beinhaltet, erhielt die Note 2+ mit 91 Punkten.

Abschlussarbeit meiner Ausbildung zur Mediengestalterin 2012

Nun zu euch

Hiermit möchte ich euch die Möglichkeit geben, mir eure Wünsche bezüglich eines zukünftigen Beitrags mitzuteilen. Gibt es ein besonderes Thema, das ihr gerne von mir erläutert, interpretiert oder erklärt haben möchtet? Seid ihr an einem Tutorial zu HTML/CSS, der digitalen Fotografie oder zur digitalen Bildbearbeitung interessiert?
Teilt mir gerne eure Wünsche und Anregungen hier mittels eines hinterlassenen Kommentares oder per E-Mail mit.

Zum Abschluss habe ich hier für euch das Titelfoto in groß...

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Über Blende, Belichtungszeit, ISO und Co http://traumfinsternis.de/blog/2012/ueber-blende-belichtungszeit-iso-und-co http://traumfinsternis.de/blog/2012/ueber-blende-belichtungszeit-iso-und-co Fr, 29 Jun 2012 18:59:00 +0200 http://traumfinsternis.de/blog/2012/ueber-blende-belichtungszeit-iso-und-co#kommentare Fotografie,Tipps> Der Dschungel der Spiegelreflexkameras – wenn alle mit Fachbegriffen um sich werfen und keiner so wirklich weiß, welche Bedeutungen dahinter stecken.

In diesem Beitrag möchte ich euch einige Begrifflichkeiten der digitalen Fotografie etwas näher erklären. Ich bin kein Fachprofi und fotografiere nur aus Spaß an der Freude. Daher kann ich euch sicher nicht alles erklären, aber ich gebe mein Bestes! Ich hoffe, folgende Zeilen können euch bei dem Verständnis eurer Kamera ein wenig weiter helfen.

Belichtungszeit

Am einfachsten lässt sich die Belichtungszeit mit der "Auslösezeit" beschreiben. Sie wird in Sekunden angegeben, z.B. 1/80 Sek. oder 1 Sek. Der Schrägstrich im ersten Beispiel ist wie ein Bruch zu lesen, also eine 80stel Sekunde. Zur Veranschaulichung: eine Belichtungszeit von 1 Sek. ist super lang und ohne ein Stativ kann man eigentlich gar kein Bild ohne zu verwackeln aufnehmen. Als oberste Grenze nehme ich immer 1/8 Sek., aber hier muss man eine sehr, sehr ruhige Hand haben, damit das Foto nicht unscharf wird.

In dieser Zeit, in der die Kamera auslöst, nimmt der Sensor alle Bildinformationen auf. Je länger diese Zeit anhält, desto mehr Licht gelangt an den Sensor und desto heller wird das Foto. Wenn draußen die Sonne scheint, benötigt ihr eine geringere Belichtungszeit, z.B. 1/250 Sek. Das Licht ist in der Fotografie ein sehr wichtiger Einfluss. Er bestimmt Bildqualität, Atmosphäre und Stimmung. Außerdem lassen sich mit gezielt eingesetztem Licht schöne und interessante Effekte erzielen.

In diesem Beispiel nutzte ich die tiefstehende Sonne hinter den Bäumen für eine Licht/Schatten-Aufnahme. Einige werden das Foto sicherlich schon kennen (siehe Frühlingsminibilderflut), aber achtet hier mal besonders auf das Licht. Das Stiefmütterchen im Vordergrund wird als als einziges "Objekt" von der Sonne angestrahlt. Der restliche Bereich, vor allem der Hintergrund, ist dunkler und liegt im Schatten. Dieses Lichtspiel finde ich total interessant.

Meine Belichtungszeit beträgt hier 1/180 Sek., also trotz Schattenbereiche relativ kurz.

Stiefmütterchen im Licht/Schatten-Spiel | Belichtungszeit: 1/180 Sek.

Blende

Die sogenannte "Blende" wird bei Spiegelreflexkameras als eine Zahl angegeben. Meist findet man die Angabe im Dokumenten mit einem F/ davor, also z.B. F/8 (= Blende von 8).

Stellt euch die Blende wie ein Ring vor, wobei sich die Öffnung des Rings verkleinern oder vergrößern kann. Die Gesamtgröße bleibt jedoch immer gleich. Nur die Größe des "Lochs" ist änderbar. Dies wird mit den Zahlen eingestellt. Ein hoher Wert sagt aus, dass dieser Ring eine sehr kleine Öffnung aufweist, eine kleine Zahl bewirkt eine große Öffnung.

Gängige Blendenzahlen sind: F/1.4 – F/2 – F/2.8 – F/4 – F/5.6 – F/8 – F/11 – F/16 – F/22

Die Blende, also der Ring, wird dafür verwendet, um mehr oder weniger Licht durch das Objektiv zu lassen. Stellt ihr eine Blende von F/5.6 ein, dann gelangt viel Licht auf euren Kamera-Sensor. Dies hat zur Folge, dass ihr eine geringere Belichtungszeit benötigt. Zusätzlich ermöglicht eine kleine Blendenzahl, also eine offene Blende, mehr Schärfentiefe. Das heißt, dass ihr einen kleinen Bereich des Motivs scharf stellen könnt und der Rest verschwommen wird. Möchte man gezielt viel Schärfentiefe im Bild einbringen, sollte man wissen, wie sich die Blendenzahl auf das Ergebnis auswirkt. Denn eine hohe Blendenzahl, z.B. F/22, verursacht eine kleinere Öffnung des Rings, also kommt auch nur wenig Licht hindurch. In diesem Fall muss man die Belichtungszeit erhöhen, um das gleiche Ergebnis zu erzielen wie im Beispiel mit F/5.6. Schärfentiefe ist hier nur sehr gering vorhanden, das meiste wird scharf aufgebildet.

Das folgende Beispiel zeigt links ein Foto mit einer Blende von F/1.8 und rechts daneben eines mit einer Blende von F/5.6. Die Zahlendifferenz ist nur sehr gering, aber der Unterschied ist trotzdem sehr gut bemerkbar. Wie ihr seht, ist das linke Bild durch die Offenblende sehr viel weicher im Hintergrund. Das rechte hingegen ist schon relativ hart. Würde man dieses Motiv mit einer Blende von F/22 aufnehmen, dann bräuchte man schon ein Stativ, damit das Bild durch die dafür nötige längere Belichtungszeit nicht verwackelt. Außerdem wird das Bild insgesamt noch viel härter und es gibt weniger Schärfentiefe.

Blende: F/1.8
Blende: F/5.6

Wenn du mehr über die Schärfetiefe erfahren möchtest, kann ich dir nur empfehlen den Beitrag von Dominik auf cyanizer.de durchzulesen: Einführung in die Fotografie – Schärfentiefe

ISO

Der ISO-Wert definiert an eurer Kamera die Filmempfindlichkeit. Übersetzt heißt dies quasi die Lichtempfindlichkeit. ISO bedeutet hier nur, dass es der Standard der Internationalen Organisation für Normung ist.

Die gängigsten ISO Werte sind: 100 – 200 &hdash; 400 – 800 – 1600 – 3200

Je höher die Zahl ist, desto empfindlicher reagiert eure Kamera auf Licht. Das heißt, ihr könnt bei einem hohen ISO-Wert, z.B. ISO-1600, bei wenig Licht recht scharfe Bilder erstellen, ohne eine ultralange Belichtungszeit einzustellen. Eine geringere Zahl, wie ISO-100, verursacht bei Kameras, dass sie unempfindlich auf Licht reagieren, das heißt, man benötigt viel Licht, um ein gut belichtetes Bild aufnehmen zu können.

Als Vergleich: Bei einer Belichtungszeit von 1/100 Sek. und ISO-1600 ist das Bild gut belichtet, sogar schon fast überbelichtet. Bei der gleichen Belichtungszeit von 1/100 Sek. und einem Wert von ISO-100 ist das Bild zu dunkel und unterbelichtet.

Klingt doch eigentlich super, also warum fotografiert man nicht nur mit hohen ISO-Werten? Das hat einen ganz einfachen Grund. Der ISO-Wert lässt sich nämlich nicht ohne Qualitätsverluste hochschrauben. Je höher der ISO-Wert ist, desto rauschiger und körniger wird das Bild. Bei einer 100%-Ansicht wirkt das Foto sogar etwas leicht unscharf, was die feine Körnung verursacht. Deshalb kann ich nur empfehlen so gut wie nie mit einer höheren Zahl als ISO-400 zu fotografieren! Die besten, schärfsten, und saubersten Aufnahmen gelingen bei Werten von ISO-100 bis ISO-200 und natürlich ausreichend viel Licht. Ab ISO-400 ist schon ein Rauschen erkennbar. Diese Einstellungen würde ich nur dann benutzen, wenn es absolut notwendig ist, da ihr kein Stativ dabei habt, aber unbedingt ein Bild aufnehmen wollt.

Tipp: Bei etwas weniger Licht, erstellt ruhig absichtlich eine unterbelichtete Aufnahme mit einem geringen ISO-Wert (100 oder 200). Speichert das Bild als JPG und im RAW-Format auf eurer Kamera (in jeder Spiegelreflex-Kamera sollte diese Einstellung des Speicherformates in JPG + RAW änderbar sein). Wenn ihr die Fotos auf euren PC zieht, dann öffnet die RAW-Datei in einem fähigen Prgramm, wie Adobe Photoshop. Dort könnt ihr nachträglich die Rohdaten ändern und optimieren. Ein unterbelichtetes Bild kann man recht einfach "retten", ein überbelichtetes nicht (viel weiß). Dort fehlen wertvolle Bildinformationen, während sie beim zu unterbelichteten Bild vorhanden sind, aber eben zu dunkel sind. Mehr dazu unter "RAW".

Damit ihr euch etwas unter "Rauschen" und "Körnung" vorstellen könnt, habe ich hier zwei Aufnahmen erstellt, wovon eine mit einem ISO-Wert von 100 und eine mit einem Wert von ISO-1600 erstellt wurde. Ich denke, dass der Unterschied und der große Nachteil bei hohen ISO-Werten hiermit verdeutlicht ist. Meiner Meinung nach gibt es kaum etwas schlimmeres als rauschige Fotos.

ISO-100
ISO-1600

RAW

RAW ist das Rohdatenformat in der Digitalfotografie. Neben dem Format JPG ist es bei digitalen Spiegelreflexkameras auch möglich, das Bild in einem RAW-Format abzuspeichern. Bei meiner Canon geht dies unter dem Menüpunkt "Qualität":

Rohdatenformat RAW

RAW eignet sich besonders gut für kleinere oder größere Korrekturen des Bildes, vor allem in Farbe und Helligkeit/Kontrast. Dort könnt ihr mit wenigen Handgriffen und Schiebereglern ein unterbelichtetes Bild wieder "normal belichten". Auch ist es ganz einfach möglich das Foto in Graustufen zu wandeln und nur eine Farbe herausstechen zu lassen, z.B. rot in einem Graustufen-Bild. In der normalen Bildbearbeitung ist dies etwas aufwändiger, bei der Bearbeitung des Rohdatenformats hingegen müsst ihr einfach nur die Sättigungen aller Farben, außer rot, reduzieren (auch durch Schieberegler).

Camera RAW in Photoshop CS3

Meiner Meinung nach sollten alle professionellen Fotografien in JPG + RAW oder zumindest nur in RAW gespeichert werden. Denn dadurch lassen sich die Bilder viel einfacher und professioneller bearbeiten. Ich bevorzuge JPG + RAW, da ich mir die Bilder auf meinem PC auch in der Vorschau ansehen kann. RAW kann nur in speziellen Programmen angesehen und geöffnet werden, wie Photoshop. Und dabei benötigt man teilweise sogar bestimmte Plugins für einige RAW-Formate der Hersteller. Auf dieser Seite könnt ihr euch die Plugins für verschiedene Kameras für Photoshop (Windows) kostenlos herunterladen. Für meine Canon EOS 450D benötige ich das Camera Raw 4.4.1 Update. Allerdings können die neuesten Photoshop Versionen schon viele RAW-Formate ohne Plugin lesen. Informiert euch lieber gezielt nach eurer Ausrüstung.

Schärfentiefe

Viele sagen dazu oft auch fälschlicherweise "Tiefenschärfe". Mit dem Begriff Schärfentiefe soll die Tiefe der Schärfe beschrieben werden, also die Tiefe des scharf erscheinenden Raumes. Also lautet die Frage: "Wie tief ist die Schärfe?"
Das daraus gebildete Nomen "Schärfentiefe" besteht aus dem eigentlichen Wort (Schärfe) und dem dazugehörigen Adjektiv (tief). Die Eigenschaft wird also erst nach dem Wort benutzt.
Ein Beispiel: Um die Dicke einer Scheibe Brot zu definieren, lautet die Frage: "Wie dick ist die Scheibe Brot?" Also wäre das dazugehöroge Nomen "Scheibendicke" (Scheibe + dick) – und nicht "Dickenscheibe". Klingt doch komisch, oder?

Stellt euch nun einen Raum vor, indem verschiedene Objekte hintereinander versetzt aufgestellt werden. Ganz vorne steht eine Tasse, etwas weiter hinten ein Stuhl und ganz hinten ein großes Bett. Grob gesagt hätten wir hier drei verschiedene Ebenen. Die Ebene mit der Tasse ist am weitesten vorne. Wenn nun eines der drei Objekte fokussiert wird, dann spricht man gleichzeitig auch diese Ebene an. Die anderen zwei Ebenen werden nicht scharf gestellt und verschwimmen daher. Es ist freigestellt, welche Ebene fokussiert werden soll. Man könnte auch das Bett ganz hinten scharf stellen, sodass die Tasse und der Stuhl total unscharf werden. Damit kann man auch gezielte Effekte erstellen. Grundsätzlich gilt: Die Ebene, die am weitesten vom "Scharfstellpunkt" entfernt liegt, wird am unschärfsten. Also wäre in dem letzten Beispiel die Tasse sehr unscharf.

Dieses Beispiel zeigt eine Sektflasche vorne rechts, ein Sektglas mittig links (beide Objekte stehen auf den gleichen Tisch) und eine komplette Zimmereinrichtung im Hintergrund. Das Sektglas wurde scharf gestellt, und dadurch, dass die Sektflasche nur wenige Zentimeter entfernt vom Glas steht, ist diese nur etwas verschwommen. Das restliche Zimmer jedoch ist völlig unscharf abgebildet. Die Zimmereinrichtung ist in diesem Fall von dem Tisch mit Glas und Flasche am weitesten entfernt.

Schärfentiefe im Vorder- und Hintergrund

Bokeh

Das Bokeh ist bei einem Foto der unscharfe Bereich. Vor allem Spiegelreflexkameras arbeiten mit Vor- und Hintergrund und bilden das, was fokussiert wurde, scharf ab und den Rest "verschwommen". Kompakte Digitalkameras können dies meist nicht, wobei sie heutzutage schon nah dran sind. Es geht beim Bokeh nicht um die Stärke der Unschärfe, sondern um die Form. Es gibt Bokehs, die unruhig sind und Doppelkonturen aufweisen. Ein schönes Bokeh ist kreisförmig, weich und gleichmäßig. Aber Schönheit liegt im Endeffekt doch nur im Auge des Betrachters.

Um einen möglichst großen Unschärfe-Bereich zu erzeugen, sollte die Blende der Kamera geöffnet werden, das heißt, die Blendenzahl sollte auf die geringste Stufe gesetzt werden. Bei guten Objektiven kann dies eine Blende von z.B. F/1.8 sein, bei etwas schlechteren Objektiven kann der kleinste Bereich bei ca. F/3.5 liegen. So ist es zumindest bei meinen Objektiven.

Ein Form-Bokeh könnt ihr erzeugen, indem ihr eine Schablone aus z.B. Pappe ausschneiden und diese dann vor euer Objektiv befestigt. Die Schablone sollte die komplette Objektiv-Öffnung verdecken, außer natürlich die ausgeschnittene Form in der Mitte, wie z.B. ein Herz oder ein Stern. Dadurch entstehen nicht die runden, weichen Flecken im unscharfen Bereich, sondern diese erhalten die Form der Schablone. Mit diesem Wissen kann man wirklich einige interessante Bilder erschaffen.

Form-Bokeh-Schablone am Objektiv befestigt
Normales Bokeh
Form-Bokeh

Links ist ein Bild mit normalem Bokeh und rechts ist eines mit Form-Bokeh. Zugegebenermaßen fällt der Unterschied in meinem Beispiel nicht ganz so extrem auf, aber auf die Schnelle habe ich keine bessere Veranschaulichung erstellen können. Aber man erkennt die Herzchen doch ein wenig, oder nicht?

Tipp: Das Bokeh ist am "schönsten" und am besten erkennbar, wenn ihr verschiedene Lichtquellen oder Reflexionen im Motiv enthalten habt. Wenn diese nicht fokussiert werden und als Nebensächlichkeit ruhig verschwimmen dürfen, dann kann man durch das Licht wunderbare weiche "Flecken" erstellen. Am besten fokussiert ihr einen Gegenstand, wobei sich hinter diesem mit in einem großzügigem Abstand verschiedene Lichtquellen (z.B. Laternen oder Kerzen) befinden, welche dann unscharf werden. Vergesst dabei nicht die Blende zu öffnen, damit viel Schärfentiefe entsteht (s.o. "Blende").

Sensor

Der Sensor ist meiner Meinung nach neben dem Objektiv eine der wichtigsten Komponente an eurer Kamera. Ist der Sensor klein, dann kann die Qualität des Bildes auch nicht viel besser werden, da bringen auch hohe MP (Megapixel) Zahlen nichts, womit in der Werbung immer geworben wird. Stellt euch das so vor: Eine Kamera mit kleinem Sensor kann nur ein kleines Bild mit einer bestimmten MP-Anzahl erstellen. Denn der Sensor kann nur eine begrenzte Menge an Informationen aufnehmen. Wenn jedoch die Megapixel wesentlich größer sind, als der Sensor eigentlich verarbeiten kann, dann wird das Bild quasi gestreckt. Dadurch hat das Foto zwar eine große Größe, aber die Qualität ist (sehr) schlecht. Stellt euch die Pixel wie kleine Punkte vor. Je dichter sie beianander liegen, desto feiner und hochauflösender wird das Bild. Jeder Pixel gibt einen Farbton wieder. Und wenn diese Pixel gestreckt werden, dann werden die Zwischenräume, wo eigentlich keine Pixel liegen, berechnet (interpoliert), das heißt, es wird ein Mittelwert zwischen zwei benachbarten Farbtönen errechnet und wiedergegeben. Wenn links ein weißer Punkt liegt und rechts ein schwarzer, dann erscheint zwischen diesen Punkten ein Grauton. Ich denke, so kann man sich das ungefähr vorstellen. Deshalb kann man niemals aus niedrig aufgelösten, also kleinen Bildern, große Fotos machen. Anders herum ist es natürlich möglich. Und der Kamera-Sensor kann eben nur eine gewisse Anzahl an Informationen aufnehmen. Ist die grenze erreicht, dann ist auch nicht mehr viel herauszuholen.

Je größer euer Kamera-Sensor ist, desto besser können also eure Fotos werden. Die Amateur-Spiegelreflexkameras besitzen meistens einen APS-C Sensor (siehe Bild unten), zumindest bei den Canon Amateur DSLR Kameras ist dies der Fall. Der grün markierte Sensor ist ein Kleinbildformat. Sie waren damals der Standard unter den Kameras. Aber damit auch sehr teuer. Erst durch neuere Kameras konnten kleinere Sensoren eingebaut werden, was den Preis erheblich senkte, aber qualitativ für den Amateur-Fotografen keinen bemerkbaren Unterschied machte. So große und hochauflösende Fotos benötigt man eher in der Werbung und beim Großplakat-Druck.

Sensorformate – © Chriusha (Хрюша) / CC-BY-SA-3.0

Wenn ihr euch die verschiedenen Kamera-Modelle mal angeschaut habt, dann werdet ihr feststellen, dass es wirklich fast unbezahlbare Spiegelreflexkameras gibt. Diese haben dann meistens diesen Sensor im Kleinbildformat eingebaut. Die günstigeren Modelle besitzen meist einen kleineren Chip.

Was noch alles durch die Sensorgröße beeinflusst wird, erkläre ich euch unter "Crop-Faktor".

Crop-Faktor

Obwohl der Crop-Faktor, oder auch Formatfaktor genannt, in der Digitalfotografie doch ziemlich wichtig und interessant ist, wissen davon eher die wenigsten Bescheid, denke ich.

Fangen wir mal ganz von vorne an: Damals hatten die Kamera-Sensoren in der analogen Fotografie das Kleinbildformat (KB) von 36 χ 24mm. Später in der digitalen Fotografie war es dann möglich auch kleinere Sensoren herzustellen und diese in den Kameras einzubauen, z.B. wie bei meiner Canon EOS 450D, die einen Sensor mit den Maßen 22,2 χ 14,8mm (APS-C) besitzt. Dadurch wurden die Spiegelreflexkameras viel günstiger und dadurch natürlich auch besser verkauft. Eine weiter Folge war, dass die Objektive auch günstiger und im Gewicht leichter waren. Der Grund hierfür ist, dass es dem Objektiv wegen des kleineren Sensors nur möglich war, eine kleinere Bildfläche aufzunehmen. Die Objektive wurden quasi der geringeren Leistung des kleineren Chips angepasst.

Der Crop-Faktor ist hier ein Wert, der sich aus dem Quotient der KB-Sensorhöhe und der Kamera-Sensorhöhe ergibt. Als Beispiel: das KB Format beträgt wie gesagt 36 χ 24mm und meine Canon DSLR hat einen Sensor mit den Maßen 22,2 χ 14,8mm. Nun muss die KB-Höhe durch meine Sensor-Höhe gerechnet werden, also 24mm / 14,8mm = 1,6 (gerundet). Meine Spiegelreflexkamera hat also einen Crop-Faktor von 1,6. Diesen Wert werde ich später noch einmal aufgreifen.

Übrigens: Jede Kamera hat einen anderen Crop-Faktor. Um herauszufinden, was für einen Chip ihr eingebaut habt, müsst ihr entweder in der Gebrauchsanweisung nachschauen oder im Internet danach suchen. Für alle Canon Kameras: Hier gibt es eine Tabelle mit den DSLR Sensor-Maßen und dem Formatfaktor.

Nun fragt ihr euch sicher, wozu ihr die ganzen Informationen braucht. Es ist nämlich wichtig zu wissen, wie sich der Crop-Faktor auf eure Fotos auswirkt. Durch den kleineren Chip kann auch weniger Bildfläche aufgenommen werden. Es gibt wie gesagt Objektive, die extra für kleinere Chips ausgelegt sind, bei Canon sind dies all EF-S Objektive. Wenn ihr ein Foto einer Kamera mit 50mm-EF-Objektiv (ohne Crop-Faktor, KB-Sensor, 36 χ 24mm) mit einem Foto einer Kamera mit 50mm-EF-S-Objektiv (mit Crop-Faktor, ASP-C Sensor, 22,2 χ 14,8mm) vergleicht, dann stellt ihr fest, dass das Foto mit Crop-Faktor so aussieht, als ob man näher herangezoomt hätte und mit einer Brennweite von 80mm statt 50mm aufgenommen hätte. Dies kann aber nicht möglich sein, da beide Objektive eine Festbrennweite von 50mm besitzen. Der Grund für diese scheinbare Brennweitenverlängerung ist, dass das EF-S-Objektiv einen kleineren Bildausschnitt wählt als das Objektiv mit KB-Sensor. Im folgendem Bild könnt ihr sehen, was ich damit meine:

Formatfaktor – © Marten2k / CC BY-SA 3.0 (de)

Da die Kamera mit dem 50mm EF-S-Objektiv einen Crop-Faktor von 1,6 besitzt, multipliziert man einfach die Brennweite mit dem Crop-Faktor und erhält dann diese scheinbar neue und größere Brennweite: 50mm χ 1,6 = 80mm
Das Foto wirkt so, als hätte man es mit einem 80mm-Objektiv aufgenommen. Im normalen Alltag, wenn man diesen direkten Vergleich nicht hat, fällt dies kaum auf. Man ist es halt gewohnt, dass seine Kamera nur solche "näheren" Aufnahmen erstellt.

Nun ist es noch wichtig zu wissen, was passiert, wenn man die Objektive tauscht. Wenn man ein EF-Objektiv an eine Kamera mit kleinem Chip und Crop-Faktor anschließt, dann passiert nicht viel. Dies ist möglich, man erhält aber ebenso einen kleineren Bildausschnitt. Das größere Objektiv kann zwar mehr aufnehmen, der Sensor schafft es aber nicht. Schließt man ein EF-S-Objektiv an eine Kamera mit einem KB-Sensor an, dann erhält man in den Bildecken schwarze Flecken. Der Sensor kann hier weniger als das Objektiv leisten. Das Objektiv möchte einen größeren Bereich ablichten als es der Chip überhaupt verarbeiten kann, da er kleiner ist. Und da das Objektiv rund ist, das Bild aber rechteckig, sind halt nur die Ecken schwarz und ohne Bild.
Aber: Dies ist nur Theorie und praktisch nicht möglich. Canon hat es gar nicht erst möglich gemacht, dass man EF-S Objektive an eine Kamrea mit KB-Format Sensoren anschließen kann. Dies ist technisch also gar nicht umsetzbar. Daher passen auf den teuren Kameras mit KB-Format nur EF-Objektive, während bei den günstigeren Amateur-Kameras EF und EF-S Objektive verwendbar sind. Schließt man hier ein EF-S Objektiv an das Bajonett (den Body) an, dann benutzt man den weißen Punkt zum Einrasten, bei EF Objektiven den roten.

Quellen

  1. Chriusha (Хрюша) / CC-BY-SA-3.0 / wikipedia.org - Sensorformate_KB.svg
  2. Marten2k / CC BY-SA 3.0 (de) / wikipedia.org - Format_Factor.gif
  3. timmermann.tv

PS: Ich habe meine Ausbildung zur Mediengestalterin Digital/Print in der Fachrichtung Gestaltung und Technik am 21.06.2012 erfolgreich mit der Abschlussnote 2 (86 Punkte) bestanden! :)

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Ausbildung zum Mediengestalter http://traumfinsternis.de/blog/2012/ausbildung-zum-mediengestalter http://traumfinsternis.de/blog/2012/ausbildung-zum-mediengestalter Mo, 11 Jun 2012 19:50:00 +0200 http://traumfinsternis.de/blog/2012/ausbildung-zum-mediengestalter#kommentare Selbst,Webdesign> Nach einigen Wochen kann ich euch endlich wieder ein kleines Lebenszeichen von mir geben. Wie einige vielleicht mitbekommen haben, sitze ich zurzeit mitten in meiner praktischen Abschlussprüfung zur Mediengestalterin Digital und Print in der Fachrichtung Gestaltung und Technik (digital). Daher habe ich leider keine Zeit und ehrlich gesagt auch kaum einen Kopf für das Internet und meinen Blog gehabt. Nun bin ich fast am Ende der Prüfung und der Stress legt sich ein wenig.

Ich möchte euch in diesem kleinen Artikel ein wenig von meinem Beruf, die Ausbildung und der Abschlussprüfung berichten.

Der Beruf

Ich bearbeite gerne Bilder in Photoshop …

… hört man oft auf die Frage, warum jemand ausgerechnet Mediengestalter (Digital/Print) lernen möchte. Klar, ein wenig Bilder bearbeiten, etwas mit Medien zu tun haben – klingt doch alles super. Aber kaum jemand weiß wirklich, was hinter diesem Beruf steckt. Fakt ist leider, dass dieser Beruf ein absoluter Trendberuf ist, sich viele junge Leute sich für eine Ausbildung hierfür bewerben und infolgedessen der Markt völlig überfüllt ist und es kaum ausgelernte Gestalter gibt, die wirklich mit Leib und Seele richtig gute Werke erschaffen.

Betrachtet man diese Entwicklung weiter, dann stellt man fest, dass die Arbeit eines Mediengestalters auch nicht als "richtige" Arbeit angesehen wird. Denn der Sohn des Nachbarn kann doch mal eben die Website und ein paar Visitenkarten erstellen. Wieso also so viel Geld für eine Agentur ausgeben?

Viele Jugendliche möchten unbedingt etwas "mit Medien machen". Genau recherchiert wird hierbei leider nicht oft. Daher gibt es viele, viele Bewerbungen für eine Ausbildung zum Mediengestalter. Jene, die keine der begehrten Ausbildungen ergattern konnten, versuchen deshalb privat ein wenig mit Bildern und Websites herumzuwerkeln. Da ist eine neue Internetpräsenz bei einer bekannten Internet AG mit ein paar Klicks doch völlig ausreichend. Und ein wenig Geld kann man sich damit auch dazu verdienen. Auch, wenn dies nicht auf alle Jugendliche zutrifft, dann wird doch der Normalbürger durch Werbung und andere Einflüsse von Medien dazu verleitet zu denken, dass es total einfach ist und kaum Arbeit macht, sich mal eben eine Website zu erstellen.

Dies hat zur Folge, dass die Arbeit eines Gestalters nicht richtig geschätzt wird. Es ist eben nicht so, dass Flyer und Websites mal eben nebenbei erstellt werden können. Dahinter steckt sehr viel mehr Arbeit, vor allem geistige Arbeit und Kreativität. Ein gutes Design entsteht nicht in ein paar Minuten durch das Hin-und-Her-Schieben von Bildelementen in Photoshop. Die Gedanken, die sich vor einem Projekt gemacht werden müssen, sind dabei sehr wichtig. Die Vorarbeit, die Ideen, die Entwürfe, das gesamte Konzept ist meistens Arbeit, die beim Betrachten eines fertiges Produktes kaum jemand wahrnimmt.

Ich finde dies total schade und irgendwie auch traurig, obwohl diese Fakten im Endeffekt meine berufliche Zukunft beeinflussen …

Nun, ich kann allen angehenden Mediengestaltern und allen, die überlegen einer zu werden, nur nahe legen, dass sie sich über die paar Zeilen ein paar Gedanken machen. Denn es gibt genug Leute, die sich "Gestalter" oder "Grafiker" nennen, wenn sie zwei Bilder in Photoshop zu einem zusammenfügen können. Die Welt braucht kreative Köpfe, gute Ideen, und keine Schieb-Klick-Produkte.

Aber dennoch möchte ich euch im folgenden ein paar Dinge zu dieser Ausbildung erzählen.

Die Ausbildung

Ausbildungsberufe

Hat man sich dazu entschlossen, Mediengestalter/in zu werden, dann hat man die Wahl zwischen folgenden Ausbildungsberufen:

  1. Mediengestalter Digital und Print
  2. Mediengestalter Bild und Ton
  3. Mediengestalter Flexografie
  4. Mediengestalter Siebdruck

Mehr Informationen kann ich euch nur zum Mediengestalter Digital und Print geben, da ich diesen Beruf auch lerne bzw. fast ausgelernt habe. Weiteres könnt ihr euch aber ganz einfach im Internet heraussuchen!

Mediengestalter Digital und Print - Fachrichtungen

Bei "Digital und Print" gibt es zusätzlich noch die Unterteilung in verschiedene Fachrichtungen:

  1. Beratung und Planung
  2. Konzeption und Visualisierung
  3. Gestaltung und Technik (Print oder Digital)

Die Fachgebiete erklären sich fast von selbst. Als Berater und Planer stehen Planungen und Kalkulationen von Medienprodukten und das "Gestalten von Medien" im Vordergrund. Als Konzeptioner müssen oft Konzepte geschrieben und präsentiert werden, zusätzlich zur Gestaltung. In der Fachrichtung Gestaltung un Technik Print zählt das Gestalten von verschiedenen Printprodukten zu der Hauptaufgabe. Und bei Gestaltung und Technik Digital (meine Fachrichtung) gehören das Gestalten und Umsetzen von Websites zum Alltag.

Lehrinhalte

Für die Lehrinhalte der Ausbildungsberufe "Mediengestalter/in Digital und Print" und "Mediengestalter/in Flexografie" kann ich euch dieses PDF-Dokument empfehlen: MediengestalterDigitalPrint07-01-18idF11-02-04.pdf
Auf Seite 8 könnt ihr euch die gesamten Lernfelder des Rahmenlehrplans durchlesen.

Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, dass einige Themen, die ihr behandelt und lernen müsst, kaum in der Praxis gebraucht werden. Vor allem je nach Ausbildungsbetrieb können das sogar ganz andere Aufgaben sein, die ihr im Alltag lösen müsst. Aber alles ist zu machen und zu erlernen! Ich muss aber auch sagen, dass ich mir vieles auch privat zu Hause angeeignet habe, wie z.B. die Technik der Fotografie. Viele CSS3 Neuerungen habe ich auch vor allem durch die Erweiterung meines Blogs kennengerlernt. Die Handhabung mit Domains und des WWW kam mit der Zeit, auch durch das Lesen verschiedener Artikel. Das zuletzt gelernte Thema ist Responsive Webdesign, wobei man ja immer und stetig hinzulernt. Vor allem in dieser Branche ist das ein Muss.

Die Zwischenprüfung (Stand: Juni 2012)

In der Zwischenprüfung des Mediengestalters Digital und Print werden folgende drei Bereiche abgeprüft:

1: Gestaltung und Realisation eines Medienproduktes (praktisch)

  • Aufgabe 1 – Prüfungsgebiet Medienintegration (Beherrschen von Grafik- und Bildbearbeitungsprogrammen)
  • Aufgabe 2 – Prüfungsgebiet Gestaltung (Gestaltung und Realisierung eines Print/Digitalproduktes)

In meiner ZP 2011 hatte ich als Digitale (Gestaltung und Technik Digital) eine Vektoraufgabe und eine Aufgabe zur Gestaltung und Umsetzung einer Website.

Zwischenprüfung 2011 Mediengestalter, FR Gestaltung und Technik (Digital) – Gestaltung und Umsetzung einer Website – Note: 2

2: Gestaltungsgrundlagen und Medienproduktion (schriftlich)

Es werden Fragen zu den bisher behandelten 7 Lernfeldern gestellt, wovon nur 6 bearbeitet werden müsse (eine nach Wahl kann gestrichen werden).

  • LF1: Den Medienbetrieb und seine Produkte präsentieren
  • LF2: Medienprodukte typografisch gestalten
  • LF3: Ausgabedateien druckverfahrensorientiert erstellen
  • LF4: Computerarbeitsplatz und Netzwerke nutzen, pflegen und konfigurieren
  • LF5: Eine Website gestalten und realisieren
  • LF6: Bilder gestalten, erfassen und bearbeiten
  • LF7: Daten für verschiedene Ausgabeprozesse aufbereiten

Ein paar Wochen vor der theoretischen Zwischenprüfung gibt der ZFA (Zentral-Fachausschuss) für Berufsbildung Druck und Medien grobe Themen der Lernfelder vor. So kann sich der Prüfling gezielter für die ZP vorbereiten und lernen.

In meiner Zwischenprüfung 2011 wurden folgende Themen veröffentlicht:

  • LF1: Den Medienbetrieb und seine Produkte präsentieren:
    Kostenarten, Kostenverhalten
  • LF2: Medienprodukte typografisch gestalten:
    Layout
  • LF3: Ausgabedateien druckverfahrensorientiert erstellen:
    Ausschießen
  • LF4: Computerarbeitsplatz und Netzwerke nutzen, pflegen und konfigurieren:
    Monitor-Technologie
  • LF5: Eine Website gestalten, erfassen und bearbeiten:
    Internetadresse
  • LF6: Bilder gestalten, erfassen und bearbeiten:
    Farbräume
  • LF7: Daten für verschiedene Ausgabeprozesse aufbereiten:
    PDF für Online-Medien erstellen

Zu diesen Themen gab es dann je ca. 2 bis 4 Fragen, unterteilt in a), b), c) usw. Also keine Romane und keine Doktorarbeiten – kurz und knackig und alles machbar.

3: Kommunikation/Arbeits- und Sozialrecht (schriftlich)

  • Deutschaufgabe
  • Englischaufgabe
  • Arbeits- und Sozialrecht (WiSo)

Aktuelle und mehr Informationen findet ihr auf www.zfamedien.de .

Die Abschlussprüfung (Stand: Juni 2012)

In der Abschlussprüfung des Mediengestalters Digital und Print in der Fachrichtung Gestaltung und Technik Digital werden folgende Bereiche abgeprüft:

1: Gestaltungsumsetzung und technische Realisation (praktisch)

  • Prüfungsstück I:
    Lösungsvorschlag mit Arbeitsplanung (innerhalb von 10 Arbeitstagen)
    Erstellung eines Teilproduktes der Medienproduktion (in 7 Stunden)
  • Prüfungsstück II:
    W3-Qualifikationseinheit (in 2 Stunden)

Ich musste in meiner AP 2012 eine Website gestalten und umsetzen und dazu eine Arbeitsplanung mit einem kleinen Konzept schreiben. Als W3-Modul habe ich "W04 Produktorientierte Gestaltung (ditial)" gewählt. Das W3-Modul wird am Anfang der Ausbildung, je nach Fachrichtung und Hauptaufgabe im Betrieb, ausgewählt. Das gewählte Thema wird dann in der Abschlussprüfung praktisch geprüft. Hier eine Übersicht der W3-Module: W3-Qualifikationen.pdf (Kreuz = in dieser FR möglich)

Wenn die Prüfungen vollständig in jedem Bundesland absolviert wurden, dann werde ich euch meine praktischen Ergebnisse präsentieren.

Abschlussprüfung 2012 Mediengestalter, FR Gestaltung und Technik (Digital)

2: Konzeption und Gestaltung (schriftlich)

  • 12 offene Aufgaben von denen 10 zu bearbeiten sind

Zu jedem Thema gab es dann auch ca. 2 bis 4 Fragen, unterteilt in a), b), c) usw.

Die Themen in meiner Abschlussprüfung Sommer 2012 in der Fachrichtung Gestaltung und Technik Digital:

  • U1: Präsentation
  • U2: Kapazitätsplanung
  • U3: Mikrotypografie
  • U4: Rastersysteme
  • U5: Bildschirmtypografie
  • U6: Anzeigenanalyse
  • U7: QR-Codes in Druckprodukten
  • U8: Datenbanken
  • U9: Redesign
  • U10: Screenlayout berechnen (fachrichtungsspezifisch)
  • U11: Gestaltgesetze (fachrichtungsspezifisch)
  • U12: Dynamische Website (fachrichtungsspezifisch)

3: Medienproduktion (schriftlich)

  • 12 offene Aufgaben von denen 10 zu bearbeiten sind

Ca. 2 bis 4 Fragen, unterteilt in a), b), c) usw., gab es auch hier zu jedem Thema.

Die Themen in meiner AP Sommer 2012 in der FR Gestaltung und Technik Digital:

  • U1: Ausgabeauflösung
  • U2: Farbauszüge
  • U3: Netzwerkgeschwindigkeit
  • U4: Lärm am Arbeitsplatz
  • U5: CSS-Positionierung
  • U6: Crop-Faktor
  • U7: Audiobearbeitung
  • U8: Logos und CD umsetzen
  • U9: Variabler Datendruck
  • U10: Videos in Websites einbinden (fachrichtungsspezifisch)
  • U11: Datenbankzugriff (fachrichtungsspezifisch)
  • U12: Audiodaten-Berechnung (fachrichtungsspezifisch)

4: Kommunikation (schriftlich)

  • 1 Deutschaufgabe
  • 1 Englischaufgabe

5: Wirtschafts- und Sozialkunde (schriftlich)

  • 21 Multiple-Choice-Aufgaben, von denen 18 zu bearbeiten sind
  • 7 ungebundene Aufgaben, von denen 6 zu bearbeiten sind

Aktuelle und mehr Informationen findet ihr auf www.zfamedien.de.

Meine Abschlussprüfung Sommer 2012

Als acht Wochen vor der theoretischen Abschlussprüfung die Themen bekannt gegeben wurden, fing ich wie die meisten anderen sofort an, die Themen zu recherchieren. Daraus wurde dann ziemlich schnell ein riesiger Berg Papier. Zuerst habe ich alle Informationen, die ich im Internet, in Büchern und Schulunterlagen finden konnte, zusammengetragen. In diesem Schritt habe ich mir noch nichts detailliert durchgelesen oder bin etwas vertiefend durchgegangen. Ich wollte erst einmal alles zusammen sammeln und dann Schritt für Schritt durcharbeiten.

Abschlussprüfung 2012 Mediengestalter – Vorbereitung Theorie
Abschlussprüfung 2012 Mediengestalter – Vorbereitung Theorie

Anschließend habe ich jedes Thema durcharbeitet. Die zusammengetragenen Texte mussten durchgelesen, wichtiges markiert und eine kurze Zusammenfassung handschriftlich notiert werden. Das war im Endeffekt die meiste Arbeit, denn ich habe zusätzlich zu den technischen Themen noch Übungsaufgaben durchgerechnet. Ich wollte gut vorbereitet sein, obwohl man es eigentlich gar nicht sein kann. Denn unter jedem Thema kann sich eine Masse an Fragen verbergen, von A bis Z, von oberflächlich bis ganz vertiefend. Daher musste ich versuchen ein gesundes Maß zu finden, damit es einfach nicht zu viel wird.

Abschlussprüfung 2012 Mediengestalter – Vorbereitung Theorie
Abschlussprüfung 2012 Mediengestalter – Vorbereitung Theorie

Leider musste ich, wie in der Zwischenprüfung, feststellen, dass, wenn ich fast nichts getan hätte, die theoretische Abschlussprüfung nicht wesentlich schlechter ausgefallen wäre. Denn die Fragen, die gestellt wurden … an so etwas hätte ich in der Vorbereitungszeit niemals gedacht. Meiner ersten Ausbildung und meinem Allgemeinwissen kann ich es verdanken, dass ich einige Aufgaben überhaupt lösen konnte. Ich vermute, dass einige bei manchen Aufgabenstellungen ziemlich verzweifelt waren, auch zurecht, wie ich finde. Aber trotzdem war alles irgendwie zu schaffen. Denn immerhin konnte man in den großen Prüfungsbereichen je zwei von zwölf Aufgaben streichen.

Und das wichtigste: die Theorie habe ich bestanden! Jetzt muss ich nur noch die praktischen Aufgaben einigermaßen gut hinbekommen, um vollständig zu bestehen … Meine Noten in der Theorie sind folgende:

  • Konzeption und Gestaltung – 82 Punkte – Note: 2
  • Medienproduktion – 80 Punkte – Note: 3
  • Kommunikation – 87 Punkte – Note: 2
  • Wirtschafts- und Sozialkunde – 71 Punkte – Note: 3

Der Notenschlüssel:

  • 100 - 92 Punkte – Note 1
  • unter 92 - 81 Punkte – Note 2
  • unter 81- 67 Punkte – Note 3
  • unter 67 - 50 Punkte – Note 4
  • unter 50 - 30 Punkte – Note 5
  • unter 30 - 0 Punkte – Note 6

Also ich finde, es hätte besser sein können – aber natürlich auch schlechter. Im Großen und Ganzen bin ich schonmal zufrieden. Allerdings ärgert es mich ein wenig, dass ich bei Medienproduktion nur einen Punkt an einer zwei vorbei bin …

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Neuerungen CSS3 http://traumfinsternis.de/blog/2012/neuerungen-css3 http://traumfinsternis.de/blog/2012/neuerungen-css3 So, 13 Mai 2012 18:34:00 +0200 http://traumfinsternis.de/blog/2012/neuerungen-css3#kommentare Webdesign> In diesem Beitrag möchte ich euch einige wichtige Neuerungen von CSS3 vorstellen, erklären und mit Beispielen veranschaulichen.

Auf einigen Blogs habe ich schon entdeckt, dass CSS3 bereits verwendet wird. Ja, sogar ich verwende auf Traumfinsternis CSS3, allerdings nur teilweise, da einige Funktionen noch nicht von den gängigsten Browsern voll unterstützt werden.

Zuerst ein paar allgemeine Fakten:

Was ist CSS3?

Die Cascading Style Sheets in der Version 3 sind seit 2000 in der Entwicklung als Nachfolger von CSS2. CSS3 ist im Gegensatz zu den CSS Standards 1.0, 2.0 und 2.1 modular aufgebaut, das heißt, dass Teilbereiche unabhängig voneinander mit eigenen Versionsschritten entwickelt werden.

Wann wird CSS3 offiziell veröffentlicht?

Es ist ja allgemein bekannt, dass selbst die "alten" CSS Standards von einigen Browsern teilweise bis heute nicht richtig interpretiert oder nicht vollständig unterstützt werden. Nachdem die ersten Termine angesetzt und wieder abgesagt wurden, gibt es zurzeit keinen genauen Termin, wann CSS3 die offizielle W3C-Empfehlung werden soll. Das World Wide Web Consortium (W3C) ist übrigens das Gremium zur Standardisierung der Techniken im World Wide Web. Darunter zählen u.a. HTML, XHTML, XML, CSS und SVG.

Hier ist die Übersicht einiger Neuerungen in CSS3:

Klickt auf ein Bild, um zum Inhalt zu scrollen.

CSS3 Fonts

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo Website-Betreiber Bilder als Überschrift eingefügt haben, da ihre gewünschte Schriftart keine Standard-Schriftart war und es damals keine andere Möglichkeit gab, diese an jedem PC richtig anzuzeigen. Der Besucher musste den Font schließlich auch installiert haben.

Mit CSS3 kann man nun die Schriftart einfach einbetten, sie wird unabhängig von der Font-Installation auf dem PC angezeigt und ihr braucht keine Bilder mehr, was euch viel Arbeit erspart. Nur sollte man bezüglich der Browser-Unterstützung aufpassen. Alte Browser können den Befehl nämlich nicht interpretieren. Auch müssen die richtigen Font Formate für die Browser eingebunden werden, denn sie benötigen teilweise unterschiedliche Formate, um diese Schriftart anzeigen zu können. Fehlen Formate, dann wird die Schriftart in einigen Browsern nicht angezeigt.

Browser Unterstützung

ab V. 8
ab V. 3.6
ab V. 4
ab V. 3
ab V. 10

Alle Beispiele in diesem Artikel sind nur mit einem unterstützenden Browser sichtbar.

Format Unterstützung

Folgende Font-Formate werden von den Browsern unterstützt:

  • Internet Explorer:
    • Embedded OpenType (.eot)
    • WOFF (.woff) (seit IE9)
  • Mozilla Firefox:
    • TrueType/OpenType TT (.ttf)
    • OpenType PS (.otf)
    • WOFF (.woff) (seit Firefox 3.6)
  • Opera:
    • TrueType/OpenType TT (.ttf)
    • OpenType PS (.otf)
    • SVG (.svg)
  • Google Chrome:
    • TrueType/OpenType TT (.ttf)
    • OpenType PS (.otf)
    • WOFF (.woff) (seit Version 6)
  • Safari/Webkit:
    • TrueType/OpenType TT (.ttf)
    • OpenType PS (.otf)
  • SafariMobile (iPhone/iPad):
    • nur SVG Fonts (.svg) bis iOS 4.1
    • TrueType/OpenType (.ttf) seit iOS 4.2

Wenn ihr euch einen Font herunterladet, dann habt sind sicher nicht alle Formate vorhanden. Auf fontsquirrel.com/fontface/generator gibt es einen nützlichen Font-Generator, bei dem ihr euren Font, z.B. "Miama.ttf" hochladen könnt, der anschließend diesen Font in andere Formate, z.B. .eot, .woff und .svg umwandelt. Ladet ihr z.B. ein .otf Font hoch, dann wird auch das Format .ttf generiert.
Wählt bei dem Generator die Funktion "EXPERT... (You decide how best to optimize your fonts.)" aus, damit ihr alle Formate in den Kontrollkästchen aktivieren könnt. Setzt anschließend unten einen Haken bei "Agreement" und downloaded dann euer Font-Paket. Dann nur noch entpacken, hochladen und in CSS einbinden.

Der Syntax

    @font-face {
      font-family: 'NameDesFonts';
      src: url('FontDateiPfad.format');
    }
    @font-face {
      font-family: 'NameDesFonts';
      src: url('FontBoldDateiPfad.format');
      font-weight: bold;
    }
   

Jeden Schriftschnitt müsst ihr separat einfügen und angeben, um welchen es sich handelt (z.B. bold). Bei font-family muss der Name des Fonts angegeben werden und bei src (Source) die Quelle. Bei der url könnt ihr den relativen Pfad eurer Font-Datei angeben.

Beispiel mit dem Font Squirrel Generator

    @font-face {
    font-family: 'MiamaRegular';
    src: url('fonts/miama-webfont.eot');
    src: url('fonts/miama-webfont.eot?#iefix') format('embedded-opentype'),
         url('fonts/miama-webfont.woff') format('woff'),
         url('fonts/miama-webfont.ttf') format('truetype'),
         url('fonts/miama-webfont.svgz#MiamaRegular') format('svg'),
         url('fonts/miama-webfont.svg#MiamaRegular') format('svg');
    font-weight: normal;
    font-style: normal;
    }
    .text {
      font-family: Miama;
      font-size: 32px;
    }
   

Dieser Text wird in der Schriftart Miama angezeigt.

CSS3 Rounded Corners

"Runde Ecken", wie sie im normalen Sprachgebrauch genannt werden. Auf meinem Blog seht ihr fast ausschließlich mit CSS3 abgerundete Ecken.

Eine Zeit lang musste man zusätzlich zum normalen "border-radius" diesen Befehl mit dem Präfix -moz den Browser Firefox und mit dem Präfix -webkit die Browser Chrome und Safari ansprechen. Anders interpretierten sie die Abrundungen nicht. Aber mittlerweile unterstützen sie die Eigenschaften ohne Probleme!

    .box {
      border-radius: 10px;
      -moz-border-radius: 10px;
      -webkit-border-radius: 10px;
    }
   

Browser Unterstützung

ab V. 9
ab V. 4
ab V. 5
ab V. 5
ab V. 10.5

Alle Beispiele in diesem Artikel sind nur mit einem unterstützenden Browser sichtbar.

Der Syntax

    border-*-*-radius: ZahlEinsMitEinheit ZahlZweiMitEinheit;
   

Dort, wo die Sternchen stehen, wird angegeben, welche "Ecke" abgerundet werden soll, also z.B. oben rechts oder unten links. Als erstes wird die senkrechte Position angegeben, also oben oder unten (top oder bottom) und als nächstes folgt die Angabe in der Waagerechten, also left oder right. Schreibt ihr nur "border-radius", dann sprecht ihr alle vier Ecken gleichzeitig an. Die "ZahlEinsMitEinheit" gibt den Rundungsgrad in der x-Achse und die "ZahlZweiMitEinheit" den Rundungsgrad in der y-Achse an. Schreibt ihr nur eine Zahl mit Einheit, dann wird die Ecke in beiden Achsen gleich abgerundet.

Beispiel 1

    .runde-ecken-eins {
      background: #EBEAE8;
      border-top-left-radius: 20px 50px;
    }
   

x-Achse: 20px
y-Achse: 50px

Arrows

Beispiel 2

    .runde-ecken-zwei {
      background: #EBEAE8;
      border-top-left-radius: 50px;
    }
   

x-Achse: 50px
y-Achse: 50px

Arrows

Beispiel 3

    .runde-ecken-drei {
      background: #EBEAE8;
      border-top-left-radius: 90px 40px;
    }
   

x-Achse: 90px
y-Achse: 40px

Arrows

Beispiel 4

    .runde-ecken-vier {
      background: #EBEAE8;
      border-top-left-radius: 10px;
      border-top-right-radius: 50px;
      border-bottom-right-radius: 10px;
      border-bottom-left-radius: 50px;
    }
   

Diese Box hat abgerundete Ecken.

Beispiel 4: Verkürzte Schreibweise

Indem man den Rundungagrad hintereinander schreibt, kann man in einer Zeile alle vier Ecken gleichzeitig ansprechen.
Diese Reihenfolge ist zu beachten:
oben links, oben rechts, unten rechts, unten links

    .runde-ecken-vier-kurz {
      background: #EBEAE8;
      border-radius: 10px 50px 10px 50px;
    }
   

Diese Box hat abgerundete Ecken.

Alternative verkürzte Schreibweise

Möchte man in einer Zeile alle Ecken und den Rundungsgrad in x- und y-Achse angeben, dann bietet sich die folgende Schreibweise an. Alle Zahlen vor dem Slash (/) sind die Angaben in der x-Achse in der bekannten Reihenfolge (s.o.). Die Zahlen hinter dem Slash gelten für die y-Achse in der bekannten Reihenfolge (s.o.).

    .runde-ecken-vier-kurz-alt {
      background: #EBEAE8;
      border-radius: 50px 20px 10px 100px / 10px 80px 60px 40px;
    }
   

Diese Box hat abgerundete Ecken.

CSS3 Box Shadow

Auch Schatten bei Box-Elementen habe ich auf meinem Blog per CSS eingefügt.

Browser Unterstützung

ab V. 9
ab V. 4
ab V. 10
ab V. 10.5

Alle Beispiele in diesem Artikel sind nur mit einem unterstützenden Browser sichtbar.

Der Syntax

    box-shadow: xPosition yPosition WeichheitsR AusbreitungsR Farbe;
   

Die x- und yPosition geben an, wo der Schatten in der x- und y-Achse sein soll, hier sind auch negative Werte erlaubt. Der optionale WeichheitsR(adius) gibt an, wie verschwommen, wie weich der Schatten sein soll. Der optionale AusbreitungsR(adius) bestimmt die Ausbreitung des Schattens, der Standardwert beträgt 0, also ist der Schatten genauso groß wie der WeichheitsRadius.

Beispiel 1

    .schatten-eins {
      box-shadow: -5px -5px #666;
    }
   

Beispiel 2

    .schatten-zwei {
      box-shadow: 3px 6px 10px #999;
    }
   

Beispiel 3

    .schatten-drei {
      box-shadow: 3px 6px 10px 3px #999;
    }
   

Beispiel 4

    .schatten-vier {
      box-shadow: 0px 3px 1px #999;
    }
   

Schatten innen

    .schatten-innen {
      box-shadow: inset 3px 6px 10px #999;
    }
   

Schatten innen, Alternative

    .schatten-innen-alt {
      box-shadow: inset 0px 0px 8px #999;
    }
   

CSS3 Text Shadow

Mit einem Text-Schatten kann man viele verschiedene Effekte erzielen.

Browser Unterstützung

ab V. 3
ab V. 4
ab V. 4
ab V. 10

Alle Beispiele in diesem Artikel sind nur mit einem unterstützenden Browser sichtbar.

Der Syntax

    text-shadow: xPosition yPosition WeichheitsR Farbe;
   

Die x- und yPosition geben an, wo der Text-Schatten in der x- und y-Achse sein soll, hier sind auch negative Werte erlaubt. Der WeichheitsR(adius) gibt an, wie verschwommen, wie weich der Schatten sein soll.

Beispiel 1: Weicher Schatten

    .textschatten-eins {
      text-shadow: 5px 5px 5px #aaa;
    }
   

Dies ist ein Text mit Schatten.

Beispiel 1: Harter Schatten

    .textschatten-eins {
      text-shadow: 1px 2px 0 #ccc;
    }
   

Dies ist ein Text mit Schatten.

Beispiel 2: Mehrere Schatten

    .textschatten-zwei {
      text-shadow: 5px 5px 4px #ccc,
                   -5px -10px 8px #ff0,
                   15px 7px 3px #f0f;
    }
   

Dies ist ein Text mit Schatten.

Beispiel 3: Kontur

    .textschatten-drei {
      text-shadow: 1px 0 0 #000,
                   -1px 0 0 #000,
                   0 1px 0 #000,
                   0 -1px 0 #000;
    }
   

Dies ist ein Text mit Schatten.

Beispiel 4: Glow

    .textschatten-vier {
      text-shadow: 0 0 4px #fff,
                   0 -5px 4px #ff3,
                   2px -10px 6px #fd3,
                   -2px -15px 11px #f80,
                   2px -25px 18px #f20;
    }
   

Dies ist ein Text mit Schatten.

CSS3 Background Size

Per CSS kann man nun ab der Version 3 die Hintergrundbild-Größe bestimmen. Bis dahin konnte man lediglich nur die Bilder, die per img-Tag platziert wurden, in der Größe beeinflussen. Die Hintergrundbilder konnte man nur einfügen oder weglassen.

Browser Unterstützung

ab V. 9
ab V. 4
ab V. 4
ab V. 5
ab V. 10.5

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Der Syntax

    background-size: xBreiteMitEinheit yHöheMitEinheit;
   

Der Syntax ist ganz einfach. Bei der xBreiteMitEinheit gebt ihr die Breite des Hintergrundbildes mit der dazugehörigen Einheit an. Bei yHöheMitEinheit die Höhe.
Für den Firefox 3.6 braucht man noch den Präfix -moz-, damit es funktioniert.

Beispiel 1

    .hintergrund {
      width: 250px;
      height: 80px;
      background: url(../images/kasten-bg.jpg);
    }
   

Original-Bild.

    .hintergrund-groesse {
      background: url(../images/kasten-bg.jpg);
      background-size: 90% 10%;
    }
   

90% größer in Breite (zu 90% ausgefüllte Fensterbreite) und 10% in der Höhe.

Beispiel 2

    .hintergrund-groesse2 {
      width: 200px;
      height: 100px;
      background: url(../images/kasten-bg.jpg);
      background-size: 200px 100px;
    }
   

Das Bild ist nun 200px breit und 100px hoch.

CSS3 Background Origin

Auch die Hintergrund-Startposition kann eingestellt werden. Vorher war es nur möglich, beispielsweise einem Div ein Hintergrundbild zu geben, welches dann den gesamten Div ausfüllt. Nun kann auch bestimmt werden, ob das Hintergrundbild einen Rand (Border) oder Innenabstand (Padding) beachten soll.

Browser Unterstützung

ab V. 9
ab V. 4
ab V. 4
ab V. 5
ab V. 10.5

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Der Syntax

    background-origin: content-box ODER padding-box ODER border-box;
   

Nachdem z.B, ein Div gestylt wurde, Background-Image, Border und Padding vergeben wurde, kommt Background-Origin. Es gibt hierbei die Einstellungen content-box, padding-box oder border-box. Je nachdem, wo das Hintergrundbild "starten" soll, wo also im Prinzip der Nullpunkt ist, benutzt man eine dieser drei Einstellungen. In den folgenden Schaubildern soll erklärt werden, was mit diesen Einstellungen gemeint ist:

Background-Origin

Background-Origin

Beispiel 1

    .hintergrund-start-eins {
      width: 200px;
      height: 30px;
      border: 10px solid #999;
      padding: 15px;
      background: url(../images/bildmarke.png);
      background-repeat: no-repeat;
      background-origin: padding-box;
    }
   

padding-box

Beispiel 2

    .hintergrund-start-zwei {
      width: 200px;
      height: 30px;
      border: 10px solid #999;
      padding: 15px;
      background: url(../images/bildmarke.png);
      background-repeat: no-repeat;
      background-origin: content-box;
    }
   

content-box

Beispiel 3

    .hintergrund-start-drei {
      width: 200px;
      height: 30px;
      border: 10px solid #999;
      padding: 15px;
      background: url(../images/bildmarke.png);
      background-repeat: no-repeat;
      background-origin: border-box;
    }
   

border-box

CSS3 Multiple Columns

Mehrspaltiger Content geht nun mit CSS3 auch ganz einfach. Wenn ein Text zu viele Zeichen in einer Zeile enthält, dann kann es schnell anstrengend werden ihn zu lesen. Früher musste man umständlich mit manuell gesetzten Divs den Text teilen und mit dem Befehl "float" die Text-Container nebeneinander fließen lassen. Nun kann man einfach um den gesamten Text herum einen Div setzen, der sagt, dass dieser Container beispielsweise zwei Spalten enthalten soll. Dann wird der Text automatisch an der richtigen Stelle getrennt und rechts daneben wieder fortgesetzt.

Browser Unterstützung

-moz-
-webkit-
-webkit-

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Der Syntax

    column-count: 3;
    -moz-column-count: 3; /* mit Präfix für Firefox */
    -webkit-column-count: 3; /* mit Präfix für Chrome und Safari */
   

Der Befehl "column-count" gibt an, wie viele Spalten es geben soll. Damit es auch im Firefox, Chrome und Safari angezeigt wird, muss hier der entsprechende Präfix vorangestellt werden:
-moz-column-count spricht nur den Mozilla Firefox an und
-webkit-column-count spricht nur Google Chrome und den Sarafi an. Die restlichen Browser, die den Befehl interpretieren, werden mit column-count angesprochen.

Der Spaltenabstand

    column-gap: 40px;
    -moz-column-gap: 40px; /* Firefox */
    -webkit-column-gap: 40px; /* Chrome und Safari */
   

Den Abstand zwischen den Spalten kann man mit "column-gap" definieren. Der Abstand wird ganz normal in Pixeln angegeben. Auch hier gilt für Firefox, Chrome und Safari das gleiche wie oben beschrieben.

Das Spalten-Zwischenraum-Styling

    column-rule: 1px dotted #999;
    -moz-column-rule: 1px dotted #999; /* Firefox */
    -webkit-column-rule: 1px dotted #999; /* Chrome und Safari */
   

"column-rule" ist eine Kurzschreibweise für column-rule-width, column-rule-style und column-rule-color. Damit wird die Trennlinie zwischen den einzelnen Spalten beschrieben. Als erstes die Größe in Pixeln, dann der Style (z.B. solid, dotted, dashed, outset usw.) und schließlich die Farbe. Auch hier gilt für Firefox, Chrome und Safari das gleiche wie oben beschrieben.

Beispiel 1

    .spalten_bsp-eins {
      column-count: 3;
      -moz-column-count: 3;
      -webkit-column-count: 3;
      column-gap: 40px;
      -moz-column-gap: 40px;
      -webkit-column-gap: 40px;
      column-rule: 1px dotted #999;
      -moz-column-rule: 1px dotted #999;
      -webkit-column-rule: 1px dotted #999;
    }
   

Dieser Text wird in drei Spalten angezeigt. Fülltext: Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.

Beispiel 2

    .spalten_bsp-zwei {
      column-count: 4;
      -moz-column-count: 4;
      -webkit-column-count: 4;
      column-gap: 20px;
      -moz-column-gap: 20px;
      -webkit-column-gap: 20px;
      column-rule: 2px outset #eee;
      -moz-column-rule: 2px outset #eee;
      -webkit-column-rule: 2px outset #eee;
    }
   

Dieser Text wird in vier Spalten angezeigt. Fülltext: Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.

CSS3 Transitions

Ein Bild soll beim Mouseover langsam und weich in ein anderes Bild gewandelt werden. Die Hintergrundfarbe eines Links soll beim Hover langsam und weich in eine andere Farbe faden. Eine Box soll sich langsam dynamisch vergrößern, wenn man mit der Maus rüber fährt. Und noch vieles mehr. Mit den CSS3 Transitions ist es nun möglich, ohne Flash Animationen oder Javascript, einen Effekt hinzuzufügen, wenn von einem Style zu einem anderen gewechselt werden soll. Das heißt: es kann langsam allmählich z.B. beim Hover von einem Effekt zu einem anderen gewechselt werden — ohne harte Übergänge.

Browser Unterstützung

-moz-
-webkit-
-webkit-
-o-

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Der Syntax

    transition-property: CSSEigenschaft;
    transition-duration: ZeitInSekunden;
    transition-timing-function: Geschwindigkeitskurve;
    transition-delay: StartInSekunden;
   

transition-property (CSSEigenschaft) muss angegeben werden, damit definiert werden kann, welche Eigenschaft sich nach und nach verändern soll, z.B. "width" für die Breite oder "all" für alles.
Anschließend folgt die Zeitangabe (transition-duration), also "ZeitInSekunden": in wie vielen Sekunden soll das alles geschehen? Diese Angabe wird in Sekunden gemacht, also z.B. "3s".
Mit transition-timing-function kann angegeben werden, in welcher Geschwindigkeitskurve alles geschehen soll, z.B. soll der Effekt langsam beginnen und ihn dann schnell abschließen (mehr dazu unten).
Und transition-delay gibt an, nach wie vielen Sekunden der Effekt starten soll.

Kurze Schreibweise

    transition: Eigenschaft Zeit Geschwindigkeitskurve Start;
   

Werte eingesetzt:

    transition: all 0.5s ease-in-out;
   

Mit der kurzen Schreibweise erspart ihr euch viele Zeilen. Ich denke, das Beispiel ist selbsterklärend.

transition-timing-function — mögliche Werte

  • linear — gleichbleibende Geschwindigkeit
  • ease — langsamer Start, wird dann schneller und zum Ende wieder langsamer
  • ease-in — langsamer Start
  • ease-out — langsames Ende
  • ease-in-out — langsamer Start und langsames Ende
  • cubic-bezier(n,n,n,n) — Geschwindigkeit selbst definieren, Zahlen von 0 bis 1, Beispiel: cubic-bezier(0.25,0.1,0.25,1)

Präfix für Browser

Damit diese Funktion auch in den gängigen Browsern klappt, müsst ihr mit dem jeweiligen Präfix des Browsers arbeiten.

    transition: all 0.5s ease-in-out;

    -moz-transition: all 0.5s ease-in-out;
    -webkit-transition: all 0.5s ease-in-out;
    -o-transition: all 0.5s ease-in-out;
   

Hier muss der entsprechende Präfix vorangestellt werden:
-moz-transition spricht nur den Mozilla Firefox an,
-webkit-transition spricht nur Google Chrome und den Sarafi an und
-o-transition spricht nur den Opera an. Die restlichen Browser, die den Befehl interpretieren, werden mit transition angesprochen.

Handhabung

transitions muss einer normalen Klasse zugewiesen werden. Zusätzlich muss z.B. ein Hover-Effekt definiert werden, wo alle Eigenschaften, die sich beim Hover ändern sollen, angegeben sind.

Beispiel 1

    .trans-eins {
      background: #EBEAE8;
      color: #999;
      transition: all 3s ease-in-out;
      -moz-transition: all 3s ease-in-out;
      -webkit-transition: all 3s ease-in-out;
      -o-transition: all 3s ease-in-out;
    }
    .trans-eins:hover {
      background: #333;
      color: #FFF;
    }
   

Beim Hover wechselt sanft die Hintergrund- und die Schriftfarbe.

Beispiel 2

    .trans-zwei {
      width: 250px;
      height: 80px;
      transition: all 0.5s linear;
      -moz-transition: all 0.5s linear;
      -webkit-transition: all 0.5s linear;
      -o-transition: all 0.5s linear;
    }
    .trans-zwei:hover {
      width: 400px;
      height: 150px;
    }
   

Beim Hover vergrößert sich sanft die Box.

Beispiel 3 - mit CSS3 2D Transforms

    .trans-drei {
      width: 250px;
      height: 80px;
      transition: all 0.7s ease-in-out;
      -moz-transition: all 0.7s ease-in-out;
      -webkit-transition: all 0.7s ease-in-out;
      -o-transition: all 0.7s ease-in-out;
    }
    .trans-drei:hover {
      transform: rotate(45deg);
      -ms-transform: rotate(45deg);
      -moz-transform: rotate(45deg);
      -webkit-transform: rotate(45deg);
      -o-transform: rotate(45deg);
    }
   

Beim Hover rotiert die Box sanft.

CSS3 2D Transforms

Mit CSS3 kann man nun Objekte transformieren. Entweder könnt ihr sie anders positionieren, skalieren, rotieren oder verdrehen.

Browser Unterstützung

-ms-
-moz-
-webkit-
-webkit-
-o-

Alle Beispiele in diesem Artikel sind nur mit einem unterstützenden Browser sichtbar.

Der Syntax

    transform: Methode;
    -ms-transform: Methode; /* Internet Explorer 9 */
    -moz-transform: Methode; /* Firefox */
    -webkit-transform: Methode; /* Safari und Chrome */
    -o-transform: Methode; /* Opera */
   

Der Syntax ist eigentlich ganz simpel. Die verschiedenen Methoden sind weiter unten zu finden. Es muss beachtet werden, dass für die Darstellung der gängigen Browser der entsprechende Präfix vorangestellt werden muss:
-ms-transform spricht nur den Internet Explorer 9 an,
-moz-transform spricht nur den Mozilla Firefox an,
-webkit-transform spricht nur Google Chrome und den Sarafi an und
-o-transform spricht nur den Opera an. Die restlichen Browser, die den Befehl interpretieren, werden mit transform angesprochen.

Die Methoden

translate()

    transform: translate(50px,20px);
    -ms-transform: translate(50px,20px);
    -moz-transform: translate(50px,20px);
    -webkit-transform: translate(50px,20px);
    -o-transform: translate(50px,20px);
   

translate() positioniert beispielsweise den Div an die entsprechende Stelle. Die Angaben gelten für left (links, x-Achse) und top (oben, y-Achse). Im Beispiel wird das Objekt 50px von links aus gesehen und 20px von oben aus gesehen positioniert.

rotate()

    transform: rotate(20deg);
    -ms-transform: rotate(20deg);
    -moz-transform: rotate(20deg);
    -webkit-transform: rotate(20deg);
    -o-transform: rotate(20deg);
   

rotate() lässt das Objekt rotieren, es wird dann also gedreht angezeigt. Die Angabe in der Klammer ist die Grad-Zahl (deg = degree = Grad).

scale()

    transform: scale(2,5);
    -ms-transform: scale(2,5);
    -moz-transform: scale(2,5);
    -webkit-transform: scale(2,5);
    -o-transform: scale(2,5);
   

scale() skaliert das Objekt, also vergrößert es. Die erste Angabe in der Klammer steht für die Breite, die zweite für die Höhe. Die Zahl steht jeweils für den Faktor, um den es vergrößert wird, die 2 steht dann für die 2-fache Vergrößerung der Originalhöhe.

skew()

    transform: skew(20deg,40deg);
    -ms-transform: skew(20deg,40deg);
    -moz-transform: skew(20deg,40deg);
    -webkit-transform: skew(20deg,40deg);
    -o-transform: skew(20deg,40deg);
   

skew() verdreht das Objekt, es wird dann wie von einem anderen Blickwinkel aus betrachtet angezeigt. Die Angaben in der Klammer sind auch hier die Grad-Zahlen (deg = degree = Grad), wobei die erste Angabe für die Drehung um die x-Achse steht und die zweite für die Drehung um die y-Achse.

matrix()

    transform:matrix(0.3,0.8,-0.5,0.9,0,0);
    -ms-transform:matrix(0.3,0.8,-0.5,0.9,0,0);
    -moz-transform:matrix(0.3,0.8,-0.5,0.9,0,0);
    -webkit-transform:matrix(0.3,0.8,-0.5,0.9,0,0);
    -o-transform:matrix(0.3,0.8,-0.5,0.9,0,0);
   

matrix() kombiniert alle 2D-Transformationen in eine. Es gibt 6 Parameter, die mathematische Funktionen beinhalten, die erlauben Elemente zu rotieren [rotate()], zu skalieren [scale()], zu positionieren [translate()] and zu verdrehen [skew()].

Beispiel 1

    .objekt-eins {
      width: 250px;
      height: 80px;
      background: #EBEAE8;
      transform: translate(100px,20px);
      -ms-transform: translate(100px,20px);
      -moz-transform: translate(100px,20px);
      -webkit-transform: translate(100px,20px);
      -o-transform: translate(100px,20px);
    }
   

Die Box ist um 100px nach rechts und 20px nach unten bewegt worden.

Beispiel 2

    .objekt-zwei {
      width: 250px;
      height: 80px;
      background: #EBEAE8;
      transform: rotate(10deg);
      -ms-transform: rotate(10deg);
      -moz-transform: rotate(10deg);
      -webkit-transform: rotate(10deg);
      -o-transform: rotate(10deg);
    }
   

Die Box ist im 10° gedreht worden.

Beispiel 3

    .objekt-drei {
      width: 250px;
      height: 80px;
      background: #EBEAE8;
      transform: scale(1.5,3);
      -ms-transform: scale(1.5,3);
      -moz-transform: scale(1.5,3);
      -webkit-transform: scale(1.5,3);
      -o-transform: scale(1.5,3);
    }
   

Die Box ist in der Breite um das 1 1/2-fache und in der Höhe um das 3-fache skaliert worden.

Beispiel 4

    .objekt-vier {
      width: 250px;
      height: 80px;
      background: #EBEAE8;
      transform: skew(20deg,10deg);
      -ms-transform: skew(20deg,10deg);
      -moz-transform: skew(20deg,10deg);
      -webkit-transform: skew(20deg,10deg);
      -o-transform: skew(20deg,10deg);
    }
   

Die Box ist in der x-Achse um 20° und in der y-Achse um 10° verdreht worden.

Beispiel 5

    .objekt-fünf {
      width: 250px;
      height: 80px;
      background: #EBEAE8;
      transform:matrix(1.4,-0.2,1.6,1,0,0);
      -ms-transform:matrix(1.4,-0.2,1.6,1,0,0);
      -moz-transform:matrix(1.4,-0.2,1.6,1,0,0);
      -webkit-transform:matrix(1.4,-0.2,1.6,1,0,0);
      -o-transform:matrix(1.4,-0.2,1.6,1,0,0);
    }
   

Die Box mit rotate(), scale() und translate() verändert worden.

Schlusswort

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen und verständlichen Überblick über die wichtigsten Neuerungen in CSS3 verschaffen!

Falls sich Fehler eingeschlichen haben sollten, könnt ihr mich darüber gerne hier per Kommentar informieren!

Nächster Artikel: Die Technik zur digitalen Fotografie?

Meine lieben Leser,
da ich mich schon mit einigen über semiprofessionelle digitale Fotografie unterhalten habe, und es doch teilweise Unsicherheiten in der Technik gab, habe ich mir überlegt, ob ich euch nicht einen kleinen technischen Artikel zur Fotografie schreibe.
Auf folgende Schlagworte werde ich eingehen: Belichtungszeit, Blende, ISO, Weißausgleich, Brennweite der Objektive, Kamera-Sensor, Crop-Faktor (Zusatz: EF und EF-S Objektive von Canon), Schärfentiefe, Bildrauschen u.v.m.

Meine Frage an euch lautet: Besteht allgemeines Interesse an diesem Artikel, oder meint ihr, dass es genug solcher Tipps und Anleitungen gibt? Ich würde mich dann im ersten Fall erst nach meiner Abschlussprüfung an diesem Beitrag setzen, dies könnte also noch gut einen Monat dauern. Schreibt mir gerne eure Meinung dazu!

Quellen

  1. w3schools.com
  2. the-art-of-web.com
  3. css3.info
  4. ich-lerne-css.de
  5. webfonts.info
  6. fontsquirrel.com
]]>
Frühlingsminibilderflut http://traumfinsternis.de/blog/2012/fruehlingsminibilderflut http://traumfinsternis.de/blog/2012/fruehlingsminibilderflut Fr, 04 Mai 2012 19:25:00 +0200 http://traumfinsternis.de/blog/2012/fruehlingsminibilderflut#kommentare Fotografie> Auch ich musste bei diesem Wetter draußen einige neue Fotografien erstellen. In diesem Zuge konnte ich auch mein neues Objektiv, das Canon EF 50mm 1:1.8 II, etwas austesten.

Details:

  • Diagonaler Bildwinkel: 46°
  • Optischer Aufbau: 6 Linsen in 5 Gliedern
  • Anzahl Blendenlamellen: 5
  • Kleinste Blende: 22
  • Naheinstellgrenze: ca. 0,45m
  • Größter Abbildungsmaßstab: ca. 1:6,6
  • AF-Motor: MM
  • Filterdurchmesser: 52mm
  • Preis: ca. 100 bis 130 Euro

Das Preis/Leistungsverhältnis ist einfach nur unschlagbar. Ich habe es noch nicht ausgiebig testen können, aber die ersten Ergebnisse überzeugen mich. Daher kann ich jedem Hobby-Fotografen mit einem geringeren Budget dieses Objektiv nur empfehlen! Nur an den etwas größeren Abstand zu dem Objekt musste ich mich zu Beginn etwas gewöhnen, da ich mit meinem Kit-Objektiv etwas näher heran gehen konnte. Aber das ist wie gesagt nur eine Gewöhnungssache.

Aber nun genug der Worte, hier meine ersten "Schnappschüsse", ich hoffe sie gefallen euch:

Die Exif-Daten habe ich zu jedem Bild im Titel ergänzt.

Stiefmütterchen im Sonnenuntergang | F/4.5 1/250 Sek. ISO-200 50mm | 05/2012
Stiefmütterchen im Sonnenuntergang | F/4 1/180 Sek. ISO-200 50mm | 05/2012
Geranien am Fenster | F/4.5 1/250 Sek. ISO-200 50mm | 05/2012
Blumen | F/4 1/250 Sek. ISO-200 50mm | 05/2012
Pflanzen | F/4 1/180 Sek. ISO-200 50mm | 05/2012
Ein Hund am Zaun | F/2.5 1/60 Sek. ISO-200 50mm | 05/2012

Vielen lieben Dank an Jörg. Für was, weißt du sicher am besten!

Fotografien aus anderen Jahreszeiten findet ihr unter Faszination aus Eis (Raureif, Natur im Frostgewand) und auf Weihnachtsbilderflut (Bilder des Lübecker Weihnachtsmarktes).

]]>
Top Bands von LastFM einbinden http://traumfinsternis.de/blog/2012/top-bands-von-lastfm-einbinden http://traumfinsternis.de/blog/2012/top-bands-von-lastfm-einbinden Mo, 30 Apr 2012 11:58:00 +0200 http://traumfinsternis.de/blog/2012/top-bands-von-lastfm-einbinden#kommentare Webdesign,Tipps,SocialMedia> Wer bei Last.fm seine gehörten Musik-Titel aufzeichnen lässt und einen Blog besitzt, der möchte früher oder später bestimmt seine Top Bands auf seine Website einbinden. Dieses Mini-Tutorial zeigt euch, wie ihr ganz einfach mit PHP die XML-Datei lesen und auf eurer Seite gestylt wieder anzeigen lassen könnt.

Auch live anzusehen auf der Seite "Dracovina".

Natürlich kann man sich die aktuellen Top Bands manuell auf eine Seite hinschreiben, aber diese Daten sind dann statisch und werden nicht automatisch aktualisiert, wenn sich z.B. euer Musikgeschmack ändert. Und wer kein Tool zur Verfügung hat (wie z.B. ein fertiges Script für Wordpress oder andere Plugins und Packages für weitere Content Management Systeme), der muss nach einer alternativen Möglichkeit zum Einbinden Ausschau halten.

Last.fm bietet für die Top-Künstler XML-Dateien an, die immer aktuell gehalten werden.

Feeds auf Last.fm

Mit einem Klick könnt ihr euch aussuchen, aus welchem Zeitraum ihr die Top Artists als XML-Datei anzeigen lassen wollt. Als Beispiel wähle ich „Gesamt“.

Top-Artists-Zeitraum auswählen

Nun wird euch die XML-Datei angezeigt, die je nach Browser anders formatiert aussehen können. Ich habe in diesem Beispiel Google Chrome verwendet:

Top Künstler von Last.fm in XML

Der PHP-Code

Nun geht es an die Einbindung in PHP. Ich habe hierbei eine Besonderheit beachtet, nämlich, dass in der PHP.INI die Funktion „allow_url_fopendeaktiviert ist, was manche Webhoster als Sicherheitsgründen standardmäßig eingestellt haben. Dies bedeutet, dass nicht mehr auf URL-Objekte zugegriffen werden kann. Allerdings brauchen wir ja diese Funktion, da wir auf eine externe XML-Datei zugreifen wollen, um an unsere Top Bands zu gelangen. Mit Hilfe des Tutorials auf antary.de konnte ich meinen kleinen Code vervollständigen.

  <?php
   $url = "http://ws.audioscrobbler.com/2.0/user/Dracovina/topartists.xml";
   $ch = curl_init($url);
   curl_setopt($ch, CURLOPT_RETURNTRANSFER, true);
   $xml_raw = curl_exec($ch);
   curl_close($ch);
   $xml = simplexml_load_string($xml_raw);
   $i = 0;

   // Loop startet
   foreach($xml->artist as $artist)
    {
     echo "<div class='top_band'>\n";
     echo " <p>".$artist['rank'].". <a href='".$artist->url."' target='_blank'>".$artist->name."</a></p>\n";
     echo " <div class='top_band_img_outer'><div style='background-image: url(".$artist->image[3].");' class='top_band_img'></div></div>";
     echo " <p style='text-align: center; margin: 0;'>".$artist->playcount." x gehört</p>\n";
     echo "</div>\n";
     $i++;
     if($i == 8) break; // Wie viele Bands sollen angezeigt werden?
    }  
   // Loop endet

   echo "   <div style='clear: both;'></div>\n"; // Alles clearen
  ?>
  

Hiermit entschuldige ich mich für die unübersichtliche Darstellung. Aber wenn der Code mit dem SyntaxHighlighter angezeigt wird, dann werden ungewollt Zeichen umgewandelt.

Eigentlich erklärt sich der PHP-Code von selbst. In der Variable „$url“ ganz am Anfang fügt ihr die Adresse eurer XML-Datei der Top Artists ein. Die nächsten Einstellungen sind dort, wo ihr die „echo“ seht. In diesen fünf Zeilen konnt ihr euer HTML-Template-Gerüst einfügen. Bei „$i == 8“ tragt ihr die Nummer an, wie viele der Top Künstler angezeigt werden sollen.

Fügt den Code auf einem PHP-fähigen Webspace ein. Wenn alles richtig eingestellt ist, sollten die Bands angezeigt werden.

Einstellungen: XML auslesen

Um auf die Werte aus der XML-Datei zugreifen zu können, müsst ihr einiges beachten. In diesem Beispiel lasse ich einige Werte folgendermaßen auslesen:

  • $artist["rank"] —> Der Rang (Platzierung) des Künstlers.
  • $artist->url —> Die URL des Künstlers.
  • $artist->name —> Der Name des Künstlers.
  • $artist->image[3] —> Das vierte Bild des Künstlers.
  • $artist->playcount —> Die "Wie-oft-gespielt-Zahl" des Künstlers.

Die grobe XML-Struktur eines Elements:

   
    
     ASP
     4704
     http://www.last.fm/music/ASP
     http://userserve-ak.last.fm/bild1.jpg
     http://userserve-ak.last.fm/bild2.jpg
     http://userserve-ak.last.fm/bild3.jpg
     http://userserve-ak.last.fm/bild4.jpg
     http://userserve-ak.last.fm/bild5.jpg
    
   
  

Das Root-Element ist das <topartists>, welches Attribute, also Eigenschaften wie „user“ enthält. Es umschließt alle weiteren Elemente, in diesem Fall alle Künstler (<artist>). Im <artist> sind alle weiteren Kinder-Elemente enthalten, wie <playcount> oder <url>.

Um nun den rank des Künstlers auszulesen, müssen wir schauen, wo sich diese Information befindet. Sie ist als Attribut von <artist> vorhanden. Dafür gilt folgender Befehl:
$artist["rank"] — Es wird im Element <artist> nach dem Attribut „rank“ gesucht und deren Wert ausgegeben.

Um einfache Elemente auszulesen, die sich im <artist> befinden (wie <name>, <playcount> und <url>) wird folgendes geschrieben:
$artist->url — Es wird im Element <artist> nach dem Element <url> gesucht und deren Wert ausgegeben.

Um ein Element auszulesen, das mehrfach vorhanden ist (wie <image>), wird mit der Position gearbeitet. Das vierte <image>, also <image size="extralarge"> erhalten wir folgendermaßen:
$artist->image[3] — Es wird im Element <artist> das vierte <image> gesucht und deren Wert ausgegeben. Hier wird bei 0 angefangen zu zählen. Das erste <image> hätte die Zahl 0, das zweite <image> die Zahl 1, das dritte <image> die Zahl 2 usw.

Nun könnt ihr den Code nach euren Bedürfnissen anpassen.

CSS

Der Vollständigkeit halber zeige ich euch hier auch noch meinen dazugehörigen CSS-Teil:

   /* Musik Top Bands von Last.fm */

   .top_band p {
     margin: 0 0 5px 10px;
   }
   .top_band {
     width: 120px;
     height: 160px;
     margin: 0 7px 20px 7px;
     float: left;
     font: normal 11px/22px "Trebuchet MS", Arial, Helvetica;
     color: #6A6867;
   }
   .top_band_img_outer {
     width: 100px;
     height: 100px;
     float: left;
     background: #fff;
     padding: 3px;
     margin: 0 5px;
     border-radius: 15px;
     -moz-border-radius: 15px;
     -webkit-border-radius: 15px;
     box-shadow: 0px 0px 8px #ccc;
     -moz-box-shadow: 0px 0px 8px #ccc;
     -webkit-box-shadow: 0px 0px 8px #ccc;
   }
   .top_band_img {
     width: 100px;
     height: 100px;
     background-size: cover;
     background-origin: content-box;
     border-radius: 10px;
     -moz-border-radius: 10px;
     -webkit-border-radius: 10px;
   }
   .top_band_img_outer:hover {
     background: #f1f1f1;
   }
  

Quellen

  1. antary.de
]]>